Stromnachzahlung (Wechsel von direkter Zahlung an Vermieter zu Eon): Ist die hohe Endabrechnung gerechtfertigt?

4 Antworten

Wenn ich es richtig verstanden habe, hast Du eine Inklusiv-Miete mit dem Vermieter vereinbart. Verbrauchskosten für Gas (zum Heizen und Kochen) hast du zusätzlich selbst an den Energieversorger bezahlt. Ein Stromzähler ist für deine Wohnung existent? Wasserzähler auch?

Um´s mal platt vorweg zu sagen: Die Nachforderung (zumindest in dieser Form) kann sich dein Vermieter an den Hut stecken. 

Und das aus mehreren Gründen:

1. Er muss nachvollziehbar mit Realwerten (Stromzähler) in der Abrechnungsperiode (1.1.- 31.12.) abrechnen. Verbräuche, die ggf. vor der Abrechnungsperiode, entstanden sind, kann er definitiv nicht einfordern, da verfristet.

2. Da aber der Strom Bestandteil der Miete war, kann er mangels Ausweis, der auf den Strom entfallenen Kosten, faktisch eben nicht abrechnen. Im Gegenteil: Es muss bei der neuen Situation sogar eine Reduzierung der Inklusiv-Miete erfolgen. 

Wie nun vorgehen, ohne zuviel Porzellan zu zerschlagen?

Vom Energieversorger den errechneten monatlichen Abschlag (für die Zukunft) als Maßstab für die zu erfolgende Mietpreisreduzierung heranziehen.

Die Nachforderung i.H.v. 600 € würde ich nicht akzeptieren. Defakto würde ich keine Nachforderung seitens des Vermieters akzeptieren, sofern er nicht korrekt (mit den abgelesenen Zählerständen) abrechnet - und selbst dann ist immer noch das  - aus meiner Sicht unauflösbare Problem - was ist die anrechenbare Vorauszahlung (aus der Inkl.-Miete) für den Stromverbrauch? 

 

Ich habe nicht gefragt,ob ich Vorteile davon hab,sondern ob der Vermieter sie hat . Ich habe nicht Mal die Heizung und Zähler für Abrechnung mit Heizstrom. Die Solaranlage aufm Dach hat einen Extrazähler und es ist ein Einfamilienhaus,bezahle Warmmiete,wo die Betriebskosten Vorrauszahlungen sind und vom Amt übernommen werden . Nur Strom ging extra an den Vermieter. Er hat immer gesagt,das ich mit den Zahlungen hingekommen bin u jetzt soll ich auf einmal zahlen,da Eon die Jahre zu wenig geschätzt hat. Allerdings hätten die nie schätzen müssen,da der Vermieter immer abgelesen hat. Ich frag mich allerdings auch, warum Eon erst nach Jahren eine Abrechnung erstellen kann und nur Schätzwerte als Grundlage nimmt und das über Jahre. 

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Es ist sehr fraglich, ob diese Eon-Kostennachberechnungen überhaupt für Deinen Mietvertrag relevant sind, wenn sie für Abrechnungsperioden gelten, die lange vorbei sind, so dass Mehrkostenforderungen gemäß § 556 Abs. 3 BGB verfristet sind. Da muss man nochmal genau alle vermieterseitigen Abrechnungen durchgehen, welche Vorbehalte dort genannt wurden. Schließlich hat Dein Vermieter ja immer gesagt, dass Du mit den Zahlungen hinkommen würdest. Auch sollte man Rechtsberatung beim Mieterverein etc. aufsuchen.

Aber Vorsicht,, denn anderseits muss man als Mieter in einem vom Eigentümer selbstbewohnten Einfamilien etwas zurückhaltend sein, wenn man nicht gleich eine Kündigung gemäß § 573 a BGB provozieren will.

Ich habe nicht Mal die Heizung und Zähler für Abrechnung mit Heizstrom.

Das ist mir nicht verständlich. Du hast ein Einsichtsrecht in die Originalbelege (z. B. Rechnungen) für alle diese Kosten.

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Ich habe immer 60 Euro gezahlt,der Zähler ist in der Wohnung u wurde vom Vermieter immer abgelesen. Auf der Endabrechnung stand allerdings Heizstrom,ich heize aber mit Gas,bezahle Heizung extra u habe einen ganz normalen Stromzähler. Die Frage hat der Vermieter so beantwortet,ich solle doch froh sein den billigen Heizstromtarif gehabt zu haben und nicht über Nachzahlung meckern. Rechnung war von Eon.

Du heizt mit Gas, schön. Allerdings ist mir unklar, wie Deine Heizung funktioniert, z. B. eigener oder zentraler Wärmeerzeuger für Heizung und Warmwasser. Heizkörper, Stahlungswärme oder Fussbodenheizung?

Heizstrom ist der Strom, der für Erwärmung der Heizkörper (das bei Gas?), die Steuerung und Pumpe benötigt und über einen Zwischenzähler erfasst oder eine Schätzung ermittelt wird.

