Ich habe mein Erbe ausgeschlagen aus persönlichen Gründe. Jetzt kommt das Familiengericht und will wissen warum ich es ausgeschlagen habe ist das rechts?

3 Antworten

In Deinem Sachverhalt scheint etwas zu fehlen.

§ 1640 BGB bezieht sich auf Erbschaften eines Kindes, die von Eltern verwaltet wird.

Wenn auf § 1640 BGB verwiesen wird, muss im Sachverhalt etwas fehlen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Vielleicht hat sich auch jemand vertippt und es geht um 1643 BGB, die Genehmigung der Erbausschlagung für das Kind.

Und das Familiengericht will nur wissen, ob Überschuldung des Nachlasses vorliegt oder rein persönliche Affinitäten des Fragestellers Grund für dessen Erbausschlagung waren.

Aber wir können es nicht wissen, da keine Angaben in der Frage vorhanden sind.

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@Andri123

Ah, dann wird es der Fall des § 1643 (2) BGB sein. Ausschlagung im Fall, dass dadurch das Kind Erbe wird.

Ich liebe vollständige Sachverhalte.

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Wenn Du dadurch versuchst Deiner Unterhaltspflicht zu entgehen, respektive ausstehende Unterhaltszahlungen zu leisten, dann darf sich ein Familiengericht durchaus dafür interessieren.

und muss ich es beantworten?

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@Reiner8

Du scheinst zu meinen, Du habest das ganz toll angestellt mit der Erbausschlagung .... und irgendwelche Familienangehörigen leiten Dir die Erbschaft unter der Hand zu ... etc. ... ich schätze mal das wird nicht funktionieren. Im härtesten Fall .... kennst Du den Begriff Erzwingungshaft?.

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Per Gesetz darf ein Erbe das Erbe ausschlagen.

Es ist Dein gutes Recht, wenn Du das machst.

Gründe spielen hierfür keine Rolle.

Das sehe ich auch so aber Verm Verz. Paragraph 1640 BGB auf Anordnung

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