Ich war ohne Wohnsitz in Deutschland, das Finanzamt hat meine Erbschaft geerbt, was kann ich jetzt tun?

8 Antworten

Hallo, ich bin es selbst, der Fragesteller, ich muss es berichtigen, weil ich inzwischen herausgefunden habe, dass das Finanzamt nichts geerbt hatte, es war nur meine Vermutung. Dies ist zwar möglich, aber selten der Fall, wenn es gar keine Erben gibt und wenn ein staatlicher Nachlass-Pfleger auch genug Nachlass-Wert feststellt. In meinem Fall war es ganz anders. Mit freundlichen Grüßen: Walter Manfred Stocké, der Fragesteller.

Danke für Deinen Feedback.

Hoffentlich bist Du nach den vielen Monaten nicht leer ausgegangen;-)

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@LittleArrow

" Wunder dauern halt etwas länger ", man braucht nur etwas Geduld !  Hier 2 Jahre ........geht doch ....lach !!!

Kann man dann wenigstens gratulieren ?

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Es gibt Verjährungsfristen.

Die Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre, nach bekannt werden des Erbanspruchs. Endgültig verjährt es nach 30 Jahren.

Nun stellt sich hier vermutlich die Frage, wann begann die Verjährungsfrist.

  1. Wurde Dir nicht mitgeteilt, dass Dein Vater verstorben ist? Wenn ja, begann die Verjährungsfrist mit dem Tag zu laufen an dem der Tod bekannt wurde, weil man ja weiß, dass man als Kind Erbberechtigt ist.

  2. Der Staat erbt erst dann, wenn amtlich festgestellt wurde, dass es keinen anderen Erben gibt. Ist nciht bekannt, Dass Du Kind Deines Vaters bist? Oder wurde es von Deiner Schwester verschwiegen?

DEr Sachverhalt ist m. E. unklar.

Denk nach: Wenn deine Schwester (für sich) und (ihre) Tochter das Erbe eures Vaters ausgeschlagen hat, dürfte der Nachlass dann nicht wertlos, gar überschuldet sein?

Bevor ich mich da als Erbe und somit Nachlassschuldner (!) melde, würde ich darüber unbedingt mit meiner Schwester reden wollen.

Und die Anwaltskosten vielmehr in einen Teilerbschein investieren wollen, um wenigstens von der Bank eine verlässliche Auskunft (deren sog. Erbfallmeldung an das Finanzamt) anfordern, um Vermögen und Verbindlichkeiten eures Vaters zu überprüfen.

Um dann ggf. innerhalb von 6 Wochen nach Kenntnis des Erbfalls ebengleich form- und fristgerecht, d. h. bei einem Notar oder zu Niederschrift beim Nachlassgericht, ebengleich meine Ausschlagung erklären, bevor ich die Schulden zu tragen hätte.

G imager761 


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