Ich will meine Fondsgebundene Rentenversicherung vorzeitig kündigen. Ich habe diese am 01.April 2004 abgeschlossen. Wie wird dieses versteuert und was?

5 Antworten

Weshalb möchtest Du kündigen? 

Hat Dir ein "Berater" dazu geraten weil er ein vieeeel besseres Produkt hat? 

Dann überleg Dir, dass Du bereits bei der jetzigen Versicherung einen Abschlussgebühr bezahlt hast. Bei einem neuen Produkt zahlst Du wieder Gebühren (bei Versicherungen meist 4% der Beitragssumme), die Deinen Gewinn schmälern, der dann versteuert werden muss.

oder

Benötigst Du Geld? Dann kannst Du Dir Fondsanteile auszahlen lassen und falls notwendig den Vertrag beitragsfrei stellen, bzw. eine Beitragspause machen. 

Da machen die meisten Versicherer mit. I.d.R. muss etwas Kapital stehen bleiben. Wie lange du den Vertrag beitragsfrei stellen kannst, geht aus Den Vertragsunterlagen hervor oder frag Deinen Versicherer.Vorteil: Du bewahrst Deinen steuerlichen Vorteil, Du kannst den Vertrag später wieder besparen, Deine Abschlussgebühr ist nicht verloren, Du bekommst Liquidität.

Das ganze ist natürlich abhängig von den Gründen für Deinen Kündigungswunsch und den Rahmenbedingungen (Fondsauswahl, Konditionen) Deines Vertrages.

Tipp: Suche Dir einen Honorar-Berater und lass Dich unabhängig beraten. Dieser kostet zwar Geld. Das ist i.d.R. günstiger wie eine Fehlentscheidung.

Im Buch "Money" von Tony Robbins werden mit dem Berufsverband deutscher Honorarberater BVDH und dem Verbund deutscher Honorarberater VDH zwei Quellen genannt.

Die Antwort auf meine Frage gefällt mir am Besten, denn tatsächlich benötige ich etwas Geld. Ich werde darüber mit meinen Versicherer sprechen. Danke noch mal.

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Jeder Finanz- und Versicherungsmakler ist unabhängig. Alleine schon die Frage, ob ein Berater das geraten hat finde ich nicht gut.

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@Niklaus

Beim Versicherungs- und Honorarberater bin ich bei Dir. Diese werden vom Kunden beauftragt.

Der "Finanzberater" ist von einem/mehreren Unternehmer beauftragt Verträge zu vermitteln. Auch wird es hier welche geben die im Sinne des Kunden beraten.

Leider habe ich es in der Praxis zu oft erlebt, dass Kunden geraten wurde, ein bestehendes Produkt zu kündigen weil das eigene viel besser/günstiger ist.

Krasses Bsp.: bestehende BU gegen eine Unfallversicherung auszutauschen. Weil diese ja günstiger ist. Mit der verbliebenen Differenz zum BU Beitrag wurde dann eine Sterbegeldversicherung gespart.

Das war ein Supertip, bei jemanden er schon Bandscheibenvorfälle hatte und jetzt nie wieder eine BU ohne Ausschluss bekommt.

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Bei Lebens- und Rentenversicherungen, die vor 2005 abschlossen wurden sind Kapitalzahlungen nach 5 Jahren Beitragszahlung und 12 Jahren Laufzeit steuerfrei.

Bei Kapitalzahlungen aus Lebens- und Rentenversicherungen, die ab 2005 abgeschlossen wurden, ist auf die Differenz zwischen Auszahlungsbetrag und eingezahlten Beiträgen Steuer zu entrichten.

Deine Rentenversicherung begann von 2005, also ist die Auszahlung steuerfrei.

Wenn Du Dir in einem Jahr überlegst, dass Du doch wieder eine Rentenversicherung abschließen möchtest, dann ist das ab 2005, also nicht mehr steuerfrei.

Die weisen dich nur darauf hin, dass weg weg ist. Du kannst neu keinen in der Auszahlung steuerfreien Vertrag abschließen.

Da steht nebenbei auch nichts anderes.

Topinvest fondsgebundene Basisrente (Rürup) gekoppelt mit BU - was tun?

Hallo zusammen,

ohne viel über MLP (Standardgeschichte: nach der FH diverser Verträge, insgesamt 3 Rentenversicherungen + Riester + Rürup abgeschlossen um etwas fürs alter zu tun...) zu jammern würde ich gerne euren Rat einholen.

