Immobilienverkauf unter getrennten Eheleuten - sicher aber steuerfrei?

2 Antworten

Das ist eine Scheidungsfolgesache und Damit ohnehin steuerlich nicht relevant.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Das ist so leider nicht richtig. Wird der Zugewinnausgleich in Form von Immobilien vorgenommen, findet ein privates Veräusserungsgeschäft statt und dieses ist Einkommensteuerpflichtig. Daher will ich auch den Verkaufspreis so tief wie möglich ansetzen.

https://www.iww.de/erbbstg/archiv/private-veraeusserungsgeschaefte-abgeltung-des-anspruchs-auf-zugewinnausgleich-mit-einer-immobilie-f47963

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@Redsonic

JA, ich weiß, dass es solche Fälle gibt, aber das passiert nur Leuten die keinen, oder einen schlechten Steuerberater haben.

Sieh Dir mal die Werte an. Wer bei dem Sachverhalt in die Steuerfalle tappt, ist wirklich schlecht beraten.

Ausserdem fehlt im Sachverhalt noch ein Hinweis, ob das Objekt ggf. selbst bewohnt war und damit die FRagestellung obsolet ist.

Auf jeden Fall kann dies völlig steuerfrei gelöst werden. So, oder so.

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@wfwbinder

Das Objekt war vermietet und zwei Jahre in Besitz. Es könnte selbst bewohnt werden durch Exfrau und Sohn aber das würde ich ungern wollen weil sie dann in das Haus einzieht, ohne es zu bezahlen und ich keine Sicherheiten mehr habe.

Wie sieht denn die Lösung des guten Steuerberaters aus? Das Finanzamt hat zumindest die erste Anfrage dieses geplanten Konstruktes abgelehnt. Insofern bin stünde man nun mit einer sehr großen Steuerlast an der Wand.

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Lies mal nach unter Gesetzesumgehung und bedenke, dass Finanzbeamte alles andere als dumm und ungebildet sind (und schon jeden erdenklichen Fall gesehen haben).

Hast du ne Lösung?

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Ist auf eine Neubau-Wohnung Spekulationssteuer zu bezahlen?

Hallo zusammen,

ein Freund von mir baut gerade ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt 4 Wohnungen. In eine zieht er selbst ein, zwei weitere werden vermietet und eine soll verkauft werden. Diese möchte ich gerne kaufen. Das Haus ist noch nicht gänzlich fertiggestellt, demnach hat in keiner der Wohnung bisher jemand gewohnt bzw. war bisher jemand gemeldet. So viel zur Ausgangslage.

Die Frage, die uns aktuell beschäftigt ist, ob auf die Wohnung Spekulationssteuer gezahlt werden muss, wenn diese verkauft wird - und wie das geregelt ist.

Wenn ich das richtig sehe, bezieht sich die Spekulationssteuer auf das Grundstück bzw. den Bodenwert, richtig? Heißt das, dass bei vier Wohnungen der Grundstückswert anteilig auf die Wohnung heruntergebrochen wird (also 1/4) und darauf Steuern gezahlt werden müssten?

Wie sieht es aus, wenn der Bauherr selbst in die zu verkaufende Wohnung einzieht, um sie dann zu verkaufen? Ich habe gelesen, dass unter § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 3 EStG bei gewissen Voraussetzungen eine Ausnahme von der Besteuerung möglich ist. Zum Beispiel, wenn die Immobilie (Wohnung?) zwischen Anschaffung/Fertigstellung und Veräußerung ausschließlich für eigene Wohnzwecke des Steuerpflichtigen genutzt worden ist. Würde das gehen? Oder gibt es da Probleme, wenn der Bauherr später in der gleichen Immobilie eine Wohnung bezieht bzw. schließt sich das ganz grundsätzlich aus, da er ja mehrere besitzt und es irrelevant ist, welche er genau bezieht?

Diesen Fall, nur einen Teil der gesamten Immobile bzw. des Neubaus zu verkaufen (und die steuerlichen Aspekte dazu) habe ich so noch nicht gefunden. Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen.

