Immobilienblase: jetzt noch kaufen in einem Ballungsraum?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Fantasiepreise mögen verlangt werden. Wenn man aber beobachtet wie lange diese Angebote in den entsprechenden Portalen auftauchen ist klar, dass die nicht bezahlt werden, selbst dann nicht, wenn es Preisreduzierungen gibt.

Die Frage nach dem Abwarten ist schwer zu beantworten. Einerseits scheint der Markt zu kippen. Andererseits aber ist der Hypothekenzins historisch niedrig. Es hilft dem Kaufwilligen ja auch nicht, wenn er zwar weniger für die Immobilie zahlen muss und dann mehr für die Finanzierung.

Danke für die Antwort.

Und nach der Bundestagswahl, falls Grün-Rot-Rot die Macht übernimmt: werden dann nicht die Immobilienpreise gewaltig abstürzen (siehe u.a. die Wahlprogramme und das Referendum zur Enteignung von Wohnungsgesellschaften in Berlin) ?

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@kleinanleger87

Das ist reine Spekulation.

Und selbst wenn es so wäre könnten das dann Einstiegspreise sein weil ein solches Regime mit derartigen Plänen zum Scheitern verurteilt wäre und eine Redemokratisierung nicht lange auf sich warten ließe.

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@Privatier59

"weil ein solches Regime mit derartigen Plänen zum Scheitern verurteilt wäre und eine Redemokratisierung nicht lange auf sich warten ließe"

dein Wort in Gottes Ohr! Ich hoffe wirklich, dass du Recht behältst.

Aber ich habe Zweifel. Prüfe sogar schon Alternativen zum Auswandern. Für den schlimmsten Falls, dass Grün-Rot-Rot die Macht ergreifen sollte

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Verdammt schwer zu sagen. Ich habe schon vor 5 Jahren ein baldige Preisbereinigung am Markt erwartet, die ist aber bisher nicht eingetreten. Die Preise können aber nicht immer weiter steigen. Preiskorrekuren nach unten dürften m. E. vor allem im ländlichen Raum (wo teilweise auch schon aberwitzige Preise bezahlt werden) und in einigen gehypten Stadtteilen von Städten eintreten. Nur wann und wie hoch ist unbekannt. Bei uns im Ort (Speckgürtel Rhein-Main-Gebiet) werden bereits Baugrundstücke von Privatleuten zu exorbitanten Preise gekauft, in der Erwartung, dass die Preise weiter zulegen (es soll also gar nicht gebaut werden, lediglich Geldanlage). Das ist eigentlich ne sehr ungesunde Entwicklung.

Dazu gibt es viele Unbekannte in der Rechnung. Die aktuell stark steigenden Baupreise könnten vielen beim Bau einen Strich durch die Rechnung machen, ebenso die möglicherweise anziehenden Bauzinsen wg. der steigenden Inflationsrate. Dann könnte die Nachfrage auch zurückgehen, mit entsprechenden Preisrückgängen. Das dürfte aber vor allem die Übertreibungen korrigieren. In "normalen" Lagen glaube ich nicht recht an stark fallende Preise auf breiter Front.

Wenn der Preis angemessen wirkt: kaufen. Mondpreise würde ich nicht bezahlen.

Danke für die Antwort.

Und nach der Bundestagswahl, falls Grün-Rot-Rot die Macht übernimmt: werden dann nicht die Immobilienpreise gewaltig abstürzen (siehe u.a. die Wahlprogramme und das Referendum zur Enteignung von Wohnungsgesellschaften in Berlin) ?

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Besagte Niedrigzinsphase werden wir noch lange Zeit haben. Damit auch zuviel an Geld im Markt. Folglich sinkt der Geldwert immer weiter. Die Überlegung hin zum Sachwert ist absolut richtig. Aber auch die Frage zum "sich leisten können" ? Dass die Löhne und Gehälter gleich der Entwicklung der Preise steigen, glaube ich nicht. Und so toll das Objekt auch aussehen mag, wenn ich eine Finanzierung nur mit Tragfähigkeit "Oberkannte Unterlippe" leisten kann, dann lieber Finger davon.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

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