Ich erhalte Provision als Vermittler techn. Anlagen. Muß ich die MWSt. auf die Anlagen auch abführen

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4 Antworten

Hä..., das ist alles ziemlicher Müll, den du gehört hast. Als Vermittler solltest du auf Honorarbasis arbeiten - dein Honorar ist steuerpflichtig,

Die Mehrwertsteuer bzw. Einfuhrumsatzsteuer ist Sache des Verkäufers. Solange du nicht als Verkä ufer auftrittst, hast du damit nichts zu tun. Vorsicht also, wenn du dein Geschäftskonto zur Liquidierung des Kaufpreises dienen sollte, denn dann bist du auch nicht mehr Vermittler sondern der Verkäufer !

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EnnoBecker 15.09.2012, 18:15

bzw. Einfuhrumsatzsteuer

Was hattest denn du in deinem Kakao?

denn dann bist du auch nicht mehr Vermittler sondern der Verkäufer !

Hä?

Also irgendwie weiß man gar nicht, wo man mit der Richtigstellung anfangen soll.

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dein Vermittlervertrag hat wenig zu tun mit der Abwicklung des Verkaufs von Anlagen. Du bekommst auf das verkaufte Volumen eine Provision. Und die stellst du deinem Auftraggeber in Rechnung. Und nun kommt es darauf an, wo der Sitz dieses Rechnungsempfängers ist. Und dann findest du die Regeln für die Rechnungstellung in der Gesetzgebung, vor allem im UStG.

Weitere Ausführungen wie immer bei der Antwort von Ennobecker.

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Hallo Leute,

das ist ja hier ein richtiges Rennen ;-)

Also, ein Vermittler hat grundsätzlich einen Vermittlungsvertrag, durch diesen er berechtigt ist, in fremden Namen und für fremde Rechnung Verträge, auch z. B. über Lieferungen und sonstige Leistungen wie es so schön im Steuerrecht heisst, rechtsgültig zu vermitteln. Er erhält dafür eine Vermittlungsprovision, welche dann ganz normal einkommensteuerlich behandelt wird.

Wenn Du glaubst, dass Du auch die komplette anfallende Umsatzsteuer, sofern das ausländische Unternehmen seinen gewöhnlichen Aufenthalt und/oder Hauptgeschäftssitz in Deutschland hat, also in Deutschland voll umsatzsteuerpflichtig ist und die Maschine an ein Deutsches Unternehmen innerhalb Deutschlands verkauft wird, zahlen musst, bist Du auf dem Holzweg, denn Du "vermittelst" die Maschine und "verkaufst" oder "kaufst" sie nicht.

Deine Frage wäre natürlich besser zu beantworten, wenn Du verraten würdest, welche Länder hier betroffen sind.

Freundliche Grüsse

Taxy

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Deine Mail-Adresse kannst du einfalten.

Dein Umsatzsteuerproblem muss man systematisch angehen:

Nach § 3a(2) UStG wird eine sonstige Leistung, die an einen Unternehmer für dessen Unternehmen ausgeführt, vorbehaltlich der Absätze 3 bis 8 und der §§ 3b, 3e und 3f an dem Ort ausgeführt, von dem aus der Empfänger sein Unternehmen betreibt.

Nun können wir es kurz machen, die Absätze 3 bis 8 und der §§ 3b, 3e und 3f sind hier nicht einschlägig, so dass das B2B-Prinzip greift.

Also kommt es darauf an, mit wen du den Vermittlungsvertrag hast. In dessen Land gilt die Leistung als ausgeführt. Wenn das Deutschland ist, ist deutsche Umsatzsteuer anzumelden und abzuführen.

Wenn es das Ausland ist, so kommt es auf das Ausland an. Entgegen deiner Auffassung gibt es nämlich mehrere Auslande, die durchaus auch unterschiedliche Regelungen haben können. In Europa kann man beispielsweise mit der Umkehr der Steuerschuldnerschaft rechnen.

Aber warum hat dir dein Steuerberater das nicht schon erklärt? Der ist doch dafür da, existenzbedrohenden Schaden abzuwenden, der ganz sicher eintreten würde, wenn du keinen Berater hättest.

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obelix 15.09.2012, 18:47

DH.

Immer wieder erstaunlich, welche Ansichten viele bei der USt haben. Die muss dann immer abgeführt, zusätzlich oder doppelt bezahlt werden etc.

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