Immobilien anrechnen?

3 Antworten

Ich bin wie @Privatier der Ansicht, dass die Aktion kontraproduktiv wäre.

Sollte das Schlimmste eintreten udn Du wirst Pflegebedürftig, bist Du im jetzigen Stand in der Lage selbst zu entscheiden. Du kannst mit Deinem Mann abmachen, was er verkauft.

Im anderen Fall würde schlimmstenfalls eine Teilungsversteigerung drohen, falls Dein Mann sich gegenüber der Behörde quer stellt.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Immobilien können nicht laufen. Das ergibt sich schon aus dem Begriff.

Du meinst sicher, das hälftige Eigentum auf den Ehegatten eintragen lassen.

Das halte ich für reichlich sinnfrei. Zunächst halten Notar und Grundbuchamt die Hand auf und eventuell auch noch wegen der Schenkungsteuer das Finanzamt.

Sodann bist Du immer noch hälfige Eigentümerin und kannst diesen Eigentumsanteil verwerten.

Schließlich und endlich kann man Schenkungen bei Verarmung des Schenkers widerrufen. Dieser Anspruch geht auf den Sozialhilfeträger über.

Ergo: Zahlen mußt Du in jedem Fall.

Durch eine teilweise Übertragung auf den Ehegatten macht die Fragestellerin die Angelegenheit nur teurer und komplizierter, denn bei vorhandenem Eigentum wird ein Sozalamt keine Pflegekosten übernehmen, sondern erst auf Verwertung von diesem bestehen. Konkret bedeutet dies, dass zuerst Dein Ehemann für die Kosten aufkommen muß und wenn ihm das gemeinsame Einkommen dazu nicht ausreicht muß trotzdem erst einmal eine der Immobilien verkauft werden. Trifft es dann zu, dass Du noch aus welchen Gründen auch immer nicht mehr geschäftsfähig bist, dann fallen zudem Kosten für den Betreuer an. Alles in allem keine gute Idee.

3
@Snooopy155

Und ganz nebenbei: Was ist denn, wenn der Ehemann ins Pflegeheim kommt? Dann würde der Sozialhilfeträger auf den gerade neu erworbenen Hälfteanteil an den Eigentumswohnungen verweisen können und brauchte sich nicht erst mit dem Unterhaltsrecht abzuquälen.

3

Komische Vorstellung -

die Kosten fallen doch trotzdem an.

Mein Bruder möchte eine Bestandsimmobilie an mich überschreiben bzw. mich zu 50% ins Grundbuch eintragen lassen. Welcher Steuervorteil / Freibetrag?

Hallo an das Expertenteam :)

Mein Bruder hat vor kurzen eine vermietete Immobilie über 1.6 Mio erworben. derzeit ist er im Grundbuch als alleiniger Eigentümer eingetragen.

A. Der Tatsächliche Eigenkapital von meinem Bruder beträgt 800.000€

B. Privater Darlehen von MIR an meinem Bruder beträgt 400.000€ (nicht im Grundbuch eingetragen)

C. Privater Darlehen von meinen Eltern an meinem Bruder beträgt 400.000€ (nicht im Grundbuch eingetragen)

ZIEL: Wir möchten gerne die Immobilie zu 50% im Grundbuch auf mich überschreiben / übertragen.

  • Bruder 50%
  • Ich 50%

FRAGEN:

Meine Eltern wären bereit von Ihren Freibetrag von 400.000€ das bereits als Privater Darlehen an meinen Bruder überging auf mich zu übertragen (vererben in Lebzeit) somit wären sozusagen keine Steuern fällig!?

Meine bereits erbrachten 400.000€ (Privater Darlehen an meinem Bruder) würden wir mit Eintragung ins Grundbuch zu je 50% an meinem Bruder und mich auflösen wäre dies ohne weitere Kosten möglich?

Somit hätte mein Bruder und Ich einen EK von jeweils 800.000€ erbracht und wir müssten keine Schenkungssteuer, Erbschaftssteuer etc. zahlen!?

Die Privaten Darlehns meiner Eltern und mir wären mit der Ergänzung im Grundbuch aufgelöst!

Herzliche Grüße Samuel Goldstein

PS: Über Fachliche Auskünfte von Anwälten die uns bei der Abwicklung begleiten würden wären wir sehr dankbar.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?