Ich habe einen Online-Shop mit Sitz in China, will in Deutschland Waren verkaufen, was muss ich bei Steuern und Zoll usw. beachten?

4 Antworten

Du hast mit dem Kram in Deutschland nichts zu tun.

Bei Deinem Modell muss Dein Freund hier ein Gewerbe anmelden, sich um die Einfuhrumsatzsteuer kümmern und seine Einnahmen hier versteuern. Du schickst ihm eine Rechnung für die gelieferte Ware + Versand, die er Dir direkt bezahlt.

Das wäre für Dich aufwandtechnisch am sinnvollsten. Dein Freund kann dann ja seine Kosten auf den Preis draufschlagen, bzw. ihr rechnet das vorher durch und verkauft die Waren dann dementsprechend incl. Aufschlag.

Solche Onlineshops gibt es eine Reihe. Die liefern alle über das Amazon Zoll-Lager in Bad-Hersfeld. So kann man z. B. eine 5 Tasten Laser Mouse für 5€ Versandkosten frei aus Hongkong bekommen. Bis 17€ sind ja zollfrei. Das funzt also auch mit 3 Mäusen bei einer Lieferung. Die kommen dann hier in einer Konstofftüte aus Bad Hersfeld als Warensendung an.

ja, für so eine firma arbeite ich im moment in china. glaub mir, die kommen alle nicht aus hongkong, die firmen mieten nur ein bürozimmer in hongkong, die ware und gearbeitet wird aber in China selbst. über Amazon will ich das nicht machen, will meine eigene website machen. wie wird der warenwert bestimmt für den zoll?

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@Madiase

die Shops verkaufen über Ebay und haben die Zolllager in Niederaula. Dort ist das Amanzon-Lager. Es geht also nicht über Amazon, es wird offensichtlich nur das Lager von Amazon benutzt.

Ich hatte versucht Dir einen Link via Freundschaftsanfrage zu senden, was aber misslang.

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@hildefeuer

Du must hypertextprotokoll durch http ersetzen. Ich must erst die Forensoft überlisten.....

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@hildefeuer

Du musst Dir hier in D jemanden suchen, der das schon mal gemacht hat und Verzollungen durchführen kann und die Lücken uns Tücken kennt. Eine Lücke ist offensichtlich der Freibetrag beim Zoll bis 17€ via Zolllager. Wer also mehr als 3 Mäuse braucht, bekommt 2 oder mehr Lieferungen. Manifestabfertigung lautet das Zauberwort.

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@hildefeuer

Wenn ich jetzt aber eine große Warenlieferungen nach Deutschland habe? Dann ist ja der Warenwert immer über 17€.

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@Madiase

Ja aber wenn man die Manifestabfertigung nutzt, wird die Lieferung zusammengefasst zum Zoll-Lager in Niederaula und dort umgepackt und geht weiter zollfrei an die Kunden bis 17€ je Kunde pro Lieferung. So funktioniert das. Wenn man drüber liegt werden Zoll auf Ware und Transport und dann MWST fällig und die Sendung landet beim nächsten Zollamt in D wo sie der Kunde nicht abholt, und dann?

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@hildefeuer

ok, d.h. ich dürfte also keine ware über 17€ verkaufen? wird schwierig werden.

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@Madiase

ja das ist eine Lücke. Wenn Du mehr verkaufst must Du hier quasi eine Filiale aufmachen, die die Sendung verzollt. Ich habe in den 70er und 80ern elektronische Bauteile aus USA importiert und kenne das etwas. Man zahlt den Zoll auf den Rechnungspreis +Verpackungskosten+handling+verladekosten+ 74% der Transportkosten(Luftfracht aus USA Siliconvalley). Damals 12% und dann auf die Summe Umsatzsteuer heute 19%. Allerdings bekommt man im Einzelfall auch mal Disketten mit Software für 10.000 DM als kostenloses Muster durch den Zoll. Die 74% kommen daher: Es wird der Weg bis erreichen EU-Grenze angenommen vom Zoll. All das hat sich geändert, da die EU größer geworden ist und sich die Zollsätze auch geändert haben durch Abkommen. Hongkong besitzt da ja als ehemaliges Commonwealth Gebiet Sonderstatus. Das müstest Du klären. Welche Handelsabkommen da greifen. Auch zu EWG Zeiten gab es schon die EFTA.

