In welchem Fall ist ein Patient von der Zuzahlung im Krankenhaus befreit?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn er von der GKV eine entsprechende Zuzahlungsbefreiung hat. Die gibt es, wenn im laufenden Jahr schon 2 % des Einkommens (bei chronisch Kranken 1 %) für Medikamente, Arztzuzahlungen, Krankenhaus- und Kur-Eigenbeteiligung bezahlt wurden.

Warum reicht die Antwort nicht?  "Rauschebart" hat es  doch eigentlich schon im Wesentlichen beantwortet!  Also grundsätzlich befreit sind Kinder, die Eigenbeteiligung wird erst ab dem 18. Geburtstag fällig. Weiterhin befreit sind Entbindungen im Krankenhaus für die ersten sechs Tage. Für eine ambulante Operation (AOP) im Krankenhaus sowie für teilstationäre Behandlungen werden ebenfalls keine Zuzahlungen fällig. Auch bei stationären Aufenthalten aufgrund von Berufsunfällen zu Lasten der Berufsgenossenschaft werden keine Zuzahlungen verlangt. 

Für alle anderen gesetzlich Krankenversicherten (insbesondere bei niedrigem Einkommen) besteht die Möglichkeit sich bei der Krankenkasse von der Zuzahlung befreien zu lassen. Hierfür ist es erforderlich, dass man alle Belege und Quittungen von Apotheken,  iGEL-Leistungen bei Ärzten, Zuzahlungen,  Fahrtkosten zu Ärzten, Krankenhäusern oder Kur etc. sammelt. Sobald diese Kosten eine Höhe von 2 % des Einkommens erreicht haben wird man für das laufende Jahr von weiteren Zuzahlungen befreit. 

Ich denke, erwerbslose sind auch davon befreit, aber erst nach Antrag glaub ich. Weiss ich aber nicht so genau.

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