im Jahr der Eheschließung Wahlrecht ob gemeinsame oder getrennte Steuererklärung?

1 Antwort

DAs Wahlrecht der Einzel- oder Zusammenveranlagung, gibt es immer.

Du meinst vermutlich die besondere Veranlagung gem. § 26 c EStG. Die ist nur interessant, wenn einer der (neuen) Ehegatten noch Anspruch auf das sogenannte Gnadensplitting hat, weil er im Jahr davor verwitwet ist.

"Kostenlose" Steuererklärung- strafbar gemacht?

Ich habe eine Frage zum Thema Steuererklärung. Ich habe mich im Jahr 2010 selbständig gemacht. Eine gute Freundin, die ich während des BWL-Studiums kennengelernt habe, ist Steuerberaterin und hat mir für die Jahre 2009 und 2010 meine Steuererklärung "kostenlos" gemacht. Kostenlos in Anführungszeichen, weil wir vereinbart haben, dass sie anstelle ihres Honorars bei mir kostenlose Massagen bekommen kann (ich bin Wellnessmasseurin). Das haben wir auch so gehandhabt- sie kam 2x zur Massage und hat dafür meine Steuer gemacht. Für das Jahr 2011 haben wir vereinbart, dass alles nun ganz "korrekt" auf Honorarbasis erfolgen soll (was auch so geschehen ist). Für 2012 habe ich die Steuererklärung alleine gemacht. Jetzt ist es so, dass sich besagte Freundin ziemlich schmutzig von ihrem Mann getrennt hat und diesem auch noch versucht das gemeinsame Kind zu entziehen. Weil ich das nicht in Ordnung fand, habe ich für eine Gerichtsverhandlung eine Aussage zum Vorteil des Ehemanns gemacht. Das hat meiner (ehemaligen) Freundin natürlich nicht gefallen und deshalb habe ich jetzt pünktlich zum 31.12. eine Rechnung für die Steuererklärungen von 2009 und 2010 bekommen. Sie will ca. 3500 Euro von mir (komisch, für die Steuerklärung im Jahr 2011 hat sie gerade mal 600,- Euro berechnet...). Ich habe mich jetzt so weit schlau gemacht, dass sie die Steuererklärungen gar nicht hätte im Tausch gegen Massagen machen dürfen. Es gibt zwar sowohl Zeugen für diese Vereinbarung als auch eine E-Mail als "Beweis", trotzdem würde mich jetzt interessieren, ob sie oder wir uns strafbar gemacht haben und wie weit sie einen Anspruch auf Bezahlung der Rechnungen hat. An wen sollte ich mich da wenden? An die Steuerkammer? An einen Anwalt? Was meint ihr?

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