Um es nicht zu kompliziert zu machen begrenze ich meine Frage mal auf meine Topinvest fondsgebundene Basisrente (Rürup) gekoppelt mit BU - anbei noch ein paar Daten:

  • Angestellter
  • verheiratet, 1 Kind
  • Jahresgehalt 75.000€
  • Alter heute: 35 Jahre
  • Abgeschlossen Juli 2005 (im Alter von 27 Jahren)
  • Einbezahlte Beiträge insgesamt (nur für Basisrente) = 7587,60€
  • Aktueller Wert = 5033,09€
  • aktuelle BU Absicherung in Höhe von 2000€ / Monat
  • Gebühren BU / Monat 77€
  • "Airbag"-Option, die bei Berufsunfähigkeit die Beiträge zur Basisrente bis zum Rentenalter weiterzahlen würde
  • 10% Dynamik je Jahr (damit auch 10% mehr BU Absicherung je Jahr)

Zum heutigen Zeitpunkt würde ich den Rürupvertrag nicht mehr abschließen und würde mich am liebsten von dem Mist trennen!

Wenn ich die Basisrente jetzt aber beitragsfrei stelle, verliere ich die BU. Bzgl. BU gab es damals einen gesundheitlichen Ausschluss von Atemwegserkrankungen bedingt durch saisonalem Heuschnupfen inkl. Asthma. Mittlerweile kamen ein paar weitere Wehwehchen dazu (z.B. erhöhter Blutdruck), so dass eine komplett neuer BU-Vetrag eher schwer zu bekommen sein wird.

Über meinen Arbeitgeber habe ich die Möglichkeit eine BU als Direktversicherung abzuschließen - und das ohne Gesundheitsprüfung. Kostenpunkt bei 1700€ Absicherung ca. 100€ je Monat vom Bruttogehalt. Absicherung könnte man ohne Gesundheitsprüfung nach und nach bis auf 2000€ erhöhen.

Höher als die 2000€ Absicherung im BU Falle komme ich dann halt nicht - mit der alten BU Versicherung könnte ich die Absicherungssumme jedes Jahr um 10% erhöhen lassen...

Was haltet ihr von der Idee, die Basisrente beitragsfrei zu stellen, die alte BU in den Wind zu schießen und die neue BU als Direktversicherung über meinen Arbeitsgeber abzuschließen?

Viele Grüße bigb

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Rürup Auszahlung ab 80: Kann ich meinen Versicherungsvertreter auf Schadensersatz verklagen?

Ich habe meine Rürup-Rente, welche ich 2005 bei einem guten Freund abgeschlossen habe, mal genau gecheckt. Es ist eine Skandia Fondsrente. Beitragszahldauer 39 Jahre (bis 65), Aufschubdauer 54 Jahre (80). Im Vertrag steht Beginn der Rentenzahlung 1.5.2059, da bin ich 80 Jahre alt. Das hat mich stutzig gemacht. Habe per whats App nachgefragt und bekam als Antwort, das sei der späteste Termin, früher gehe immer, massgeblich sei der gesetzliche Renteneintritt. Mein Gefühl sagte mir, ihm das nicht einfach so zu glauben und so hab ich mir genau die Versicherungsbedingungen meines Vertrages durchgelesen. In §21 steht, dass der Rentenzahlungsbeginn max. 5 Jahre verkürzt werden kann, dann aber mit Abzügen (da bin ich dann 75 Jahre). Ist das sittenwidrig? Wer braucht eine Rente ab 80? Wer weiss, ob ich so alt werde?! Kann ich ihn auf Schadensersatz verklagen, weil er eine Falschaussage gemacht hat? Des weiteren steht im Versicherungsschein "Fondsgebundene Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht". Weiter unten steht: "Anstelle der Rentenzahlung können Sie zum Fälligkeitstermin der ersten Rente eine Kapitalabfindung wählen. Für die Ausübung des Kapitalwahlrechts beachten Sie bitte die Versicherungsbedingungen §18 Abs. 5." Dort steht: "Ein Kapitalwahlrecht sowie ein über die Rentenzahlung hinausgehender Auszahlungsanspruch besteht nicht." Das widerspricht sich doch, oder?! Soll ich damit mal zu einem Fachanwalt gehen? Was haltet ihr davon?

Ich habe jetzt als ersten Schritt die sofortige Beitragsfreistellung beantragt.

