Ich habe eine Wohnung zum Monatsende gekündigt und die Kündigungsfrist nicht eingehalten.?

1 Antwort

Das ist rechtens.

Kündigen per Monatsende bedeutet nicht, dass dann ab dem Folgemonat alles bereits vorbei ist und Du keine Mietverpflichtung mehr hast.

"..zum Monatsende gekündigt und die Kündigungsfrist nicht eingehalten."

Das bedeutet, dass Du kündigen kannst

  • per Monatsende (=Stichtag, bis zu welchem die Kündigung zu erfolgen hat und ab welchem die Frist beginnt )
  • mit einer Kündigungsfrist (=so lange läuft der Mietvertrag ab gültiger Kündigung weiter)

Miete zahlst Du natürlich solange bis diese Kündigungsfrist abgelaufen ist. Der Vermieter widerspricht also nicht der Kündigung selbst, sondern verlangt die ihm zustehende Miete, bis die Kündigungsfrist abgelaufen ist.

Beispiel:

Kündigung am 20.07.2018 per Stichtag Monatsende 30.07.2018 mit Kündigungsfrist 3 Monate = Miete für August, September und Oktober (3 Monate ab Monatsende Kündigung 30.07.2018) ist weiter zu zahlen.

Kündigung eines unmöblierten Zimmers in einer WG

Ich habe als Hauptmieter 1 Zimmer UNMÖBLIERT mit nur einem Unterschrank untervermietet. Die restliche Wohnung ist komplett von mir ausgestattet! Ich habe :diesem Untermieter gekündigt! Er will seine vollen 3 Monate :auskosten um mich zu ärgern. Dies wäre nun zum 30.9.2012. Mittlerweile will er sogar volle 6 Monate auskosten und ich bin mir nicht sicher, dass er dann freiwillig auszieht.

Das is absolut kein Zusammenleben mehr und ich habe nun 2 völlig verschiedene Antworten im Internet gefunden! Welche stimmt nun davon? Einen Anwalt kann ich mir leider nicht leisten:

Beispiel 1:

Wird ein unmöbliertes Zimmer in einer vom Hauptmieter selbst bewohnten Wohnung untervermietet, so kann der Hauptmieter nach § 573a BGB kündigen, ohne daß er ein berechtigtes Interesse an der Kündigung nachweisen muss. Die reguläre Kündigungsfrist verlängert sich in diesem Fall um drei Monate.

Beispiel 1: Die normale Kündigungsfrist beträgt drei Monate, eine Kündigung ist dann innerhalb von sechs Monaten ohne Nachweis des berechtigten Interesses seitens des Hauptmieters möglich.

Diese Regelung bezweckt, die Kündigung wegen des engen Zusammenlebens der Parteien zu erleichtern, und gilt z. B. auch bei der Vermietung von Einliegerwohnungen. Eine derartige Kündigung unterliegt aber besonders strengen formalen Voraussetzungen.

Beispiel 2:

Rechte und Pflichten aus dem Untermietvertrag Wenn der Hauptmieter einen Untermieter vertraglich in die Wohnung aufnimmt, kann der Untermieter eigene Mieterrechte gegenüber dem Hauptmieter geltend machen. So gilt zum Beispiel der gesetzliche Kündigungsschutz des Mietrechts. Der Hauptmieter kann dann nur mit einer Frist von drei Monaten und nur bei berechtigtem Interesse kündigen. Bei Mängeln kann der Untermieter die Miete mindern. Der Kündigungsschutz im allgemeinen Mietrecht (Erfordernis eines berechtigten Interesses des Vermieters für die Kündigung) gilt aber bei einer Untervermietung nicht, wenn der Hauptmieter die Wohnung ganz oder überwiegend mit Gegenständen eingerichtet hat.

Kann mir bitte jemand helfen?

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Vermieter akzeptiert fristlose Kündigung nicht.

Hallo zusammen. Ich hätte da folgendes Problem: Vor drei Wochen sind wir in eine Wohnung am Bahnhof gezogen. Dieser Umstand war uns bekannt und wir dachten, daran gewöhnt man sich schon. Jetzt ist es so, das nachts viertelstündlich die Güterzüge vorbeirauschen, was einen gesunden Schlaf unmöglich macht. Der Hausarzt hat eine schwere Belastungsstörung attestiert, mit beginnenden Depressionen, Nervosität , Kopfschmerzen, gesteigerte Agressivität. All das durch schweren Schlafentzug. Der Arzt rät zu einem sofortigen Wohnungswechsel. Eine fristlose Kündigung aufgrund Gesundheitsgefährdung hat der Vermieter erhalten, widerspricht dieser aber, da das ärztliche Attest Ihrerseits nicht aussagefähig genug ist und die Umstände der Bahnhofsnähe bekannt waren. Jetzt sind wir auch noch durch eine Klausel im Mietvertrag für 2 Jahre an die Wohnung gebunden. Laut § 569 Abs.1 BGB ist ein Mieter jedoch zur fristlosen Kündigung bei Gesundheitsgefährdung berechtigt, selbst wenn der Auslöser vorher bekannt war. Auch dieses Argument lässt der Vermieter nicht gelten. Was sollen wir jetzt tun? So herrscht absolut keine Lebensqualität mehr.

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