Ich habe ein Grundstück verkauft. Sollte die Grundschuld gelöscht werden?

3 Antworten

Die Abtretung einer Grundschuld über 200.000,- kosten mit Notar und Grundbuch 300,80 Euro.

Die Neueintragung einer Grundschuld über 200.000,- Euro kostet 1.470,30 Euro.

Ich wüßte nciht, welche Kosten da zusätzlich sein sollten. Eventuell den Notar, oder einen anderen direkt fragen.

Reinhold:

Nach neuerer Rechtsprechung des BGH hat der Notar vor der Umschreibung der Vollstreckungsklausel von Amts wegen zu prüfen, ob der neue Grundschuldinhaber die Bindungen des Sicherungsvertrags durch öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunde nachgewiesen hat.

Es stellt sich allerdings die Frage, ob der Gläubiger die Titelumschreibung bereits jetzt zur Auflage macht, oder, was durchaus üblich ist, sie erst vor Beginn von Vollstreckungsmaßnahmen in die Immobilie (Zwangsversteigerung/Zwangsverwaltung) vornehmen lässt.

Die Kostenersparnis ist nicht unerheblich. Deshalb empfehle ich, mit dem Realkreditfachmann der Bank über deren Auflagen zu sprechen. Vielleicht nimmt er sich auch die Zeit zur Erläuterung von Sinn und Zweck der BGH Entscheidung.

Hallo wfwbinder & Franzl0503,

zuerst einmal vielen Dank für die Infos. Ich habe bei der Bank nachgefragt. Die

konnten auch nichts mit der Aussage des Notars anfangen. Der Käufer des Grundstücks muss jetzt bei der gleichen Bank die gleiche Grundschuld beantragen und bezahlen und ich muss die

Löschung der alten bezahlen. Ich werde den Verdacht nicht los, das der Notar mich und den Käufer bei dieser Sache "betrogen" hat.

Ich sehe das nicht als Betrug, sondern als Faulheit.

Die Prüfungspflicht hat @Franzl0503 geschildert, da kommt der Notar nicht dran vorbei.

Der Notar mit dem ich die meisten Sachen mache, hätte vermutlich zum Höhrer gegriffen und die Bank angerufen um zu klären, welche Auflage die machen.

Wenn es geklappt hätte, hätte ich ihm für einen Teil des gesparten Geldes eine Kiste Rotwein schicken lassen.

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Haus und Grundstück auf Leibrentenbasis übernehmen - Erste Antworten, Ergänzungen und neue Fragen

Hallo liebe Foraner, ich habe eine/mehrere Fragen an Euch mit der bitte um entspre-chende Antwort/Antworten: Die Situation: Ein 1-Familienhaus mit Grundstück, ca.450 m2, soll auf Leibrentenba-sis übernommen werden. Der Besitzer des Hauses ist der Sohn dessen Mutter ein Wohnrecht auf Lebenszeit hat. Die Mutter ist im Seniorenheim und erhält aufgrund des Wohnrechts die komplette Miete für das Haus. Der Sohn möchte das Haus auf Leibrentenbasis einem langjährigen Mieter übertragen. Zu Lebzeiten der Mutter soll zunächst nur die Miete an die Mutter weiter bezahlt werden, danach soll eine monat-liche Leibrente an den Sohn bezahlt werden. Frage 1: Kann der Sohn das Haus und das Grundstück auf den langjährigen Mieter auf Leibrentenbasis übertragen, obwohl die Mutter ein lebenlanges Wohnrecht hat ?. Frage 2: Wie geht man da am besten vor ?. Frage 3: Welche Unterlagen sind bei der Übertragung notwendig ? Frage 4: Welche Kosten entstehen dabei für wen ?. Frage 5: Kann der Wert des Hauses und des Grundstückes frei zwischen dem Eigen-tümer und dem Käufer vereinbart/festgelegt werden oder muss hier der Verkehrswert oder was auch immer herangezogen werden ?. Frage 6: Läßt sich die steuerliche Seite in diesem Fall beschreiben ?. Herzlichen Dank im voraus für Euere Antworten.

Franzl: Ich fasse zusammen: Sohn, Alter unbekannt, ist Grundstückseigentümer. Mutter, Alter unbekannt, hat lebenslängliches unentgeltliches Wohnrecht an einzel-nen Räumen (?) oder allen Räumen (?) des Einfamilienhauses. Sie lebt im Senioren-heim und erhält die Miete, Höhe unbekannt. Der Eigentümer möchte das Grundstück an den Mieter veräußern und zwar auf Leibrentenbasis, wahrscheinlich auf Lebens-zeit (?). Unbekannt ist weiter die Höhe der Leibrente. (Nur am Rande: Greift nach dem Ableben des Begünstigten eine Vorlöschklausel?) Aufgrund der spärlichen In-formationen mit den vielen Unbekannten können deine Fragen nicht beantwortet werden, ganz abgesehen davon, dass der Vorgang grundsätzlich in die Hände eines Notars gehört. → Kommentar von klPrinz vor 3 Stunden Guten Morgen Franzl, herzlichen Dank zunächst einmal für Deine Antwort. Ich er-gänze gerne meine Anfragen bzw. Deine Zusatzfragen mit der Bitte um ergänzende Antworten darauf: · Also der Grundstück und Hauseigentümer ist 53 Jahre alt · Die Mutter mit dem lebenslangen Wohnrecht ist 90 Jahre alt · Ob die Mutter unentgeltliches Wohnrecht hat weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass die Miete auf Ihr Konto überwiesen wird und das Geld zu Deckung der Senio-renheimkosten hergenommen wird. · Die Mutter hat ein Wohnrecht auf einen Teil des Hauses. · Die Miete beträgt 1.000 Euro · Die Leibrente soll auf Lebenszeit laufen · Die höhe ist noch nicht ausgehandelt, soll, nach ersten Gesprächen, ungefähr die Höhe der jetzigen Miete betragen, also 1.000 Euro. Frage: Was ist mit Vorlöschklausel gemeint ? (Wann das Wohnrecht erlöscht ?). Zusatzinfo: Die Übertragung des Hause und des Grundstückes soll, nach Möglichkeit ohne der Bete

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