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Direktversicherung Steuern

*Mein Arbeitgeber hat für mich eine Direktversicherung abgeschlossen, die ich nach Ausscheiden privat (den größten Teil) weiterbezahlt habe. Bei Auszahlung wurde mir vom gesamten Betrag Kapitalertragsteuer und Soli abgezogen. Auch Einkommensteuer hab ich dafür in vollem Umfang bezahlt. Krankenversicherung ebenso. Nach dem Urteil des BGH wurde mit ein *Teil des Krankenkassenbeitrages zurückbezahlt und ich muss nur noch für den Teil, der vom Arbeitgeber geleistet wurde, Beiträge zahlen. Meine Frage: Die Versteuerung müsste sich doch logischerweise auch nur auf den eingezahlten Anteil vom Arbeitgeber beziehen. Gibt es da schon ein erneutes Urteil?

Vielen Dank für die Antworten. Aber wirklich weitergeholfen haben sie mir nicht. Detail zu der Versicherung. Abschluss: ? ;privat weiterbezahlt ab dem 31.08.1986; fällig war sie am 01.02.2008.* Ich habe schon bei der Versicherungskammer Bayern (Versicherer) nachgefragt. Da die Versicherung als Sicherheit für ein Darlehen (habe mich selbständig gemacht) eingesetzt wurde, ist sie nach deren Aussagen steuerpflichtig. Ich habe auf deren Anraten beim Finanzamt nachfragt. Das damals zuständige Finanzamt verwies mich an das nun für mich zuständige FA (bin umgezogen), die jedoch behaupten, es sei alles richtig so. Steuern sind für den Gesamtbetrag in voller Höhe fällig. Mein Dilemma ist obendrein, dass die gesamte Summe in die Firma geflossen ist, die bereits übergeben wurde (hatte einen schweren Schlaganfall) und ich nun zumindest auf der Einkommensteuer sitzen geblieben bin, die nicht unerheblich war.****

Die Frage wurde leider falsch verstanden. Das Geld ist in meine Firma geflossen, die an meinen Sohn übergeben wurde, das wurde bei der Firmenübergabe so vereinbart (leider ohne den Passus, dass er evtl. Folgekosten übernehmen muss). Meine Frage: Wohin kann ich mich nun wenden um wieder an mein Geld zu kommen?**

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Bausparvertrag wird Zugeteilt - ich möchte aber weiter sparen

Hallo,

2004 habe ich einen Bausparvertrag abgeschlossen. Nun habe ich einen Brief bekommen, dass der Bausparvertrag am Tag X zugeteilt wird.

Als Anlage ist ein Formular:

  • [x] Ja, ich nehme die Zuteilung an: [ ] sofort [ ] zum
  • [ ] Ich verzichte endgültig auf mein günstiges Bauspardarlehen (Bitte rechnen Sie meinen Bausparvertrag ab und überweisen Sie mein Guthaben)
  • [ ] Ich möchte mein Geld weiterhin rentabel auf einem neuen BHW Bausparvertrag anlegen

Mein Bausparguthaben liegt bei ca. 3000 EUR, (deutlich unter der Bausparsumme). Nun habe ich im Netz gelesen, dass ich ja bis zur Bausparsumme weiter sparen kann.

Aber: Wenn ich die 8.000 erreiche, kann man mir ja kein Darlehen mehr "anbieten" und folglich kann ich diesen nicht ablehnen um die 3.5% zu erhalten (Details zum Vertrag weiter unten).

Frage daher an Euch:

  1. Wie sollte ich nun vorgehen? Denn irgendwie passt ja nichts aus auf dem Formular. Eigentlich würde ich gerne den Vertrag so weiter laufen lassen wie er ist um die Zinsen und die Arbeitgeberzulage zu erhalten. - Den Darlehen brauche ich nicht.
  2. Muss ich bis zu dem "Datum X" irgendwie reagieren?

Vertrag

  • BHW Dispo maXX "ZV01199 V 10 DM / 09.03"
  • Bausparsumme: 8.000
  • mtl. VL: 26
  • Sparbetrag mtl.: 26
  • Abschlussgebühr: 80
  • Darlehnszins: nom. 4.75%, eff. 4.99% - 5.55%

Guthabenzins: "Die Gesamtverzinsung erhöht sich rückwirkend ab Vertragsbegin bei Verzicht auf das Bauspardarlehen (nicht bei Kündigung) und nach einer Laufzeit von mindestens 7 Jahren auf 3.5%.


ABB

§3 Verzinsung des Sparguthabens

  • (1) Das Bausparguthaben wird mit 2% jährlich verzinst (Basiszins)
  • (2) Verzichtet der Bausparer nach einer Vertragslaufzeit von mindestens 7 Jahren bei Annahme der Zuteilung des Vertrags auf das Bauspardarlehen, erhöht sich die Gesamtverzinsung des Bausparguthabens rückwirkend ab Vertragsbeginn auf 3,5% jährlich. Für Guthaben, die die Bausparsumme übersteigen, erhöht sich die Gesamtverzinsung nicht. Bei Vertragsänderungen ist der neue ermittelte Vertragsbeginn (§13) Grundlage für die Laufzeitberechnung.
  • (3) Die Basiszinsen werden dem Bausparguthaben jeweils am Ende des Kalenderjahres gutgeschrieben. Sie werden nicht gesondert ausgezahlt. Die Differenz zur Gesamtverzinsung wird bei Auszahlung des Gesamten Bausparguthabens fällig und dem Bausparkonto zu diesem Zeitpunkt gutgeschrieben.

