Immobilienbesitz im Grundbuch übertragen?

2 Antworten

Einfach so ist keine Eigentumsumschreibung. Es bedarf immer eines schuldrechtlichen Geschäfts als Grund. Wenn Eigentum ohne Gegenleistung übertragen wird, ist das die Schenkung.

Der Schenkungsvertrag muß, ebenso wie etwa der Kaufvertrag über ein Grundstück, notariell beurkundet werden.

Schenkungen lösen Schenkungsteuer aus. Allerdings gibt es einen Freibetrag und der beträgt unter Eheleuten 500.000 Euro, wobei alle Schenkungen der letzten 10 Jahre zusammen gerechnet werden.

Der Notar berechnet seine Gebühren nach dem Wert der Schenkung.

Wenn es sich bei Eheleuten um das gemeinsam genutzte Haus / Wohnung handelt, fällt bei einer Schenkung, unabhängig vom Wert, weder Grunderwerb- noch Schenkungsteuer an.

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@NasiGoreng

Da hätte der Yellowman lieber mal in die sonstigen Fragen des Users schauen sollen. Die Eheleute leben getrennt.

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Hobbyfinanzer

Noch eine Anmerkung zum Geschäftswert als Grundlage für die Berechnung der Notargebühren:

Der Geschäftswert beträgt höchstens 60 Millionen Euro (§ 35 GNotKG). Belastungen werden nicht berücksichtigt.

Zur Frage: 50 % des aktuellen Marktwerts der Immobilie (Grundstück + Bauwerk) = Geschäftswert der notariellen Schenkungsurkunde.

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