Immobilienkauf / Verkauf unter Verwandten!!! Sollte man sich da einlassen?

2 Antworten

Suedlaender:

Lösungsvorschlag: Dein Schwiegervater wählt - mit deiner Unterstützung - in aller Ruhe für seine ETW einen Investor als Käufer aus, der die Immobilie nicht zur Selbstnutzung sondern als Kapitalanlage erwirbt.

Mit ihm schließt dein Schwiegervater einen Mietvertrag zu einem Mietzins ab, der dem Investor für den gezahlten Kaufpreis eine marktgerechte Verzinsung (z. B. 4 %) garantiert. Für den Investor dürfte es ziemlich egal sein, ob Hinz oder Kunz oder dein Schwiegervater mietet. Über die Mietdauer müsste allerdings Einigkeit erzielt werden.

Dein Schwiegervater legt den Kaufpreis als Tages- oder Festgeld solange an, bis er - ebenfalls mit deiner Hilfe - eine geeignete (Ersatz-)-Wohnung gefunden hat.

Ergebnis: Der Familienfrieden wird wieder hergestellt. (Andere Lösungen halte ich für weniger praktikabel, jedenfalls zu aufwendig und zu teuer.)

Mit Sicherheit läßt sich Kosten sparen (Makler zum Beispiel), wenn untereinander handelt. Man muss sich aber einig sein und das sollte man sehr feinfühlig herausfinden. Wenn man zu voreilig zusagt ohne die Bedingungen und den Preis zu kennen ist man im Nachhinein der Depp, wenn es einem dann doch nicht passt. Zudem können Verwandte sehr Nachtragend sein und Dich immer wieder daran erinnern. Das kann man bei Fremden vermeiden, da man die ja nicht mehr sieht. Also ich wäre bei einem Kauf/ Varkauf einer Immobilie oder überhaupt bei Geldangelegenheiten in der Familie sehr sehr vorsichtig. Es kann sehr schnell zum Streit kommen. Mit anderen Worten: Ich würde das aufgrund eigener Erfahrung nicht machen.

Was möchtest Du wissen?