Ich habe 2 Selbständigkeiten?

3 Antworten

Gewerbesteuer entfällt, da erst ab einem Gewinn von 24.000,- Euro.

Wer sind die Auftraggeber? Privatpersonen oder Unternehmen?

Bei letzterem macht die Kleinunternehmerregelung u.U. wenig Sinn.

Auch bei einem Umsatz oder Gewinn von 10.000,- Euro kann man sich für die Regelbesteuerung entscheiden.

wie verhält sich dies nun mit der Steuererklärung

Mit welcher denn? Es dürfte hier drei geben

  1. Umsatzsteuer
  2. Gewerbesteuer
  3. Einkommensteuer

Müssen Hostessen eigentlich Vergnügungsteuer zahlen?

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Umsatzsteuer habe ich nicht da ich Kleinunternehmer Regelung habe, also einen Verdienst nicht höher als 17500. Gewerbesteuer ? Wenn ich keine gewerbeanmeldung habe oder muss ich diese noch nachträglich machen ?

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@tanja730
Umsatzsteuer habe ich nicht da ich Kleinunternehmer Regelung habe, also einen Verdienst nicht höher als 17500.
  1. Bei der Umsatzsteuer wird der Umsatz gezählt, deshalb heißt die Steuerart so. Nicht der "Verdienst".
  2. Die Finanzämter haben keine Glaskugel und verlangen deshalb auch von einem Kleinunternehmer Umsatzsteuererklärungen, um prüfen zu können, ob jemand Kleinunternehmer ist.
Gewerbesteuer ? Wenn ich keine gewerbeanmeldung habe
  1. Eine Tätigkeit als Hostess dürfte mit Sicherheit gewerblich sein.
  2. Das Finanzamt interessiert sich nicht für gewerberechtliche Regelungen.
  3. eine Gewerbesteuererklärung ist nur abzugeben, wenn entweder der Gewerbeertrag höher ist als 24.500 - oder wenn ein Gewerbverlust festgestellt werden soll.
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Du darfst (fast) jede Tätigkeit ausüben.

Hauptsache du erklärst das in der Einkommensteuererklärung.

Nicht ganz. Makler, Sicherheitsdienst u.a. sind genehmigungspflichtig.

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@senior1
  1. fast
  2. wir reden hier von Steuern
  3. z.B. Berufskiller ist auch nicht erwünscht in der BRD
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Einmalbezahlung von Masterarbeit, wie versteuern?

Ich habe in einem Unternehmen meine Masterarbeit geschrieben. Die sechs Monate Forschung (Wisschenschaft) dort wurden bezahlt und normal vom Betrieb besteuert. Im Folgejahr (2017) habe ich meine Masterarbeit abgeschlossen und der Betrieb hat mir diese fertige Arbeit als "Aufwandsentschädigung" abgekauft. Ich habe also Anfang 2017 900 Euro von dem Betrieb bekommen in dem ich zuvor geforscht habe, jedoch war ich zu dem Zeitpunkt dort nichtmehr angestellt. Mit dem Geld auf dem Konto, kam ein Brief, dass ich diese Summer selber versteuern muss.

Sonst habe ich im Jahr 2017 (bis auf Hartz 4) keinen Cent dazuverdient, weil die Suche nach dem ersten Job nach dem Studium etwas schleppend war...

Nun frage ich mich, wie ich diese 900 Euro versteuen muss. Ich vermute als freiberufliche Tätigkeit in Anlage S. Jedoch habe ich zwar meine Steuernummer von der Anstellung in 2016, allerdings keine neue Steuernummer als Freiberufler beantragt. Eine Rechnung über die Arbeit habe ich auch nicht. Dass ich am Ende eine kleine Summe erhalten werde wurde zuvor zu Zeiten der Anstellung im Betrieb besprochen, dann kam das Geld mitsamt Infobrief irgendwann automatisch auf mein Konto.
Ausgaben sind mir auch nicht angefallen, weil ich das bisschen Schreibmaterial und den Computer den ich dafür brauchte, eh schon zuhause stehen hatte....
Im Wust von Anlagen und Zeilen, weiß ich nun einfach nicht, wo ich die 900 Euro eintragen muss und ob sonst noch was auszufüllen ist.

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Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung bei verspäteter Anmeldung als Freiberufler (nebenberuflich)?

Hallo,

Ich bin seit 2013 bei einer Firma angestellt und habe meine Steuererklärungen bis Jahr 2016 über ein Lohnsteuerhilfverein tätigen lassen. Jetzt hat sich meine berufliche Lage geändert und ich bin verwirrt, also stelle ich hier einige Fragen.

Seit 2017 bin ich infolge einer Yogalehrer-Ausbildung nebenberuflich auch als Freiberufler tätig, und habe für 2017 ca.530 Euro und für 2018 voraussichtlich ca.1000 Euro damit bekommen.

Ich habe die Anmeldung beim FA zuerst (aus eigener Dummheit) komplett verpasst und im Laufe von 2017 und 2018 Rechnungen mit meiner SteuerID-Nr. ausgestellt - dass die SteuerID nicht dieselbe wie eine Steuernummer ist habe ich erst jetzt mitbekommen. Inzwischen weiss ich auch, dass ich die Anlagen EÜR, S und N einreichen muss. Ich habe mit dem FA telefoniert, meine Tätigkeit angemeldet, und bin jetzt am Ausfüllen des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung. Den würde ich nun schnellstmöglich zurückschicken, dann einen Elster Account öffnen und binnen 31.Mai meine Steuererklärung für 2017 einreichen...

Ich weiss, ich hätte darüber früher denken, jetzt will ich nur weitere Fehler vermeiden und alles richtig zahlen.

Zum Fragebogen: ich würde als "Beginn der Tätigkeit" ein Datum in 2017 angeben und glaube, ich soll unter "Bisherige betriebliche Verältnisse" dementsprechend zugeben, dass ich in den letzten 5 Jahren eine freiberufliche Tätigkeit ausgeübt habe. Dann bin ich aber verunsichert, was unten Jahr der Betriebseröffnung zu verstehen ist, und damit, was für Zahlen als voraussichtliche EInkünfte zu geben sind.

Das Jahr der Betriebseröffnung ist 2017, obwohl ich den Fragebogen erst nun im 2018 einreiche. Damit ist also als "voraussichtliche Einkünfte" eigentlich die Summe anzugeben, die ich schon weiss, im 2017 bekommen zu haben (527 Euro). Als Folgejahr soll ich dann einfach das 2018 verstehen (obwohl dies das Jahr ist, wo ich die freiberufliche Tätigkeit anmelde). Sind diese Vermutungen richtig?

Ich bedanke mich für jeden Ratschlag.

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