Ich habe einen Riestervertrag bei der Victoria i. Jahre 2002 abgeschlossen.

3 Antworten

Jawoll, zum Prozedere hat kaibenz bereits alles beschrieben. Vor dem Übertrag aber erst mal prüfen, wie viel in den Vertrag bei der Victoria einbezahlt wurde und wie hoch das Übertragungsguthaben ist. Meist ist es nämloch derzeit noch geringer als die eingezahlten Beiträge, dies würde einen Kapitalverlust beudeuten, muss aber nicht sein, es gibt andere Wege. Ausserdem ist fraglich, ob die erwähnte DWS Alternative das richtige ist. Zu den Problemen dieser Riester-Art habe ich in meinem YoutTube-Kanal zwei Videos eingestellt. Da diese Videos keine Werbung enthalten denke ich, es ist O.K., wenn ich den Link hier einstelle: www.youtube.de/joachimhaid und dann "Nachteile Riesterfondssparpläne Teil 1 und Teil 2". Meine Einschätzungen wurden übrigens in der Zeitschrift Capital eben auch offiziell bestätigt.

Was willst du uns nun wirklich sagen? Ich könnte jetzt daraus schlussfolgern, niemand soll etwas für die AV tun. Egal was man macht, alles wird schlecht geredet. So klingt es jedenfalls in deinem Video. Fondsriester gefährlich wegen Rentenfaktor, klassische Variante zu schlechte Überschüsse. Also empfehle ich zukünftig an Kunden, bitte verprasst euer Geld, denn jede Form der Anlage ist sch****.^^

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@Helge001

Ganz im Gegenteil. Aber neben Riester-Fondssparplänen und klassischen Riester-Renten gibt es ja auch noch andere Riester-Tarifarten. Gerade bei Riester gibt es eben gewisse Punkte auf die man achten sollte. Viele dieser Dinge berücksichtigen Fondssparpläne eben nicht, was man auch im Bericht in Capital von vorletzter Woche nachlesen kann. Ich habe hierzu auch ein Blog gechrieben, Link wäre vermutlich unerlaubte Werbung.

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@JoachimHaid

Ich habe mich mal durch deine verschiedenen Blogs gearbeitet. Gab ein paar Sachen die hilfreich waren. Der Rentenfaktor war mir schon bei Fondsriester bekannt, jedoch die Gebühren bei Rentenzahlung (z.B. DWS) habe ich nicht beachtet. Ich habe eher auf die Kosten bei Abschluss und Verwaltung geschaut.

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  1. Wenn Du einen anderen Riester-Vertrag als bisher besparen möchtest, dann achte darauf, dass Du erst den neuen Vertrag abschließt, bevor Du den alten Vertrag kündigst. Du kannst dann das im alten Vertrag angesparte Kapital ohne steuerliche Nachteile auf den neuen Vertrag übertragen.

  2. Wenn Du Dir das angesparte Kapital Deines alten Vertrages auszahlen läßt (bzw Deinen alten Vertrag kündigst bevor Du das Geld auf einen neuen Vertrag übertragen hast), dann wird das als sogenannte schädliche Verwendung bewertet und Du mußt die gesamte Förderung zurückzahlen und die erzielten Erträge versteuern.

  3. Bei Riester-Verträgen gibt es keine "verschiedenen Steuerarten". In der Ansparphase erhälst Du staatliche Unterstützung (in Form von Zulagen und abhängig von Deiner persönlichen Situation evtl zusätzlich in Form von Steuervorteilen). In der Auszahlungsphase greift die nachgelagerte Besteuerung.

  4. Die Nachricht Deiner Versicherung bzgl altem Steuerrecht könnte sich auf die Besteuerung der Erträge bei der unter 2. skizzierten schädlichen Verwendung beziehen.

So ist es korrekt und nicht steuerschädlich. Neuen Vertrag abschließen, das Kapital des vorgängers übertragen.

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Über den Übetrag wurde schon von kaibenz das Richtige geschrieben. Du musst aber wissen, dass du noch mal die komplette Abschlussgebühr zahlst, wenn du einen neuen Riestervertrag abschließt.

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