Ich habe nach 2 Monaten erfahren, daß mein Vater verstorben ist, wie sieht da die Erbfolge aus?

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4 Antworten

1. Wenn es kein Testament gibt, würde die Mutter gem. §§ 1371,1931 BGB 1/2 erben. die Kinder und die Kinder des verstorbenen Bruders bekommen je 1/8 als gesetzliches Erbe.

2. Gibt es ein Testament was einen, oder mehrere enterbt, bekommt der/die Enterbte(n) je 1/2 des gesetzliches Erbes. Also Du 1/16.

3. Gleiches wie in 2. gilt, wenn es ein "Berliner Testament" gibt, was bestimmt, das erst die Ehefrau alle bekommt und später dann unter die Kinder verteilt wird, wenn die Mutter verstirbt. Wer in der Situation seinen Pflichtteil fordert, wird regelmäßig für das Nacherbe auch auf Pflichtteil gesetzt.

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Als Sohn sind Sie Mit-Erbe geworden. Bei einer Enterbung steht ihnen der immer noch der Pflichtteil zu. Beim Nachlassgericht des letzten Wohnortes des Vaters nachfragen, ob es eine Nachlassakte gibt. Als Sohn haben Sie ein Recht, danach zu fragen. Es könnte z.B ein Testament geben, aber man weiss Ihre Adresse nicht. Dto. bei gesetzlicher Erbfolge. Man wird eben nicht automatisch benachrichtigt. Wenn der Vater nichts von Wert hinterließ, kann er natürlich auch nichts vererben.

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Fangen wir mal so an: Gibt es was zu erben? Wo es nix zu erben gibt, kann einem die Erbfolge doch auch egal sein. Wenns was zu erben gibt, ist die Frage, ob es ein Testament gibt und, was da drin steht. Du stehst wahrscheinlich nicht drin, als Miterbe. Sonst hättest Du längst Post vom Gericht bekommen. Stellt sich die Frage nach dem Pflichtteil, womit wir wieder am Anfang wären.

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