Ich muss evtl früh in der Probezeit kündigen, kann der Arbeitgeber etwas zurückverlangen?

2 Antworten

Nein, kann der Arbeitgeber rechtlich gesehen nicht - obwohl das nicht heißt, dass er es nicht versuchen wird. ;-(

Probezeit ist Probezeit - für beide Parteien. Sofern Du dich an die Kündigungsfrist hälst und ordnungsgemäß schriftlich kündigst, bedarf es bei einer Kündigung in der Probezeit noch nicht mal einer Begründung.

Aufwendungen, die der Arbeitgeber im Zuge deiner Tätigkeit hatte, kann er nicht zurückverlangen, außer es bestände eine entsprechende vertragliche Vereinbarung. Gäbe es eine solche Vereinbarung, würde sie aber höchstwahrscheinlich vorm Arbeitsgericht keinen Bestand haben, da sie dich unangemessen benachteiligen würde.

Rein vorsorglich der Hinweis:

Hattest Du Auslagen, solltest Du eine ordnungsgemäße Reise- und Spesenkostenabrechnung mit Originalbelegen erstellen und einreichen. Selbstredend fertigst du von allem (auch den Belegen) eine Kopie.

Sollte der Arbeitgeber sich tatsächlich auf das schmale Brett verirren und Rückforderungen stellen, bzw. mit deinem Gehalt verrechnen, bleibt nur der fristgerechte (3 Wochen ab Kündigungsdatum) Gang zum Arbeitsgericht.


Ungemach könnten dem Fragesteller aber von ganz anderer Seite drohen, wenn ihm nämlich diese Stelle von der Agentur für Arbeit vermittelt wurde. Dass man erst bei Vertragsunterzeichung erkennt, dass man bei Zeitarbeitsfirma unterschreibt ist nur der Naivität des Fragestellers geschuldet.

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Hallo, zu den arbeitsrechtlichen Fragen wurde ja schon korrekt geantwortet. Den Zeitraum von 2 Tagen nach Arbeitsbeginn finde ich allerdings extrem kurz um festzustellen, dass man keine Wohnung findet. Mit knapp 2000 EUR brutto sollte man als Single (?) auch in oder bei Frankfurt klarkommen.

Wahrscheinlich wäre statt einer Kündigungsandrohung die Bitte um Unterstützung bei der Wohnungssuche besser angekommen

Viel Glück

Barmer

Arbeitsunfall Abgelehnt denke Ich?

Ich bin am 07.03.2018 da war in höhere lage glatteis in der arbeit in arbeitszeit bei kunden da ich lkw fahrer im lieferservice seit 30 jahren bin auf stöckelpflaster beim schliessen der hebebühne schwer gestürzt.Bin tour noch mit schmerzen fertiggefahren und gab arbeitsgeber gleich bescheid über den vorfall.Am 08,03.2018 konnte ich arm nicht mehr seitlich bewegen darauf mit rettung ins ukh unfallkrankenhaus gebracht worden.Arbeitsunfall vorfall geschildert warten nach aufruf röntgen.Gespräch nach röntgen prellung ruhestellung fest schmieren schmerztabletten + pantoloc.Am 15.03.2018 kontrolle sagte arzt im ukh es wurde nichts besser daraufhin gab er mir einen a4 zettel mit tel.nr die magnetresonanz machen.Habe mehrere angerufen in linz überall 2-3 monate wartezeit wegen termin.Dr.schwarzl 1 monat 06.04.2018 ok dann nach mr 3tage später im ukh gespräch wegen befund diagnose alle sehnen gerissen in rechter schulter.Operation termin 02.05.2018 wegen 1. fehldiagnose sehnen zurückgezogen nurnoch kunstsehnen möglich.Nach op bei visitte gespräch mit stationsleiterin rehaantrag nötig.Wunsch reha in meiner nähe bad schallerbach später kam sie nochmals zu mir und sagte es ist ein arbeitsunfall und es gibt nur bad hering oder weisser hof.dann weisser hof entschied ich mich.Am 17.06.2018 bekam ich von der pensionsversicherungsanstalt ein schreibenkostenübernahme zur reha abgelehnt?am 20.06.2018 bekam ich ein weiteres schreiben reha bad ischl 22 tage genehmigt selbstbehalt ca.600€ bei arbeitsunfall kostenfrei was ich weiss.Daraufhin ging ich am 28.06.2018 zu auva um nachzufragen was da los ist.Die frau dort erklärt mir im weissen hof müsste ich sehr lange warten um aufgenommen zu werden und es benötigt eine speziälle ärztliche untersuchung ob nicht ein vorschaden vorgelegen wäre.Daraufhin sagte ich ich habe nie probleme mit schulter gehabt und wäre ich nicht gestürzt wäre ich nicht schon 4 monate im krankenstand und nicht operiert worden.Ich vermute da ein beamter mich von der auva besuchte zu hause und alles aufnam hergang von dem unfall und mir erklärte dass es klar ein arbeitsunfall ist und später mal festgestellt wird dass einschränkung mit schulter sein würde ich von der auva eine versentenrente monatlich bekommen würde.Das alles wollen die sich sparen.Was könnte ich eurer meinung nach machen?

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