Ich kann den Rentenabzug bei Rente 60 durch eigene Zahlungen ausgleichen, ist das rentabel?

2 Antworten

Dazu müßte man wissen wieviel Du zahlen sollst.

die Rente wird pro Monat den man früher in Rente geht um 0,3 % gemindert. bei 5 jahren also um 18 %.

Wäre die Rente 1.000,- nomral, sind es dann noch 820,-. Nun die Frage, was sollst Du für 180,- Euro mehr an die Rentenkasse zahlen und wie lange ist Deine und die Lebenserwartungen der Ehefrau, die ja evtl. später Witwenrente bekommt.

Bei der allgemeinen Lebenserwartung (ca. 78) hättest Du ab 60 noch 18 Jahre Rentenbezug. be 180,- mtl. somit pro jahr 2.160,- weit über 36.000,- einbusse.

Nun aber noch die Abzinsungsfaktoren eingebaut. Dazu die Frage, was passiert, wenn Du 5 Tage nach dem Rentenbeginn, vom Auto überfahren wirst (entschuldige wenn das so sachlich klingt).

Ich denke wenn Du as Gedl einfach auf ein Konto legst und Dir die Zinsen und etwas vom Kapital als Rentenausgleich nimmst wäre es besser, weil ja auch Deine Erben eventuell noch etwas davon haben. Von der Einzahlung in die Rentenkasse nciht.

die richtige vorgehensweise ist m.e. die folgende: kläre ab, was dich der spass kostet. dann teile diesen betrag durch die "rentenerhöhung". jetzt weißt du wieviele monate du mit diesem kapital leben kannst. z.b. rente 1.800,00 euro, 2 jahre vor rentenbeginn mit 7,2 prozent abschlag, heißt euro 132,00 abschlag pro monat; 32.000,00 euro nachzahlung: ohne zinsen und ohne inflation ohne steuer usw. dann muss man noch ca. 20 jahre leben, um das alles wieder einzufahren. jetzt kommen die vielen unbekannten, die du in deine entscheidung mit einfliesen lassen solltest. 1) glaubst du, dass du so alt wirst (wie ist deine gesundheit, das alter deiner eltern usw.) wenn ja, dann solltest du einzahlen. 2. bist du verheiratet (optimal wäre, wenn du eine jüngere frau hast und diese im falle dann die große witwenrente zu den alten bedingungen kriegt). dann solltest du einzahlen. 3. hast du den einzuzahlenden betrag über (du solltest nach der zahlung immer noch genug reserven in etwas gleicher höhe
haben). wenn ja, dann solltest du einzahlen. 4. hast du kinder, die auf dein erbe angewiesen sind (dann lass es lieber bleiben)? hast du jedoch lebensversicherungen, dann kannst du trotzdem einzahlen. 5. wie siehst du die zinsentwicklung? m.e. wird es die nächsten 15 bis 20 jahre extrem mau, d.h. dann wäre eine höhere rente mit eventuellen rentenanpassungen die günstigere lösung. dann
solltest du einzahlen. 6 wie siehst du die inflation in den nächsten jahren? bei hoher inflation solltest du einzahlen. 7. glaubst du an vater staat? wird er die renten zwischendurch mal erhöhen? und sind die renten sicher? 8. die steuerliche seite kannst du m.e. vernachlässigen. die steuern für die zinseinnahmen sind wahrscheinlich ähnlich hoch, wie die steuern auf den erhöhten rentenbetrag. wahrscheinlich gibt es noch einige mehr unbekannte. lass dir jedoch von niemand anderem reinreden. entscheide für dich und glaube keinem banker und keinem versicherungsmenschen. die können die oben genannten unbekannten nicht kennen und werden dir im zweifel nur mist verkaufen. jetzt bist du wahrscheinlich auch nicht schlauer. ich selbst habe aber auch noch eine frage: soll ich weiterhin lotto spielen? wer kann mir da helfen?

Fragen zur Rente aufgrund Schwerbehinderung mit 60 bzw. 63

Hallo,

bin neu hier und wende mich direkt mit einigen Fragen an Euch.

Da mein Mann, geb. im Nov. 1951, aufgrund einer chron. myeloischen Leukämie-Erkrankung, Diagnose 12/2007, und der damit verbundenen bewilligten dauerhaften Schwerbehinderung mit einem GdB von 60 entweder im Dez. 2011 mit 60 oder 2014 mit 63 in Rente gehen könnte bzw. es aus gesundheitlichen Gründen wahrscheinlich auch muß, haben wir uns seine Rentenauskunft mal genauer angeschaut.

Meine Fragen dazu:

  • Von welcher Summe wird z. B. der Abschlag von 10,8 %, den er mit 60 hätte, berechnet? In der Rentenauskunft steht: Die Regelaltersrente, die nach Erreichen der Regelaltersgrenze gezahlt werden kann, würde ...... EUR betragen. Heißt in seinem Falle auch, Regelaltersgrenze mit 65 J. 5 Mon. oder 63 oder ist die Summe der derzeitige Stand?

  • Welche Summe würde bei vorzeitiger Inanspruchnahme der Rente als Bruttorente auf dem Bescheid erscheinen? Die Summe vor Abzug der 10,8 % oder nach Abzug? Wäre für die Beantragung von Wohngeld vielleicht wichtig zu wissen, da die Bruttorente zugrunde gelegt wird.

  • Wie schaut es aus, wenn er z. B. eine Erwerbsminderungsrente beantragen würde, da ihm sein Job von Monat zu Monat schwerer fällt. Bekäme er dann mit 63 seine volle Regelaltersrente oder reduziert sich der Betrag ebenfalls?

Für Eure Hilfe bedankt sich

tapsangel - Biggi

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Was heisst "Betrag wird angerechnet" im Bezug auf Witwenrente?

Dass es bei der gesetzlichen Witwenrente die Mindestbetragsgrenze von 720 Euro gibt, habe ich verstanden. Was heisst aber, dass Beträge zu einem bestimmten %-Satz angerechnet werden? Also nehmen wir an, es gibt folgende Renten: - eine eigene Rente der Witwe von 400 Euro, - zwei private Zusatzrenten des Verstorbenen von insgesamt 300 Euro - sowie die gesetzliche Rente des Verstorbenen in Höhe von 1000 Euro.

Ist es richtig, dass zuerst die 400 Euro + 300 Euro ins Gewicht fallen und die Witwe von der Witwenrente nicht 60% bekommt, sondern nur ein Teil angerechnet wird. Wie ist es genau zu rechnen? Danke!

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