Ich muss evtl früh in der Probezeit kündigen, kann der Arbeitgeber etwas zurückverlangen?

2 Antworten

Nein, kann der Arbeitgeber rechtlich gesehen nicht - obwohl das nicht heißt, dass er es nicht versuchen wird. ;-(

Probezeit ist Probezeit - für beide Parteien. Sofern Du dich an die Kündigungsfrist hälst und ordnungsgemäß schriftlich kündigst, bedarf es bei einer Kündigung in der Probezeit noch nicht mal einer Begründung.

Aufwendungen, die der Arbeitgeber im Zuge deiner Tätigkeit hatte, kann er nicht zurückverlangen, außer es bestände eine entsprechende vertragliche Vereinbarung. Gäbe es eine solche Vereinbarung, würde sie aber höchstwahrscheinlich vorm Arbeitsgericht keinen Bestand haben, da sie dich unangemessen benachteiligen würde.

Rein vorsorglich der Hinweis:

Hattest Du Auslagen, solltest Du eine ordnungsgemäße Reise- und Spesenkostenabrechnung mit Originalbelegen erstellen und einreichen. Selbstredend fertigst du von allem (auch den Belegen) eine Kopie.

Sollte der Arbeitgeber sich tatsächlich auf das schmale Brett verirren und Rückforderungen stellen, bzw. mit deinem Gehalt verrechnen, bleibt nur der fristgerechte (3 Wochen ab Kündigungsdatum) Gang zum Arbeitsgericht.


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Ungemach könnten dem Fragesteller aber von ganz anderer Seite drohen, wenn ihm nämlich diese Stelle von der Agentur für Arbeit vermittelt wurde. Dass man erst bei Vertragsunterzeichung erkennt, dass man bei Zeitarbeitsfirma unterschreibt ist nur der Naivität des Fragestellers geschuldet.

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Hallo, zu den arbeitsrechtlichen Fragen wurde ja schon korrekt geantwortet. Den Zeitraum von 2 Tagen nach Arbeitsbeginn finde ich allerdings extrem kurz um festzustellen, dass man keine Wohnung findet. Mit knapp 2000 EUR brutto sollte man als Single (?) auch in oder bei Frankfurt klarkommen.

Wahrscheinlich wäre statt einer Kündigungsandrohung die Bitte um Unterstützung bei der Wohnungssuche besser angekommen

Viel Glück

Barmer

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Hallo Miteinander,

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Ende September bekam ich dann meinen Lohnzettel - 1000€ sollten ausgezahlt werden, laut Vertrag zum Monatsende. Gehalt ist allerdings bis gestern - 18.10 noch nicht auf dem Konto gelandet.

Ich habe darauf hin mehrmals Nachfragen müssen - per eMail - wann ich mit dem Erhalt meines Lohnes zu rechnen habe, heute schaue ich auf mein Konto: 340€ wurden überwiesen. Also noch nicht mal die hälfte meines eigentlichen Lohnes.

Nun, wie ist die Rechtsgrundlage ? Steht mir der volle Lohn zu ? Oder ist der AG im Recht ?

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Kann mir jemand helfen ?


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