In Deiner Fragestellung fehlen leider viele Details, die man eigentlich nur durch eine genaue Beschreibung (oder gar Besichtigung) verstehen kann. Zwei- oder Mehrfamilienhaus? Miete mit Inklusivnebenkosten oder vorausbezahlen Betriebskosten?

Bei vorausbezahlten und endabgerechneten Betriebskosten hast Du ein Belegeinsichtsrecht, d.h. er muss Dir die Originalrechnungen vorlegen können und Du darfst selber abfotografieren. Stimmen die abgerechneten Betriebskostenarten mit den im Mietvertrag vereinbarten Betriebskostenarten (siehe auch Betriebskostenverordnung) überein? Werden die Heizkosten gemäß Heizkostenverordnung abgerechnet oder ergibt sich die Möglichkeit eine Pauschalkürzung von 15 % vorzunehmen?

Du hast ein Jahr Zeit, die Abrechnung zu überprüfen, also studiere bitte mal hier die Informationen:

https://www.mieterverein-hamburg.de/de/tipps-ratgeber/info-blaetter/

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Inkasso ohne Rechnung erhalten zu haben

Hallo zusammen,

ich habe im April 2011 meinen Telefonanbieter gewechselt und habe den Portierungskosten von 24,95 Euro zugestimmt. Allerdings kam hierzu nie eine Rechnung. Nun habe ich vor 2 Wochen Post von einem Inkassounternehmen bekommen, die mir die 24,95 Euro in Rechnung stellen plus zusätzliche Kosten von 53 Euro. Nach mehreren Telefonaten habe ich rausbekommen, dass e-plus es damals versäumt hat, die Portierungsbgebühren zu erheben. Im September haben die dann ihre offenen Forderungen an eine Firma accredis verkauft, vond er angeblich auch im September dann eine Rechnung an mich geschickt wurde´. Diese habe ich jedoch nie erhalten. Im Oktober habe ich eine SMS von einer mir unbekannten Nummer erhalten, worin ich aufgefordert wurde, meine offene Rechnung zu begleichen. Da ich ja von keiner Rechnugn wusste und auch die Nummer mir unbekannt war, habe ich nur ganz knapp geantwortet: "Welche Rechnung, Wer sind Sie?" da hierauf nie eine Antwort kam, ging ich davon aus, es hat sich um einen Irrläufer gehandelt. Falsch gedacht, denn nun habe ich mit der Firma Creditreform Kontakt, die der Meinung sind ich habe die Rechnugn auf alle Fälle erhalten. Was ich getan habe, war direkt nachdem ich die Rechnung von Creditreform erhalten habe, die 24,95 zu zahlen, denn das ist ja berechtigt. den Rest habe ich nicht bezahlt. Die Firma Creditreform stellt sich aber auf Stur und war auch am Telefon sehr arrogant. Ich muss zahlen, sonst geht es vor Gericht. Kann das wirklich sein, wenn eine normale Rechnung per Post geschickt wird, dass dann direkt danach so hohe Gebühren fällig sind? Eine erste oder zweite Mahnung (bis auf die SMS) gab es nicht, das hat auch Creditreform so bestätigt. Ich sehe nicht ein Gebühren zu zahlen für was, was ich nicht verursacht habe. Wie ist denn da die Lage?

Ich danke allen schonmal

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Stromrechnung Mahnung?

Guten Abend,

kurze Vorgeschichte: Wohnte 3 Jahre in einer Wohnung, Vermieter sagte um Strom wird sich gekümmert (Wegen Anmelden). Wärend der Zeit die Stromrechnung von 10€ immer überwiesen. Natürlich angerufen und gefragt wieso nur 10€? Antwort: Tja kann ich Ihnen auch nicht genau sagen, wir setzten es auf 45€ Monatlich... gut... Jahresabrechnung kam und wieder wurde nur 10€ Monatlich verlangt. Der Grund: nie eine Karte zum ablesen bekommen und abgeschickt... nach 3 Jahren wegen Auszug festgestellt. Wärend dieser Zeit kam auch wer vom Stromanbieter und lieste die Zähler von mir ab. Aber selbst danach kam nix...

Bis ein halbes Jahr nach dem Auszug, wusste ich nicht mal das ich selbst auch Strom kündigen musste. Jetzt bin ich schlauer... Vertrag entsteht ab den Verbrauch und nur der Verbraucher kann kündigen. Vor etwa 2 Monate per Telefon geklärt und gekündigt. Wegen den Ablesekarte oder was auch immer, habs erwähnt, aber kein weiteres Wort dazu. :/

Seit dem warte ich auf die Rechnung und heute war es endlich soweit.

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Wo war die Rechung oder wann kam diese?! Muss es gleich eine Mahnung sein?!

Als wären die 1785€ bis zum 15. nicht genug... was ich natürlich Nicht sofort zahlen kann.

Was machen? Anrufen und eine Ratenzahlung ausmachen? Ein Anwalt suchen?

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Bin über jede Hilfe sehr dankbar. :)

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