Immobilienfinanzierung Eheleute - ein Teil bringt Grundstück ein

2 Antworten

Lösungen gibt es viele. Die Frage ist, welche Lösung empfinden beide als Gerecht.

Ich verstehe es mal so:

  1. Das Grundstück gehört der Frau. Das soll auch so bleiben, denn im Falle eine Trennung, soll sie ja auch das Haus/Grundstück auch allein haben.

  2. Der Mann gibt 120.000,- Barmittel in das Bauvorhaben. Das soll bei der Trennung zurück haben.

  3. 150.000,- werden geliehen.

Aber die anderen Punkte:

a) wird das Gebäude vermietet, oder selbst bewohnt?

b) Was ist mit dem Wertzuwachs von heute bis zu einer etwaigen Trennung? Zugewinnausgleich? oder gehört das der Frau?

c) Der Mann verzichtet auf die Zinsen auf die 120.000,-. wird das ausgeglichen?

Eure Intension "die Frau bekommt das Haus, der Mann seine 120.000,- zurück" ist typisch ein Darlehensverhältnis.

Aber für einen Vertrag müssen noch einige punkte geklärt werden.

Zu 1. - 3. - ja alles korrekt verstanden.

a) Das Gebäude wird dann selbst bewohnt

b) wird dann ausgeglichen

c) müsste ja ausgeglichen werden, denn sonst kommt ja kein rechtlich sauberer Kreidtvertrag zustande - oder?

Ach ja: Der Ehemann würde dann monatlich an die Ehefrau "Miete" zahlen, denn er wohnt ja auch dort.

Und jetzt brauchen wir Bausteine, wie wir dies alles unter einen Hut bringen ...

Danke an alle für die Hilfe hier!

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@bembersle

Also, wenn ich "Miete" lese usw. dann stellt sich zusätzlich die Frage, ob nicht eine Gütertrennung angezeigt ist.

Ausserdem, gibt es für die 150.000,- eine Mithaftung des Ehemannes?

Aus meiner Sicht gibt es zwei Lösungen:

  1. diese kleinkarrierte Rechnerei mit Miete und Darlehn und Zinsen mit allen konsequenzen.

  2. Einfach die Vereinbarung, er gibt 120.000,- Euro hin, bekommt eine Sicherungsgrundschuld und alle Ansprüche sind im Übrigen ausgeglichen.

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Jetzt benötigen wir Hilfe - wie könnten denn solche Konstellationen geregelt werden?

Wieso müssen denn Regelungen getroffen werden? Wozu sieht das Gesetz den Zugewinnausgleich vor?

Die Punkte 8 und 9 sind zwar klug überlegt, dürften aber völlig unrealistisch in der Verwirklichung sein: Wenn kein liquides Vermögen vorhanden ist, woher soll die Ehefrau denn dann die Mittel zur Auszahlung des Ehemannes nehmen? Sie wird das Haus verlieren.

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