Ich habe einen Bausparvertrag, der seit 2 Jahren zuteilungsreif ist und seitdem nicht mehr bespart wurde. Darf die Bausparkasse den Vertrag kündigen?

2 Antworten

Hallo, da hilft ein Blick in die Bedingungen. In der Regel kann gekündigt werden, wenn die Bausparsumme bereits erreicht ist. Aber andere Festlegungen sind möglich.

Kündigung 2 Jahre nach Zuteilung finde ich ungewöhnlich.

Möchte die BSK kündigen oder hat sie ?

Viel Glück

Barmer

Hallo gettpich, wie ist es nun ausgegangen mit Deinem Sparvertrag?

Natürlich darf die Bausparkasse nicht kündigen wenn Du erst 33% angespart hast. Vorallem, da Dir ja noch ein Darlehen zusteht !

Aber wie ist es mit Deinen Einzahlungen, die Du vor 2 Jahren eingestellt hast? Steht dazu etwas in Deinen Bausparbedingungen?

Bausparvertrag - Bauspardarlehen

Hallo zusammen,

für mich und meine Freundin steht ein Hauskauf an. Wir benötigen ca. 70.000 €. Es liegen zurzeit 3 Bausparverträge vor:

  1. Bausparsumme 50.000 €, Darlehenszins 2,95%, Stand: ca. 2.600 €
  2. Bausparsumme 20.000 €, Darlehenszins 2,95%, Stand: ca. 5.000 €
  3. Bausparsumme 50.000 €, Darlehenszins 3,75%, Stand: ca. 19.000 €

Es liegt zusätzlich Festgeld in Höhe von ca. 10.000 € vor, dass eingezahlt werden könnte.

Die Frage ist jetzt, wie kommen wir am günstigsten auf die 70.000 €

Meine Idee:

Bausparvertrag 3 wird gekündigt und auf Vertrag 1 eingezahlt. Auf Vertrag 1 und 2 wird die Differenz zum Sparziel durch eine Einmalzahlung aufgestockt, so dass beide zuteilungsreif sind. Demnach bekommen wir dann die benötigten 70.000 € und müssen 35.000 € mit einem Darlehenszinssatz von 2,95 % zurückzahlen.

Idee vom Bausparberater:

Es wird ein neuer Bausparvertrag in Höhe 50.000 € abgeschlossen. Der Darlehenszinssatz beträgt hier 1,95 %. Damit dieser Vertrag zuteilungsreif ist wird eine Renditevertrag über 50.000 € abgeschlossen. Als Startkapital wird Bausparvertrag 1 und 2 genommen. Der Darlehenszinssatz beim Renditevertrag beträgt 3,0 %. Das Sparziel soll in 8 Jahren (96 Monaten) erreicht werden. Der Bausparberater kommt auf eine monatliche Belastung in diesen 8 Jahren von 469 €.

Diese Lösung weicht aus meiner Sicht ab von der Idee, die ich selber habe.

Liegt hier meinerseits ein Denkfehler vor? Was haltet ihr von dem Vorschlage vom Bankberater? Ich habe den Eindruck, er möchte für zwei neue Verträge Provision einstreichen! Für Tipps und Hilfestellungen bin ich sehr dankbar!

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Bausparvertrag AGB Wüstenrot §15 Abs. 2 b Falsch beraten?

Hallo

angenommen, Person A hat einen Bausparvertrag abgeschlossen, um später (in 10-20 Jahren) nötige Reparaturen oder Umbauten am momentanen Neubau bezahlen zu können. Jetzt steht folgendes In den AGBs der Wüstenrot: §15 Abs 2 b


2 Die Bausparkasse ist berechtigt, einen Bausparvertrag vor Auszahlung des Bauspardarlehens zu kündigen, wenn

(a) der Bausparer einer schriftlichen Aufforderung der Bausparkasse nicht zur Nachzahlung von Regelsparbeiträgen (§2 Abs. 3) nicht rechtzeitig und in voller Höhe nachgekommen ist oder

(b) seit dem 1. des Monats, in dem der Bausparvertrag abgeschlossen wurde, mindestens 15 Jahre vergangen sind.


Laut Vertreter habe er in seinen 25 Jahren noch nie erlebt, dass die Bausparkasse einen Vertrag kündigt und dies sei sowieso kein Problem, auch wenn das Darlehen erst in 20 Jahren genomen wird.

Ich interpretiere die AGBs folgendermassen:

Person A wollte sich den günstigen Zinssatz sichern (1,6%) da bei einem Haus öfters mal Reparaturen / Umbauten nötig sind und momentan die Zinsen doch recht günstig sind. Wenn Person A das Darlehen erst nach 15 Jahren in Anspruch nehmen möchte, oder aufgrund von sparpausen, der Bausparvertrag nicht früher Zuteilungsreif wäre, Könnte Person A unter Umständen Pech haben und die BSk Kündigt den Vertrag, weil die Zinsen zu dem Zeitpunkt zb bei 10% liegen und sie de günstigen Zinssatz nicht vergeben möchte.

wie seht ihr das?

danke für eure Meinungen

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