Immobilie als GmbH kaufen, wg. Insolvenz

2 Antworten

  1. Wenn Du eine GmbH gründest ist klar, dass Du damit nichts zu tun hast!!! Denkst Du wirklich, dass ein StA der den Fall untersucht zu blöd ist sich im Handelsregister zu unterrichten?

  2. Wenn ihr diesen Winkelzug macht, ist es mal ganz locker ein Konkursvergehen.

  3. Soll man aus "einer gewissen Grundschuld" schließen dürfen, dass die auch nicht mit einer echten Schuld unterlegt ist?

  4. Wieso steht Deine Frau mit der Gewerbeimmobilie vor dem aus? ist alles andere top, nur die Ímmobilie ein Problem? Dann müsste das Problem doch lösbar sein.

  5. Wenn Der kauf vorab, ohne Versteigerung abgewickelt werden soll, wird auf jeden Fall geprüft.

Eine eventuell etwas indiskrete Frage, aber habt ihr mal überlegt eine saubere Lösung zu suchen, bei der die Gläubiger nciht in den Rechten beschnitten werden? Man kann so etwas auf dem Vergleichswege lösen, was den Vorteil bringen würde, dass ihr gut schlafen könnt, keinen Staatsanwalt um den pünktlichen Feierabend bringt und richtig sauber aus der Sache rauskommt.

Eine GmbH kannst Du natürlich gründen. Aber ob die GmbH das Geld zusammenbringt um die Immobilie zu erwerben steht auf einem anderen Blatt. Wird dann noch die Immobilie unter Wert erworben, kann der Ärger noch richtig kommen, wenn die Insolvenz von Deiner Frau beantragt wird.

Bin ich verpflichtet GmbH Anteile zu verkaufen?

Ich bin mit 14% (3500€) Gesellschafter einer GmbH mit zwei weiteren Gesellschaftern (40%, 46%) - und dazu habe ich mit der Firma ein Angestelltenverhältnis. Unsere GmbH hat zwar Schulden, aber wir bekommen gute Kredite über einen Gesellschafter (bzw. dessen Vater). Nun haben wir uns verstritten und ich werde zum Ende des Monats aus dem täglichen Geschäftsbetrieb aussteigen (Kündigung wurde ordentlich eingereicht und angenommen). Nun bleibt noch der verbleibende Firmenanteil, den sie mir für 500€ abkaufen wollen. Dies ist zwar mehr wert als die Firma im Moment, aber da würde ich lieber die Anteile behalten in der Hoffnung, dass die GmbH doch mal Geld abwirft (bei 3500€ würde ich aber sofort verkaufen).

Jetzt eben meine Frage: Bin ich verpflichtet zu verkaufen oder kann ich sagen, dass ich entweder 3500€ nehme oder eben nicht verkaufe (die 500€ Verlust bei einer eventuellen Insolvenz machen es dann ja auch nicht mehr viel schlimmer). Falls ich mich weigern darf, habe ich sonst noch bestimmte Pflichten? Ich wäre dann am liebsten ein stiller Teilhaber.

Update: Vielleicht noch zur Info - die 3500€ sind von mir komplett eingezahlt und die Firma besteht bereits seit 2,5 Jahren.

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