Immobilienverkauf unter getrennten Eheleuten - sicher aber steuerfrei?

2 Antworten

Das ist eine Scheidungsfolgesache und Damit ohnehin steuerlich nicht relevant.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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Das ist so leider nicht richtig. Wird der Zugewinnausgleich in Form von Immobilien vorgenommen, findet ein privates Veräusserungsgeschäft statt und dieses ist Einkommensteuerpflichtig. Daher will ich auch den Verkaufspreis so tief wie möglich ansetzen.

https://www.iww.de/erbbstg/archiv/private-veraeusserungsgeschaefte-abgeltung-des-anspruchs-auf-zugewinnausgleich-mit-einer-immobilie-f47963

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@Redsonic

JA, ich weiß, dass es solche Fälle gibt, aber das passiert nur Leuten die keinen, oder einen schlechten Steuerberater haben.

Sieh Dir mal die Werte an. Wer bei dem Sachverhalt in die Steuerfalle tappt, ist wirklich schlecht beraten.

Ausserdem fehlt im Sachverhalt noch ein Hinweis, ob das Objekt ggf. selbst bewohnt war und damit die FRagestellung obsolet ist.

Auf jeden Fall kann dies völlig steuerfrei gelöst werden. So, oder so.

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Lies mal nach unter Gesetzesumgehung und bedenke, dass Finanzbeamte alles andere als dumm und ungebildet sind (und schon jeden erdenklichen Fall gesehen haben).

150.000 EUR anlegen

Hallo, ich stehe vor einem kleinen Problem. Hier die Ausgangssituation:

Ich bin 30 Jahre und studiere derzeit ohne nebeneinkünfte. Mein Studium habe ich durch eine Erbschaft bereits finanziert 150.000 EUR sind übrig geblieben. Ich besitze KEIN Wohneigentum, dh. ich zahle derweil ca. 400 EUR Miete.

Da es mir irgendwie nicht in den Sinn kommen will, dass ich 150.000 EUR auf dem (Giro)Konto habe die unter 1% verzinst sind und ich noch Miete zahlen muss, muss ich mich wohl oder übel mal Gedanken machen ob ich nicht Wohneigentum erwerben möchte und somit das Geld zumindest halbwegs vor der drohenden Inflation schützen kann.

Ich habe auch schon mit meinen Eltern gesprochen, die mir ein Betrag bis MAX 120.000 EUR zur Verfügung stellen würden. Diesen würde ich ich dann mit 3% pa effektiv bekommen (es ist eine freiwillige Zinszahlung meinerseits... daran möchte ich auch nichts ändern).

Mein Studium endet in ca. 2 Jahren und ich wohne in der näheren Kölner Umgebung.

Nun meine Fragen:

  1. Ist es derweil Sinnvoll in Immobilien zu investieren wo durch die derzeitigen Krisenzeiten die Preise (gerade in Großstadtnähe) doch recht stark angestiegen sind? (wir reden über eine selbstnutzung)

  2. Falls nicht, wie würdet ihr an meiner Stelle das Geld anlegen? Ich hab leider keine große Ahnung worin man am besten investiert. Aktien, Fonds, Staatsanleihen oder doch Gold? Langfristig gesehen möchte ich schon eine Wohnimmobilie kaufen (am liebsten ein Haus und keine Wohnung), aber die Frage ist halt, ob ich nicht 5 Jahre warten soll und hoffen soll, dass sich der Immobilienmarkt etwas entspannt. Weil ja momentan alle Leute Kredite durch die günstigen Zinsen aufnehmen und die Häuser direkt verkauft werden.

Da ich keinen Kredit von der Bank benötige und meinen Eltern nur einen Inflationsausgleich zahlen möchte, ist der Leitzins für mich absolut egal. Ich denke eben, dass es besser ist wenn der Zins hoch ist und die Immobilienpreise wieder runtergehen, da hoffentlich die Nachfrage sinkt.

