Ich sehe den Unterschied zwischen Aussteuerversicherung und Lebensversicherung nicht

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5 Antworten

Eine Aussteuerversicherung ist eine Kapitallebensversicherung mit festem Auszahlungstermin und dient nur zur Kapitalanlage. Allerdings mit einer schlechten Verzinsung. Die AV ist ein Produkt, das wirklich niemand braucht. Es gibt bessere Alternativen für sein Kind Kapital anzusparen.

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Oh je - beide Versicherungen haben eine grottenschlechte Performance und man kann eigentlich nur von beiden abraten. Es verdient eigentlich immer nur einer - die Versicherungsgesellschaft.

Es gibt bessere Kapitalanlagemöglichkeit, für die Familienplanung und auch die Altersvorsorge.

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Auch die Aussteuerversicherung ist eine Lebensversicherung. Versichert ist die Auszahlung eines bestimmten Kapitals, auch beim Tod der versicherten Person.

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Eine Aussteuerversicherung ist eine Art der kapitalbildenden Lebensversicherung! Sie fragen sich, warum es diese gibt? Ganz einfach: Die Kapitallebensversicherung ist in den letzten Jahren (zu Recht) in Verruf geraten. Immer mehr Verbraucher verstehen das Prinzip, an dem vornehmlich die Versicherungen verdienen. Da die Versicherungen nicht dumm sind, versuchen sie ihr "bewährtes" Produkt unter neuen Namen an den Mann/ die Frau zu bringen. Daher gibt es Aussteuerversicherungen und daneben noch eine ganze Reihe ähnlicher Policen:

  • Ausbildungsversicherung
  • Sterbegeldversicherung
  • Jugendschutzbrief
  • Programm mietfreies Wohnen -Große Kapitalbildung/Kapitalaufbauplan

Alle diese Produkte sind leicht abgewandelte Kapitallebensversicherungen, die für Verbraucher nicht zu empfehlen sind. Aussteuerversicherungen unterscheiden sich von den kapitalbildenden Lebensversicherungen nur durch den Zeitpunkt der Auszahlung. Während eine Lebensversicherung i.d.R. zum Renteneintritt fällig wird, kommt die Aussteuerversicherung zur Heirat zur Auszahlung, spätestens mit dem erreichten 25.Lebensjahr der versicherten Person.

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Niklaus 12.09.2012, 17:51

Es ist einfach falsch, wenn sie behaupten, dass es diese Aussteuerversicherung erst seit kurzem gibt. Die gibt es nämlich schon seit es Kapitallebensversicherungen gibt.

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DerMakler 21.10.2012, 14:29
@Niklaus

@Niklaus Chapeau ! ...des weitern vertritt Pro Concept auch wie der BdV die Meinung ,das bestimmte Produkte nicht zu empfehlenden Konzepttionierungen sind...und dies immer wieder mit Verzinsungs Realitätsentzug begründen ...

Der BdV ist deswegen schon von einer Familie vor Gericht zitiert worden (mittlerweile OLG, da die Familie ein Grundsatzurteil erstreiten möchte..) ,weil sie der Großmutter die für als "Nonsens" geltenden Sterbegeldversicherungen nachdrücklich empfohlen wurde aufzukündigen und lieber ein Sparbuch anzulegen..das diese Dame sechs Monate später verstarb und die Werte Sparbuch zu nicht mehr existenter Versicherungssumme Sterbegeld 1: 105 % lagen, interessierte dann auch den BdV nicht mehr..."..hätte sie ja nicht machen müssen"..solch oder so ähnliche Argumente waren danach zu hören..

Gerne wird auf alten Produkten Namen und Ausrichtungen rumgeritten und neue und innovative Produktgenerationen verschwiegen..würde ich wahrscheinlich auch ,wenn mein Geschäftskonzept das Auflösen von Lebensversicherungen wäre..

Auch stellt man eine hochgradige "Beratungs -Meinungsresistenz" bei BdV und ProConcept fest ,wenn andere Meinungen vertreten werden, zumal an Alternativen Lösungen etwas fehlt , ausser Kritik und Auflösung leider nicht mehr geboten werden !

Die E.U. ist seit längerem in einer Kommision damit beschäftigt , in der Finanzbranche die Reglementierungen bei der Beratungen erneut zu verschärfen , so auch bei der Frage ,welche Ausbildung der Berater haben MUSS um etwas zu empfehlen ..so ist im Gespräch ,das sogar Banken sich rein wieder wie früher um Finanzierungen und Kontoberatungen kümmern und das Versicherunggeschäft nur bei zusätzlichem Nachweis der Sachkundenachweisprüfung vermitteln dürfen ..

Der dänische Kommisar ,der hier federführend ist , hat auch sämtlichen (Zitat) " ..kaffeeherstellenden , autoabschleppenden ,textilveredelnen und auch sonst auf "auflösenden oder abschliessenden risikoreicher Finanz - Sachprodukten " Prinzip beruhenden Firmen den Kampf angesagt, die keinerlei offziell nachzuweisende Ausbildung vorlegen können und nur "Beraten um des Beraten Willens"

Richtig so !