§5 Nichtannahme der Zuteilung, Vertragsfortsetzung

  • Der Bausparer kann die Annahme der Zuteilung widerrufen, so lange die Auszahlung der Bausparsumme noch nicht begonnen hat.
  • Nimmt der Bausparer die Zuteilung nicht fristgemäß an oder wird die Annahme der Zuteilung widerrufen, wird der Vertrag fortgesetzt.
  • Setzt der Bausparer seinen Vertrag fort, kann er seine Rechte aus der Zuteilung jederzeit wieder geltend machen. In diesem Fall ist der Bausparvertrag bei dem Zuteilungstermin, der dem Ablauf von drei Monaten nach Eingang seiner Erklärung folgt, vorrangig zu berücksichtigen.
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Brauche Rat: Gekoppelte BU (mit Rürup) herauslösen?

Hallo zusammen, ich bräucht mal euren Rat:

Wir freunden uns so langsam aber sicher mit dem Kauf einer Immobilie an und versuchen gerade unsere Finanzen zu ordnen. Ein großer Teil meiner Ausgaben (ca 650€/Monat) gehen für diverse Rentenversicherungen + BU drauf. Standardgeschichte: nach dem Diplom diverser Verträge (insgesamt 3 Rentenversicherungen + Riester + Rürup) abgeschlossen um etwas fürs Alter zu tun... Ich spare mir jetzt an dieser Stelle viel Gejammer über MLP, man hätte mich ja auch schon früher drum Mist kümmern können und, besser spät als nie, das versuche ich ja jetzt!

Erster Ansatzpunkt zum Aufräumen ist meine "Heidelberger Leben Topinvest fondsgebundene Basisrente (Rürup) gekoppelt mit einer BU". Zum heutigen Zeitpunkt würde ich den Rürupvertrag nicht mehr abschließen und würde mich am liebsten davon trennen!

Anbei ein paar Daten von mir:

  • Angestellter
  • verheiratet, 1 Kind
  • Mein Jahresgehalt: 75.000€
  • Alter heute: 35 Jahre
  • Abgeschlossen Juli 2005 (im Alter von 27 Jahren)
  • Einbezahlte Beiträge insgesamt (nur für Basisrente) = 7587,60€
  • Aktueller Wert = 5033,09€
  • aktuelle BU Absicherung in Höhe von 1.971,08 € / Monat
  • Monatlicher Beitrag - 73,62€ BU + 80€ Rürup
  • "Airbag"-Option, die bei Berufsunfähigkeit die Beiträge zur Basisrente bis zum Rentenalter weiterzahlen würde
  • 10% Dynamik je Jahr (damit auch 10% mehr BU Absicherung je Jahr)

Bzgl. BU gab es damals einen gesundheitlichen Ausschluss von Atemwegserkrankungen bedingt durch saisonalem Heuschnupfen inkl. Asthma. Mittlerweile kamen ein paar weitere Wehwehchen dazu (z.B. erhöhter Blutdruck), so dass eine komplett neuer BU-Vertag auf dem freien Markte eher schwer zu bekommen sein wird. Ich habe bei Heidelberger Leben nachgefragt – ich könnte Rürup beitragsfrei stellen und die BU in einer selbstständigen BU umwandeln und bei Bedarf auch reduzieren.

Über meinen Arbeitgeber habe ich jetzt zusätzlich die Möglichkeit eine BU als Direktversicherung abzuschließen - und das ohne Gesundheitsprüfung! Kostenpunkt bei 1649 € Absicherung ca. 107€ je Monat vom Bruttogehalt. Absicherung könnte man ohne Gesundheitsprüfung nach und nach bis auf 2000€ erhöhen.

Folgendes Szenario habe ich mir jetzt überlegt:

  • Basisrente beitragsfrei stellen
  • die alte gekoppelte BU in eine selbstständige BU mit 1000€ Absicherung inkl. 4% Dynamik umwandeln -
  • neue zusätzliche BU als Direktversicherung über 1649€ über meinen Arbeitsgeber

Was haltet Ihr von dem skizzierten Szenario?

Viele Grüße

Bigb

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