Ich weiss nur eins, ich möchte keinem wildfremden Finanzberater mein Geld anvertrauen ohne zu wissen, dass er sich auch 100%ig mit der derzeitigen Lage auskennt. Dann les ich mich selbst in die Materie rein. (was ich auch schon zum Teil gemacht habe)

Vielleicht hat ja jemand eine Idee, die ich so noch nicht kenne.

Danke Mfg Michael

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Ist auf eine Neubau-Wohnung Spekulationssteuer zu bezahlen?

Hallo zusammen,

ein Freund von mir baut gerade ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt 4 Wohnungen. In eine zieht er selbst ein, zwei weitere werden vermietet und eine soll verkauft werden. Diese möchte ich gerne kaufen. Das Haus ist noch nicht gänzlich fertiggestellt, demnach hat in keiner der Wohnung bisher jemand gewohnt bzw. war bisher jemand gemeldet. So viel zur Ausgangslage.

Die Frage, die uns aktuell beschäftigt ist, ob auf die Wohnung Spekulationssteuer gezahlt werden muss, wenn diese verkauft wird - und wie das geregelt ist.

Wenn ich das richtig sehe, bezieht sich die Spekulationssteuer auf das Grundstück bzw. den Bodenwert, richtig? Heißt das, dass bei vier Wohnungen der Grundstückswert anteilig auf die Wohnung heruntergebrochen wird (also 1/4) und darauf Steuern gezahlt werden müssten?

Wie sieht es aus, wenn der Bauherr selbst in die zu verkaufende Wohnung einzieht, um sie dann zu verkaufen? Ich habe gelesen, dass unter § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 3 EStG bei gewissen Voraussetzungen eine Ausnahme von der Besteuerung möglich ist. Zum Beispiel, wenn die Immobilie (Wohnung?) zwischen Anschaffung/Fertigstellung und Veräußerung ausschließlich für eigene Wohnzwecke des Steuerpflichtigen genutzt worden ist. Würde das gehen? Oder gibt es da Probleme, wenn der Bauherr später in der gleichen Immobilie eine Wohnung bezieht bzw. schließt sich das ganz grundsätzlich aus, da er ja mehrere besitzt und es irrelevant ist, welche er genau bezieht?

Diesen Fall, nur einen Teil der gesamten Immobile bzw. des Neubaus zu verkaufen (und die steuerlichen Aspekte dazu) habe ich so noch nicht gefunden. Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen.

Vielen Dank im voraus! Alex

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Welche Bank finanziert derzeit Nachrangdarlehen bzw. deutlich mehr als den Immobilienkaufpreis ?

Bekannte von mir haben vor, ein Haus zu kaufen. Durch Heirat und eine neue Arbeitstelle ist das Einkommen mittlerweile halbwegs "ordentlich" (er ca. 2.000 EUR, sie 400 EUR + 200 EUR Unterhalt + 164 EUR Kindergeld = 2.764 netto / Monat). Bedauerlicher Weise sind keine Ersparnisse vorhanden. Die Immobilie ist indes ein Schnäppchen und kostet rund 100 TEUR. Da noch 2 Kredite abgelöst werden sollen, Renovierungsarbeiten anfallen und auch die Nebenkosten incl. Makler bezahlt werden müssen, braucht das Pärchen aber 130 TEUR. Ein Angebot der von-Essen-Bank liegt vor, ist aber mit einer Belastung von 7,73 % Zins nominal p.a. und 1,5 % Tilgung bei 5-jähriger Zinsfestschreibung deutlich zu teuer. Es gibt ein Institut, welches den reinen Kaufpreis finanzieren will - mtl. Belastung incl. KfW etwa 467 EUR. Die Hanseatic Bank hat wegen eines zu schlechten Schufa-Scores bei ihr einen Nachrangkredit abgelehnt. Hat jemand noch eine Idee ????

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