Vielen Dank im voraus! Alex

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Rückerstattung von Schenkungssteuern, möglich?.?

Hallo liebe Foraner und Fachleute,

ich habe da wieder eine Frage mit der Bitte um sachdienliche Antworten:

Ausgangssituation:

Vor 5 Jahren wurde ein Grundstück auf Leibrentenbasis gekauft. Da der sg. Barwert der Leibrente unter dem Verkehrswert des Grundstücks lag, wurde eine Schenkungssteuer fällig. Nun besteht die Möglichkeit das Grundstück zum damaligen Vekehrswert abzukaufen und damit die Leibrentenzahlungen abzulösen. Die fikiven Zahlen sollen das Problem/Situation verdeutlichen:

Verkehrswert des Grundstücks vor 5 Jahren: 100.000 Euro, Barwert der Leibrente:** 50.000** Euro, Schenkungsfreibetrag: 20.000 Euro, gezahlte Schenkungssteuer: 10.000 Euro, bsiher bezahlte Leibrente: 10.000 Euro.

Die Auflösung des Leibrentenvertrages soll mit beiderseitigen Einverständnis erfolgen, also keine Zwangsrückabwicklung/Herausgabe.

Nun habe ich folgende Fragen:

1.) Was passiert mit den bezahlten Schenkungssteuern, wenn nun der "Restwert", also 100.000 Euro - 10.000 Eur = 90.000 Euro, auf einmal bezahlt werden und damit der damalige Verkehrswert des Grundstücks bezahlt wird ?.

2.) Werden die kompletten oder nur anteiligen Schenkungssteuern erstattet ?.

3.) Gibt es sowas wie eine Verjährung der Rückerstattung der Schenkungssteuer ?.

4.) Wird für die Bewertung des Grundstückes der damalige Bodenrichtwert herangezogen oder der, der zum Zeitpunkt der Auflösung der Leibrente, also der aktuelle ?.

Vielen Dank im voraus für sachliche Antworten.

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Was passiert mit einem Immobilienkredit, der von einem Ehepaar aufgenommen wurde, die sich nun trennen wollen?

Nur mal angenommen: Ein Ehepaar nimmt bei einer Bank einen Immobilienkredit für ein selbst zu bewohnendes und neu zu errichtendes Einfamilienhaus auf. Dieser teilt sich auf ein einen Hauptkredit über 250.000 EUR mit 1,9% Zins und einen KfW-Kredit über 100.000 EUR mit 1,3% Zins, Sollzinsbindung jeweils über 20 Jahre. Das Haus ist gerade gebaut, die Tilgung hat noch nicht begonnen. Das Gesamtobjekt hat einen Gegenwert von 550.000 EUR (ohne Abzug der Spekulationssteuer). Ein weiteres vermietetes Objekt mit einem Gegenwert von 250.000 EUR ist seit drei Jahren im Familienbesitz. Das Haushaltseinkommen liegt bei 3200 + 2700 EUR netto im Monat.

Annahme: Es kommt wie es niemals kommen sollte und einer der Partner will sich trennen, bevor das neue Haus bezogen wird.

Idee könnte sein, das vermietete Objekt abzgl. Spekulationssteuer zu verkaufen. Wäre ein Rest von ca. 190.000 EUR, mit dem man den einen Partner und einen Teil des Kredits bedienen könnte.

Wie würde das für die Kreditverträge ablaufen? Besteht a) die Möglichkeit, dass die Bank und die KfW einen der Schuldner aus dem Vertrag lässt und den Vertrag mit einem Schuldner einfach zu gleichen Konditionen weiterführt? Weiterhin müsste das Grundbuch von zwei auf eine Person umgeschrieben werden.

Oder kann man b) davon ausgehen, dass die Bank und die KfW das komplette Umschulden verlangen und dies dann zu aktuell gültigen Konditionen?

Danke in die Runde für eine Info. Der Hobbyfinanzer

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