Ich möchte mit meinem Partner zusammen ziehen. Mein Partner möchte das nicht weil er für 2 Kinder einen Mindesrunterhalt bezahlt. Muss er dann mehr bezahlen?

2 Antworten

Da mag Dein Partner Recht haben. Es ändert sich zwar sein Einkommen nicht, aber wenn er zur Miete wohnt, wird für die Berechnung sicher auch ein Mieteanteil Deinerseits berücksichtigt. Im Zweifelsfall sollte er seinen RA diesbezüglich befragen; dieser ist mit allen Details der Angelegenheit vertraut.

Er wohnt im Elternhaus. Seine Eltern wohnen unten und mein Partner oben. Die Wohnung ist auf seinen Namen umgeschrieben. Gibt es denn nicht irgendwo eine Möglichkeit? Denn die Mutter von den gemeinsamen Kindern versucht alles das der Unterhalt weiter geht. Schule noch wieder 2 Jahre und dann die Ausbildung. Das Kind ist mittlerweile 18 Jahre und lässt sich da wohl manipulieren. Sie hätte im letzten Jahr einen Ausbildungsplatz gehabt aber das hat die Mutter und der Stiefvater nicht gewollt.

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@Birgit356

Da die Kindsmutter alle Möglichkeiten Ausschöpft würde ich dringend anraten sich mit seinem RA in Verbindung zu setzen; das kostet zwar etwas, aber dann ist man sicher, welche Möglichkeiten es in diesem Fall gibt, zu verhindern daß eine neue - für Euch ungünstigere Berechnung des Kindsunterhaltes - stattfindet

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Nachdem Dir dann der "Freund" mit dem Du zusammenziehen würdest keinen Unterhalt schuldet, ändert sich auch an der Höhe des zu zahlenden Unterhaltes, für seine im mütterlichen Haushalt lebenden Kinder, nichts.

https://www.scheidung-online.de/unterhalt/einkommensberechnung/einkommen-des-neuen-partners/

Und selbst wenn er dadurch eine Unterhaltsstufe nach oben rutschen könnte (unterstellte Ersparnisse bei der Miete ) dann wäre die Unterhaltserhöhung in Relation zur "ersparten" / geteilten Miete Peanuts.

https://www.unterhalt.net/duesseldorfer-tabelle.html

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