Immobilie an Eltern verkaufen?

3 Antworten

Das ist aber ein verqueres Konstrukt.

Kaufvertrag ohne Zahlung des Kaufpreises, weil Schenkungssteuer zu teuer wäre? Da seid Ihr bestimmt nicht die ersten, die auf solche Ideen kommen.

Oder Zahlung erst, wenn die Eltern 100 Jahre alt sind? Könnte auch irgendwie auffallen.

Warum sollten die Eltern etwas kaufen, worauf sie ein Niessbrauchsrecht haben? Davon könnten sie doch erst profitieren, wenn sie tot sind, äh, naja.

Ausserdem landen nicht alle Senioren im kostenintensiven Heim. Je nach Wert Eures Anteils solltet ihr auch nochmal durchrechnen, ob sich das Baukindergeld gegenüber dem Hausanteil überhaupt rechnet.

Also, ich glaube nicht, dass das so geht. Auch wenn ich die Frage gut verstehe.

Das ist in der Tat eine verquere Sache. Wann die Zahlung stattfindet wäre uns erst mal egal. Es ist die Frage ob man das grundsätzlich so vertraglich, notariell festlegen kann. Denn wir selbst haben von der Immobilie höchstens im Todesfall der Eltern etwas. Was wir natürlich nicht erhoffen und bei aktueller Lebenserwartung auch erst damit zu rechnen ist, wenn unsere Kinder schon aus dem Haus sind.

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@Ailuji

Du hast meine Antwort leider nicht verstanden.

Versuch Dich mal auf die Sache von aussen einzudenken.

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@Andri123

Ich dachte schon, dass ich es verstanden habe. Die Pflege könnte günstiger sein oder die Eltern versterben und am Ende könnte ein größerer Gewinn als das Baukindergeld für uns rausspringen. Jedoch unterstützt uns das nicht bei unserer Finanzierung.

Sie glauben nicht, dass es geht... Das lässt mich hoffen, dass es vielleicht doch geht.

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@Ailuji

Ja, dann eben machen. Notarkosten, Grunderwerbssteuer und so bezahlen und mal gucken, ob es klappt.

Oder nochmal vorher kompetent gegen Bezahlung beraten lassen.

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@Ailuji

Was sollte denn da verquer sein - es ist nicht mit dem BKK vereinbar.

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Denn im Moment sind wir laut Grundbucheintrag Immobilienbesitzer.

Nein, Du nicht, sondern Dein Mann und seine beiden Brüder haben jeweils Miteigentumsanteile und sind daher nicht für das BKG qualifiziert. Selbst wenn Du alleine die Immobilie kaufen wolltest, müßten Du und Dein Mann zu mindestens 50 % deren Eigentümer werden, aber leider ist Dein Mann nicht für das BKG qualifiziert. Siehe auch die Fragen und Antworten unter: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Neubau/F%c3%b6rderprodukte/Baukindergeld-(424)/

Du leidest daher leider mit:-(

Es wäre schade auf das Baukindergeld zu verzichten.

Nein, es steht Euch gar nicht zu.

Deine anderen Überlegungen wurden bereits beantwortet. Das BKG hat nur einen Mitnahmeeffekt, bringt aber nicht wirklich große Vorteile. Die momentane Niedrigzinsperiode ist viel wichtiger!

Hast Du den Sinn des BKG nachgelesen?

Selbstverständlich habe ich das. Es unterstützt Familien bei der Finanzierung ihrer Immobilie. Wir besitzen "keine" und leben in Miete. Wir müssen einen hohen Kredit aufnehmen und Jahre lang abbezahlen. Wir haben auch keine Mieteinnahmen. Also sollten wir ebenfalls das Recht auf Baukindergeld haben. Wenn auch über Umwege.

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