Immobilien als Kapitalanlage. Welche Bücher für Einsteiger sind zu empfehlen und was sollte man grundsätzlich als "Anfänger" beachten?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die gibst bei google ein "Lohn sich eine Eigentumswohnung für Privat" du landest auf einem Artikel der auf eine Studie verweisst die ganz klar sagt: Meist lohnt es sich nicht.

Der Rest ist eine Rechnung, da braucht man kein Buch. Wenn es so einfach wäre das alles in einem Buch stehen könnte, bräuchten nur alle dieses Buch

Außnahmen bestätigen die Regel.

Billig kaufen, günstig finanzieren, teuer vermieten und dann teuer verkaufen. Ganz einfach

Vernünftige, für Laien oder speziell für dich geeignete Bücher suchst du besser auf Amazon. Es gibt welche zur Vermietung aber jede Lage, jedes Haus, jede Wohnung und jeder Mieter sind anders. Probleme können dann aber auch von ganz anderer Seite, also von der Eigentümergemeinschaft oder vom Nachbarn kommen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass es dazu nicht sarkastische Bücher gibt.

Grundsätzlich sollte man als Anfänger - ähnlich wie bei Aktien - das Timing beachten. Wenn jeder seine Immobilie loswerden will, sollte man kaufen. Wenn jeder Immobilien für interessant hält verkaufen. Es ist normal, dass wenn etwas teuer ist, alle positiv und wenn was billig ist alle negativ darüber reden.

Sonst sollte man nichts kaufen, wenn noch Fragen ungeklärt sind oder man kein gutes Gefühl dabei hat. Um dauerhaft einen Mieter zu finden, der darin wohnen will, sollte vor allem die Lage, also die Stadt und das Umfeld der Wohnung stimmen. Abängigkeiten der zukünftigen Vermietbarkeit von einem oder wenigen Unternehmen oder auch einzelnen Branchen sind zu vermeiden (dann kannst du dir genau so gut Aktien von dem Unternehmen kaufen).

Nicht zuletzt sollte man sich bewusst sein, dass uralte Regeln dadurch, dass was gerade gehypt wird, nicht außer Kraft gesetzt werden. Ein Kaufpreis-Miete-Verhältnis (KMV, gemeit ist der zu zahlende Kaufpreis und die Jahreskaltmiete) in ordentlicher Lage von 20, also eine Rendite von 5 % p.a., ist für Profis die Grenze, ob sich ein Investment lohnen kann oder nicht. In sehr guten Lagen wird ein KMV von bis zu 25 akzeptiert. Wenn das nicht zu erzielen ist, könnte der Markt oder die Wohnung uninteressant sein.

Vielen Dank. Das KMV ist aus meiner Sicht in viele interessanten Regionen derzeit einfach zu hoch.

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@lohepudel

... und in den uninteressanten Regionen will in zehn Jahren vielleicht kaum wer jemand zur Miete leben. Vor allem in den dann älter werdenden Häusern.

Es gibt verschiedene Gründe, aus denen derzeit die zu erzielende Miete in vielen Regionen nicht zu den Kaufpreisen passt. Abwarten scheint sinnvoll.

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Bücher kann man natürlich wälzen und es gibt auch hierzu sicherlich ein paar interessante Werke. Diese aber zu finden wäre dann das nächste Problem. Da aber die meisten Menschen nicht die Zeit dafür haben, würde ich Ihnen empfehlen, sich lieber an einen unabhängigen(!) Immobilienberater zu wenden.

Es war schon immer so, dass interessante Regionen teurer sind als weniger interessante. Und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern! In den Großstädten ist die Nachfrage generell höher und somit auch die Kaufpreise und die Mieten, als in der Provinz.

Deshalb sind auch in Bayern - in einem der wirtschaftsstärksten Bundesländer der BRD und niedriger Arbeitslosenquote, die Wohnungspreise und Mieten in den Großstädten erheblich höher als z.B. in NRW.

 Eine gute Lage mit sicheren Umfeld hat nun mal ihren Preis.

Aber selbst wir, als ansässiges Münchner Unternehmen, raten Kapitalanlegern ab in München zu investieren, da wir Quadratmeterpreise ab 8.500.- Euro für Neubauwohnungen für vollkommen überzogen halten. Zum Glück gibt es ja "noch" interessante Alternativen zu München, mit Preisen von 3.500.- bis 4.500.- Euro/m² für Neubauwohnungen (Erstbezug). Hier lohnt es sich auf alle Fälle zu investieren, da man auf Wunsch auch eine Vermietungsgarantie vom Bauträger erhält. Bei einem Objekt wird z.B. eine Mietrendite in Höhe von 4,32 % vertraglich garantiert!

Preise von 3.500 bis 4.500 €/qm sind keineswegs günstig und eine vom Bauträger garantierte Mietrendite hat dieser vorher in mehrfacher Höhe schon in den Verkaufspreis einkalkuliert.

Nirgends wird man so schnell über den Tisch gezogen wie bei Immobilien als langfristige Kapitalanlage.     

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@Tritur

Meine Rede war im Vergleich zu München! Und da sind nun mal 3.500.- bis 4.500.- Euro/m² ca. 50 - 60 % günstiger (Neubauwohnung, Erstbezug, 2-Schicht-Parkettboden in Eiche, Fußbodenheizung in allen Räumen u.v.a.).

Die vom Bauträger garantierte Mietrendite ist NICHT im VK-Preis einkalkuliert, sondern wird als eine kostenpflichtige Option mit angeboten. (Wer will der kann, wer nicht will, muss nicht!)

Wenn 3.500.- bis 4.500.- Euro für Sie zu teuer erscheinen, dann müssen Sie sich halt etwas in der Provinz z.B. Mecklenburg-Vorpommern o.ä. mit hoher Arbeitslosenrate und hoher Mietausfallrate suchen. Viel Vergnügen bei Ihrer späteren Privatinsolvenz! ;-)

Erlauben Sie mir eine Frage: Arbeiten Sie den ganzen Monat ohne Lohn? Selbstverständlich ist der Bauträger ein kommerzielles Unternehmen und möchte profitabel tätig sein. Welches profitorientierte Unternehmen will das nicht? 

Der Bauträger mit dem wir seit über 6 Jahren zusammenarbeiten zieht mit Sicherheit niemanden über den Tisch. Das kann sich der gar nicht leisten! Wie lässt es sich sonst erklären, das dieser seit über 20 Jahren sehr erfolgreich am Markt tätig ist, mit einem jährlichen Verkaufsvolumen in Höhe von über 182 Millionen Euro?

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