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@hildefeuer

Ich bestelle oft Dinge im Ausland, z.B. USA oder China.

Aus meiner Sicht stelle ich keinen Unterschied seitens des Versenders fest, wenn die Ware teurer ist, als die 17,- Euro. Der Unterschied besteht nur bei mir auf der Empfängerseite. 

Ist die Ware teurer, landet sie nämlich beim Zollamt und ich muss dahin (mit einer Kopie der Rechnung, bzw. mit Paypal-Kaufbeleg) und dann die Einfuhrumsatzsteuer zahlen. Ich habe noch nie Ware bekommen, die der Versender/Verkäufer hier selber verzollt hätte. Das wäre aber natürlich ein super Service. :-)

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Hast du dich mit Themen wie Warenmeldung auseinandergesetzt.
In Deutschland besteht z.B. Meldepflicht für Warenbewegungen im EU Raum, wenn der Warenumsatz 500000 Euro pro Jahr übersteigt. Die Intrastat Meldung erfolgt z.B. hier unter www.intrastat-service.de . Bei Waren aus Asien in den EU Raum müsste meines Wissens beim Ausfuhrzollamt (zuständiges Amt vom Exporteur im jeweiligen Land) die Waren gemeldet werden. Solche Zuständigkeiten sind u.a. zu berücksichtigen!

Strafe wegen Export Usa ?

Guten Tag,

Ich bin Einzelunternehmer mit Gewerbeschein und Exportiere Süssigkeiten wie Haribo Trolli Katjes um diese dann auf amazon zu verkaufen. Diese Süssigkeiten Exportiere ich in die USA als Pakete 31kg und versende Sie mit Unternehmen wie UPS DHL usw. Ich habe bis jetzt keine Probleme mit dem Export.

Im Januar 2013 habe ich das ganze dann mit einer Palette gemacht. 5 Pakete mit Haribo Trolli und Katjes und habe diese Exportier bei einer laufzeit von ca 1-2 wochen. Ich schickte die Palette zu einem guten Freund der in den USA einen USA Laden für Deutsche Lebensmittel hat und mit dem ich auch Zusammen Arbeite und mein Geschäftspartner ist. Kenne ich schon seit der SChulzeit. Ist also ein sehr guter Freund.

Diese Palette wurde vom Zoll und der FDA Kontrolliert. Ich hatte unteranderem auch wovon ich nicht wusste das es verboten ist Katjes " Joghurt Gums " in diesen Paketen. Es waren 75g und 200g Tüten Wert ca 20-40 Euro ist nicht soviel. Diese wurden aufgrund von den Zutaten wie " Milchpulver " was ich nicht wusste das es verboten war vom Zoll bzw. der FDA vernichtet usw. Dieses hatte mir auch mein Freund via ICQ mitgeteilt.

Bis dahin war alles Okey.

Jetzt hat mich mein Freund angeschrieben und folgendes behauptet : Es würde gegen mich ein Strafverfahren von der FDA/UDSA eingeleitet aufgrund der Katjes Joghurt Gums und das ich auf der Invoice bzw. Proforma nur Haribo angegeben habe. Ich würde eine Strafe von 20.000usd $ bekommen und das er nächste Woche eine Eidestattliche Versicherung unterschreiben müsste das er nicht weiss was ich Importiert hätte.

Das komisch ist nur ich habe von dem Vorfall kein Wissen und noch nichts Schriftliches bekommen. Dazu kommt noch das mein Freund manchmal Blubbert und BlaBla sagt so wie es halt immer so ist und ich Ihm das gar nicht glauben kann und Mag zumal es anfang Januar Passiert ist und wir haben jetzt April.

Ich weiss nicht was ich davon halten soll. Warum sollte die FDA/USDA im Nachhinein gegen was mich unternehmen. Es war wirklich eine sehr geringe Menge. Alles andere war okey.

MFG

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