Ich soll laut jobcenter meine 17 jährige Tochter wieder in meinen Haushalt auf nehmen und für sie aufkommen dies kann ich aus Platz und Geldmangel jedoch nich ?

2 Antworten

Hallo Cindy77,

stimmt, lt. Gesetz bist du deinem minderjährigen Kind gegenüber, es wieder in deinen Haushalt aufzunehmen, verpflichtet.

Da du aber wie geschrieben, aus gegebenen Umständen erst kürzlich durch das Amt gezwungen wurdest in eine kleinere Wohnung zu wechseln, ist dir ein erneuter Umzug nicht nochmals zumutbar.

In einem Widerspruch führst du als „schwerwiegender sozialer Grund“  den erst kürzlich vollzogenen Umzug in eine kleinere Wohnung, mit nunmehr räumlich beengten Wohnverhältnissen an.

Belegen kannst du den Widerspruch durch den Schriftverkehr im Zusammenhang zur Umzugsaufforderung( nur in Kopie beifügen) sowie den neuen Mietvertrag.

Ein extra Formular brauchst du dazu nicht. Ein Bogen Papier reicht.

Name Absender

An ( Adresse )

Widerspruch gegen den Bescheid vom xxxxx          Nr. BG

Begründung............

Am besten alles kopiert und bei der persönlichen Übergabe im Jobcenter gegenzeichnen lassen. Sicher ist sicher !

Allso im grunde stimmt das,das du sie bei dir wohnen lassen mußt.

Aber du solltest dir ja laut jobcenter eine kleinere wohnung nehmen.dieses schreiben und den neuen mietvertrag beim jobcenter vorlegen.

abgesehn davon wird sie kein jobcenter  mittelos dastehn lassen.sie wird schon geld bekommen wenn sie hingeht.

da sie erst 17 ist würde ich mal zum jugendamt gehn und anfragen wie es mit betreuten wohnen aussieht da sie ja noch nicht volljährig ist und somit auch keinen mietvertrag unterschreiben darf.

Als Hartz4 Empfänger mit Aktien handeln geht doch nicht. Zu meinem Erstaunen geht es doch, wie genau sieht es in der Praxis mit der Schonvermögen-Grenze aus?

Mir geht es bei der Frage nur wie es in der Praxis genau mit dem Schonvermögen / Grundfreibetrag aussieht! Angenommen es handelt sich dabei um 5000 Euro (genommen, weil glatte Summe, muss mein wahres Alter hier ja nicht verraten). Angenommen ich fange mit einem kleinen Betrag an mit Aktien zu handeln. Es laüft sehr gut und ich nähere mich der 5000 Euro. Angenommen ich hebe immer kleinere Beträge ab, so dass ich nie die 5000 Euro überschreite. Hoffe ihr versteht was ich meine!? Will nur wissen, wie das in der Realität dann aussehen würde. Ihr braucht mir keine Tipps zum Thema Aktien geben. Kenne mich dort sehr sehr gut aus. Und nein ich habe nicht vor irgendetwas zu tun, was nicht erlaubt ist, deswegen frage ich ja hier, weil ich eben ein eher zu korrekter Mensch bin. Ich will einfach nur checken, was erlaubt ist und was nicht, wie meine Möglichkeiten aussehen. Mich interessiert auch nicht die Theorie, sondern die Praxis. Manchmal ist die Theorie nicht deckungsgleich mit der Praxis! Oder etwas befindet sich in der Grauzone! Wäre echt dankbar für vernünftige Tipps! Bevor wieder irgendwelche unüberlegten Sprüche kommen, bitte erstmal nachdenken, ich habe meine Gründe für meine Frage, wenn ihr alles wüsstet, würdet ihr meine Frage sehr gut verstehen. Aber ich habe nicht vor hier einen Roman zu schreiben, also vertraut mir einfach. Auf den Kopf gefallen bin ich auch nicht, das Gegenteil ist eher der Fall! Schreibe das nur weil ich mir schon denken kann, was für Antworten kommen. Ist mein zweiter Versuch diesen Sachverhalt zu klären. Hoffe auf intelligente Antworten! Vielen Dank.

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Hartz4 und heiraten, jeder behält seine Wohnung?

Hallo zusammen,

ich habe 2 Fragen und suche in diversen Foren, aber es passt alles nicht. Darum schreibe ich nun selbst, vielleicht kann mir hier jemand antworten:

ich, weiblich (Mitte 40) wohne in München, bin alleinerziehend mit einer Tochter (geschieden nach 18 Jahren Beziehung ) und wohne mit ihr seit 5 Jahren in einer 2 Zimmer Wohnung, arbeite Vollzeit und hatte auch noch nie Bezüge vom Jobcenter oder Wohnungsamt. Uns geht es zum Glück wunderbar, alles gut. Ich habe guten Kontakt zum Ex Mann und die Tochter ist jedes Wochenende bei ihm, da es unter der Woche mit Schule usw. meist schwierig ist.

Ich bin seit einigen Jahren mit meinem Freund zusammen (natürlich erst nach dem Ehe-Aus), er hat eine eigene kleinere Wohnung in München. Er ist zeitweise in Beschäftigung, zeitweise ALGII (Hartz 4).

Wir sind beide mit dem Wohnverhältnissen zufrieden, hören uns natürlich jeden Tag und sehen uns am Wochenende.

Nun: wir überlegen dennoch in Zukunft zu heiraten, einfach wegen der Gefühle und Zusammengehörigkeit. Wollen aber die Wohnverhältnisse so belassen und wollen auch finanziell weiterhin unser eigener Herr bleiben.

Für meine Tochter bekomme ich vom Ex keinen Unterhalt, er hat meist zu wenig Geld (kümmert sich aber gut um unsere Tochter), hat auch wieder geheiratet, Frau mit Kind, alle nett usw, ich verlange auch keinen Kindesunterhalt, dies nur nebenbei.

  1. Frage: wenn wir heiraten und mein Freund wieder in Hartz 4 fällt, muss ich für seinen Lebensunterhalt und Miete aufkommen? Ich verdiene recht gut.
  2. Frage: ich bin in Steuerklasse 2 (geschieden mit Kind) und er ledig in Klasse 1. Wenn wir heiraten, kann das so beibehalten werden? Bei mir ist nach wie vor keine volljährige Person im Haushalt. Und wie wäre es bei ihm wenn er in Beschäftigung ist??

Danke vorab

LG

Marie




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