Immobilienfinanzierung - besser Kredit oder Eigenkapital verwenden?

2 Antworten

Jetzt mehr denn je maximal möglich fremd finanzieren und minimal tilgen.

Es ist um jeden Cent Eigenkapital schade. Lege das vernünftig an und du bekommst wenigstens 5 % Rendite p. a. Zu maximal 0,7 % (nach Steuer) , die es dir bringt, wenn du es für die Immobilie einsetzt.

Ach so, Vor- und Nachteile.

1. Deutlich höhere Rendite. Vor und noch viel mehr nach Steuern. Der Frust der Steuer Vorauszahlungen setzt später und weniger heftig ein.

2. Du hältst dein Pulver trocken, wenn irgendwas passiert. Wenn du BU wirst, den Job verlierst, heiratet, dich scheiden lässt oder der Mieter die Wohnung verwüstet, hast du Reserven.

Nachteile gibt es nur, wenn du dein Geld mit unter 1 % Rendite a legst oder irgendwelchen Unsinn damit anstellt. Lass dich beraten. Wenn dabei offene Fonds rauskommen, gibt es keinen Nachteil am maximal fremd finanzieren.

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Es kommt auch auf deinen persönlichen Steuersatz an. Du musst ja die eingenommene Miete zusätzlich zu deinem Einkommen versteuern. Da ist es gut wenn du Zinsen hast, die absetzbar sind. Also bei vermietetem Wohneigentum gilt meist: Wenig Eigenkapital einsetzen, so hoch als möglich finanzieren.

Bei selbstgenutztem Wohneigentum können keine Zinsen steuerlich abgesetzt werde, deshalb : Alles Eigenkapital (das z. Zt. - eh keine Erträge abwirft) einsetzen und nur den den benötigten Rest bei der Bank finanzieren.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

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