in meinem Investmentfonds werden Gewinne angezeigt.Wie kann ich diesen angezeigten Gewinn zusätzlich anlegen?

3 Antworten

eigentlich brauchst du nix tun! ein investmentfonds legt gewinne entweder wieder an oder schüttet sie aus. sind es kursgewinne, sind diese im wert der fonds enthalten, wie vom kollegen ausführlich beschrieben. freu dich!

Ich verstehe nun nicht ganz die Worte "Kontostand" und "angezeigte Gewinne".

Wenn Du 100 Anteile an einem Investmentfonds für 10.000 EUR kaufst (100 EUR Preis je Anteil) und diese durch die Marktentwicklung im Wert nun auf 13.000 EUR steigen (neuer Anteilswert ist 130 EUR), so liegt ein Buchgewinn von EUR 3.000 (30 EUR je Anteil) vor.

Fällt der Anteilswert des Fonds, so kann das auch wieder weniger werden. Steigt der Anteilswert des Fonds, so wird es noch mehr.

Willst Du die Buchgewinne materialisieren, d.h. auf Dein Konto als verfügbaren EUR-Betrag bringen, dann verkaufst Du Anteile. Werden also von den 100 Anteilen im Beispiel nun 10 verkauft, so sind das 1.300 EUR, von denen 300 EUR als Gewinn betrachtet werden. Gab es Gebühren bei Kauf und Verkauf, so gehen diese vom Gewinn noch ab. Der verbleibende Gewinn unterliegt der Besteuerung.

Das ist in vereinfachter Form der Ablauf.

Der "Gewinn" einer Position in einem Investmentfonds kann nicht von "Basisanteilen" getrennt werden, sondern ist immer pro Anteil. Du kannst also nur über die 3.000 EUR verfügen, wenn ALLE Fondsanteile verkauft würden. Und dann greift die Besteuerung, d.h. von den 3.000 EUR bleibt dann ggf. ein kleinerer Betrag übrig.

Kann es sein, dass Du von einem thesaurierenden Fonds sprichst und Dir dessen Funktionsweise unbekannt ist?

Warum wird mein Verlustvortrag nie aufgebraucht?

Hallo, ich bin ein armer Student. Ich bin so arm dass jeder Sozialhilfeempfänger mich auslachen würde, weil ich so geringe Einkünfte habe. http://2.bp.blogspot.com/-16Jn89KIuso/TadIowyC-4I/AAAAAAAAAzY/KpgXWncT944/s640/wein_smiley_01.jpg
Und wenn ich im Fernsehen mitbekomme wie manche hartz4-Bezieher sich darüber beklagen, sie kämen mit 600 oder 1000 oder mehr Euro im Monat nicht aus, dann kann ich nur den Kopf darüber schütteln. Der einzige Lichtblick in meinem traurigen finanziellen Dasein stellen meine geringen Kapitaleinkünfte dar, in deren Erzielung ich viel Zeit investiere. Nun zu meiner [b]Frage:[/b] seit 2008 bekomme ich jedes Jahr mit dem Est-Bescheid vom Finanzamt eine Mitteilung: verbleibender Verlustvortrag zum 31.12. = 10587 Euro Jedes Jahr das gleiche: obwohl ich immer Gewinne erziele, vermindern sich dies 10587 Euro nicht. Beispiel: Einkommensteuererklärung für 2012 = Einkommen aus selbst. Tätigkeit +3000 Euro - 4000 Euro Sonderausgaben - 1500 Euro Kapitalerträge + 2000 Euro Gewinne aus Veräußerung von Kapitalanlagen. Die 2000 Euro Gewinne kommen ungefähr hin. Meine Kapitalerträge betrugen aber nicht -1500 Euro, sondern +1200 Euro (Zinsen, Divi usw) Lt. Einkommensteuerbescheid musste ich keine Est zahlen, sondern habe noch 700 Euro Kap.ertr.steuer zurück bekommen. Ich beklage mich darüber nicht, sondern bin froh darüber dass so ein armer Schlucker wie ich die Kap.ertr.steuer immer zurück bekomme. Aber da jetzt dieser Verlustvortrag zum 31.12.2013 verfallen soll, frage ich mich, warum der bisher noch nie aufgebraucht wurde. Zinsen+Divi habe ich pro Jahr ca. 1000-2000 Euro und Spekugewinne sinds ungefähr 2000-5000. Eigentlich hätte doch in den Jahren seit 2008 der Verlustvortrag aufgebraucht sein müssen, oder? Für informative Antowrten bedanke ich mich im Voraus !

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KVdR und nicht hauptberufliche Selbständigkeit

Ich werde nächstes Jahr 65 und komme in die KVdR weil ich alle Voraussetzungen erfülle. Nebenbei bin ich in geringem Umfang selbständig tätig. Bisher beziehe ich eine private Rente und bin ebenfalls in geringem Umfang selbständig tätig. Von der AOK bin ich derzeit nicht als hauptberuflich selbständig eingestuft da die private Rente höher ist als das Einkommen aus der selbständigen Tätigkeit. Bisher bin ich immer so verfahren dass ich die Gewinne der selbständigen Tätigkeit in ein Jahr geschoben habe und im Folgejahr fast keinen Gewinn hatte. Dann habe ich beim Finanzamt zwei Jahre gleichzeitig eingereicht (z.B. 2011 hoher Gewinn und 2012 niedriger Gewinn). Die ESt-Bescheide 2011 und 2012 wurden am selben Tag vom Finanzamt ausgestellt. Es wurde bis zur Bescheidausstellung 2011 und 2012 der niedrige Gewinn aus 2010 für die Berechnung der Beiträge bei der AOK zugrunde gelegt und nach Bescheidausstellung 2011/2012 der niedrige Gewinn 2012. Der hohe Gewinn 2011 wurde nie zur beitragsberechnung herangezogen weil die AOK ja immer den aktuellsten Bescheid verwendet. So habe ich immer nur den Mindestbeitrag bezahlt. Meine Frage: Klappt dieses Spiel weiterhin wenn ich in der KVdR bin. Es werden ja dann Beiträge von der Rente aus der gesetzlichen RV einbehalten und es gibt den Zuschuss von der DRV der an die AOK abgeführt wird. Die private Rente ist Beitragsfrei und die Einkünfte aus der selbständigen Tätigkeit sind voll Beitragspflichtig. Nimmt die AOK dann weiterhin zur Berechnung dieses Beitrages den aktuellest Einkommensteuerbescheid? ich wäre sehr dankbar für eine Antwort. Viele Grüße

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