In 2001 habe ich einem Freund in Griechenland ein Privatdarlehen von € 65.000 zu 9% jährlich gewährt. Erst ab jetzt kann er etwas zurückzahlen. Worauf achten?

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1 Antwort

Die Raten völlig als Tilgung der Hauptsumme betrachten

Das wäre eine wirtschaftlich völlig untypische Verfahrensweise unter Fremden und scheidet als Variante aus.

Die € 200/Monat sind  jedoch zu wenig, um je die Schuld zu tilgen, es sei denn, die Schuld wird nicht nur gestundet, sondern auch noch (teilweise durch Schenkung) erlassen.

Auch muss man sich fragen, wie hoch die Schuld überhaupt ist, wenn seit 2001 nicht gezahlt wurde. In 15 Jahren würden die aufgelaufenen Zinsen von 9 % p.a. insgesamt ohne Zinseszinseffekt € 87.750 ausmachen und die Schuld € 152.750 betragen. Mit Zinseszins wäre die Schuld € 236.761. Beides dürfte (selbst ohne weitere Verzinsung) mit € 200/Monat kaum getilgt werden können. 

Wie verbuche ich die Zahlungen, was muss als Verwendungszweck umschrieben?

Musst Du bilanzieren oder warum willst Du Zahlungen buchen? Was soll "
was muss als Verwendungszweck umschrieben?" bedeuten?

Ich wollte Dir nur das Ausmaß Deiner Darlehnsgefälligkeit aufzeigen. Wenn Steuern anfallen, sind sie nicht unnötig, sondern in GR und D sehr nötig. Vielleicht fällt sogar Schenkungsteuer für Dich in D an, weil der Freund innerhalb von 10 Jahren mehr als € 20.000 an Zinsen erlassen bekommen hat. Das kann Dir ein Steuerexperte des deutschen Rechts genauer sagen. Was in GR zu versteuern ist vielleicht auch noch.

EnnoWarMal 08.02.2017, 10:19

Die € 200/Monat sind  jedoch zu wenig, um je die Schuld zu tilgen,

Genauer gesagt reicht das nicht mal aus, um die Zinsen zu bedienen.

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