In diesem Sinne

HG DerMakler

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proConcept 19.11.2012, 09:25
@DerMakler

Ja, Sie haben recht – selbstverständlich gibt es diese Stilblüten der Marketingkompetenz und Einfallsreichtums schon lange, aber nicht so lange wie es LVs gibt, denn die erste gab es bereits im 17. Jahrhundert in London und da gab es definitiv noch keine Aussteuerversicherung.

Zum Thema Beratung sind wir, lieber Makler, völlig bei Ihnen und der europäischen Kommission. Jeder, der in Finanzdingen berät, muss in höchstem Masse qualifiziert sein – schließlich vertrauen die Menschen ihm Ihre finanzielle Zukunft an. Und demzufolge muss diese Beratung genauso hoch angesiedelt werden wie die der Steuerberater und Rechtsanwälte. Jeder Berater muss vollständig dafür gerade stehen wenn er Produkte verkauft, die einen Verlust produzieren, es sei denn, der Kunde wusste dieses im Vorwege oder konnte es zumindest absehen.

Leider folgt die Bundesregierung diesen Forderungen der Verbrauchersicherheit nicht, sondern schafft immer noch Ausnahmeregelungen für die Maschmeyers und Pohls dieser Welt. Solange die grossen Finanzvertriebe und Versicherungsunternehen mit der Schnellbesohlung Ihrer Quereinsteiger noch unqualifizierte Beratungen durchführen können, solange wird es uns geben, weil Menschen falsch beraten wurden und einen Schaden erlitten haben.

Im Übrigen verteufeln wir das Produkt nicht, sondern lediglich die mangelnde Aufklärung im Vorwege. Wenn die Verträge im Vorwege ehrlich verkauft worden wären, indem man dem Kunden gesagt hätte...

"Diesen Vertrag, den wir jetzt abschließen, wirst du vermutlich nicht bis zum Ende durchhalten können, denn mehr als 70% aller auf 30 Jahre abgeschlossenen Lebensversicherungsverträge werden vorzeitig gekündigt, allein 50% innerhalb der ersten 5 Jahre. Und wenn auch du den kündigst, dann verlierst du nahezu dein ganzes eingezahltes Geld. Aber wenn du es schaffst, den Vertrag bis zum Ende durchzuhalten, dann bekommst du am Ende alle deine eingezahlten Beiträge erstattet. Und wenn wir in der Zwischenzeit gute Gewinne gemacht haben, dann erhältst du auch noch eine Überschussbeteiligung, die dann schon mal eine 4-5%ige Verzinsung ausmachen kann. Aber dies ist nicht garantiert."

...und er diesen Vertrag abgeschlossen hätte – dann wäre das wirklich seine Dummheit und Verantwortung und er könnte auch nicht mit unserer Unterstützung rechnen. Aber bei unseren Kunden (und nur solche nehmen wir) ist das grundsätzlich anders. Merkwürdigerweise haben wir bislang auch noch Niemanden getroffen, dem seine Ansparversicherungsverträge so verkauft wurden. Was wir aber im gleichen Masse verurteilen, ist die Gutgläubigkeit der Bundesbürger. Statt einfach mal im Vorwege nachzurechnen und nachzufragen, was man da wirklich abschließt, wird erst einmal gemacht und anschließend geschimpft.

In diesem Sinne lassen Sie uns weiter für die Verbraucher kämpfen – Sie verkaufen die neuen transparenten und rentierlichen Versicherungsprodukte, die so flexibel sind, dass der Kunde jederzeit ohne Verluste aussteigen kann und in Notlagen auch über Guthabenteile ohne Vorfälligkeitsentschädigungen oder Darlehenszinsen verfügen kann und damit supertolle Renditen erwirtschaften kann. Und wir kümmern uns um die Armen, bisher falsch aufgeklärten Verbraucher, die von den mit dem Vertragsabschluss verbundenen Risiken nichts wussten. Und das wir recht haben, bestätigen uns die Gerichte mittlerweile täglich – scheint also doch etwas dran zu sein, oder ;-)

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I.

Wenn du eine Lebensversicherung abschließt und während der Laufzeit verstirbst, dann wird die Summe an den Begünstigten ausgezahlt. Ist dein Töchterlein dann minderjährig, bekommt also irgendein Verwandter die Auszahlung... (denk darüber nach, was passieren könnte!)

II.

Wenn du eine Aussteuerversicherung (Term-Fix.) für dein Kindlein abschließt, mit dem Ziel im Falle einer Hochzeit ihm die Versicherungssumme zukommen zu lassen, so wird bei deinem Ableben die Prämie vom Versicherer weitergezahlt und dem Hochzeiter zur Verfügung gestellt. Spätestens aber mit 25 Jahren. So oder so wird der Begünstigte SELBST über den Betrag verfügen können und niemand Anderes.

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