Ich blicke Abgeltungssteuer, Steuerrückzahlung, Anlage KAP - nicht mehr - wie komm ich an die Daten?

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WEm Du einen Freistellungsauftrag gegeben hast, ist fast egal. Mache doch einfach eines.

Nimm alle Steuerbescheinigungen, von allen Banken bei denen Du Geld gebunkert hast, von 1,- Euro aufwärts bsi X udn trage die zahlen in die Anlage Kap ein.

Solltest Du versehentlich mehr freistellungsaufträge erteilt haben, als Dir Freibetrag zusteht, so hast Du Deiner Pflciht genüge getan udn zahlst etwas nach, hast Dich aber auch nicht strafbar gemacht.

Oder, wenn alles OK ist, passiert ncihts, oder im Idealfall bekommst Du noch etwas zurück.

Steuerbescheinigungen gibt es immer bankenweise, nicht kontoweise. Also 5 Banken bedeutet maximal 5 Steuerbescheinigungen und maximal 5 Anrufe beim Kundenbetreuer.

Keine Steuerbescheinigung für Abgeltungssteuer gibt es beim Riestervertrag, da dort in der Ansparphase keine ASt anfällt (sondern erst in der Auszahlungsphase normale Steuer). Ähnlich kann es bei der Lebensversicherung aussehen (ist vertragsabhängig!), daher den Berater nach der Bescheinigung fragen, die meistens gesondert erbeten werden muß.

Für Guthabenzinsen beim Bausparvertrag, für Sparbuchzinsen und für Dividenden (in inländischem Depot) fielen 2009 definitiv ASt-pflichtige Erträge an, für die aber möglicherweise ein Freistellungsauftrag galt oder ASt (Soli und KiSt) belastet und dann auch bescheinigt wird/wurde. Viele Banken haben ihre Steuerbescheinigungen noch nicht verschickt. Daher Deinen jeweiligen Berater fragen.

PS: Wegen des Solis läuft ein Verfahren vor dem BVG (https://www.test.de/themen/steuern-recht/meldung/Steuerbescheid-Solidaritaetszuschlag-nur-noch-vorlaeufig-1838699-2838699/). Damit auch der Soli auf ASt von einem möglichen Urteilsspruch zu Gunstes des Steuerzahlers erfaßt wird, müssen die bereits der ASt unterlegenen Erträge in die Anlage KAP eingetragen werden. Dies ist auch sinnvoll, um die sog. "Günstigerprüfung" vornehmen zu lassen.

Abgeltungssteuer auf Einkommensteuerrückerstattung?

Ich habe eine Einkommensteuerrückerstattung erhalten. Die ESt umfasste die Einkommensarten Lohn aus nichtselbständiger Arbeit und Vermietung einer Wohnung. Das Finanzamt setzt den vollen Rückerstattungsbetrag zur Berechnung der Abgeltungssteuer an. 1. Frage: Ist das richtig so? 2. Frage: Ich wollte bei der Bank die Jahresbescheinigung einholen, um die Anlage KAP einzureichen. Die Bank teilte mir mit, dass die Bescheinigung gar nicht nötig sei, weil das Finanzamt automatisch über den Zinsverbrauch (Freistellungsauftrag) informiert wird, da ja bei der Bank die Steuernummer hinterlegt ist. Ist das so?

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Anlage Kap abgeben?

Servus und einen guten Tag. Ich möchte eine Frage stellen zwecks Thesaurierung ausländischer Fonds. Ich hatte letztes Jahr einen ausschüttungsgleichen Ertrag eines ausländischen Fonds im Depot. Jetzt habe ich meine Steuererklärung vorbereitet. Meine Steuererklärung mache ich seit Jahren mit einem sehr guten Steuerprogramm. Nach Eingabe aller meiner Kapitalerträge ( incl. des ausschüttungsgleichen Ertrags ) zeigt mir das Steuerprogramm im Berechnungsteil für die Kapitalertragssteuer an , dass ich ca. 120 Euro an Kapitalertragssteuer zu zahlen habe. Durch die bereits abgeführte Abgeltungssteuer habe ich aber bereits schon ca. 150 Euro vorab bezahlt.

Muss ich jetzt wirklich eine Anlage KAP abgeben, denn ich habe ja bereits mehr bezahlt , als ich schulde. Wäre es dann trotzdem eine Steuerhinterziehung, wenn ich keine abgeben würde und wenn ja warum ?

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Wird zuviel gezahlte Abgeltungssteuer zu 100 % erstattet?

Ich sitze gerade über der Steuererklärung 2009 mit dem Elsterprogramm. Bei der Anlage KAP bin ich am Verzweifeln. Ich bin verheiratet und habe für die Zinsen den Freistellungsauftrag zu niedrig gestellt. Wir haben 1398,00 Zinsen erhalten und dafür 120,57 EUR und 6,52 EUR Steuern und Soli gezahlt. Anstatt die Beträge zu erstatten, berechnet das Programm ein höheres zu versteuerndes Einkommen und legt die Steuer entsprechend höher fest. Ohne Angabe der KAP-Erträge liegt die Erstattung höher, als mit. Wir haben doch den Pauschbetrag von 1602 EUR nicht ausgeschöpft. Wieso bekommen wir die 120 EUR nicht wieder?

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Einspruch zu Einkommensteuerbescheid wg. fehlender Verrechnung Verslustvortrag mit Abgeltungssteuer

Hallo zusammen,

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Vielen Dank für die Hilfe! Andreas

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Verzinste und unverzinste Fremdwährungskonten?

Ich beschäftige mich zur Zeit damit, wie verzinste und unverzinste Fremdwährungskonten steuerlich einzuordnen sind.

1. Verzinste Fremdwährungskonten

Was die Zinsen bei verzinsten Fremdwährungskonten angeht, so ist das unproblematisch. Was die Einkünfte aus Veräußerung der Fremdwährung angeht, so zählt das Jahr der Veräußerung (10-Jahresfrist) und ich gehe davon aus, dass im Veräußerungsjahr Zinseinnahmen und Veräußerungsgewinne/-verluste als Einkünfte aus Kapitalvermögen bei den Berechnungen zur Steuererklärung horizontal verrechenbar sind.

2. Unverzinste Fremdwährungskonten

Für die Berechnung von Währungsgewinnen/-verlusten zählt hier ebenfalls das Veräußerungsjahr (1-Jahresfrist). Die Frage ist aber, ob diese bei den Berechnungen zur Steuererklärung innerhalb der Jahresfrist ebenfalls horizontal mit Währungsgewinnen/-verlusten aus den verzinsten Fremdwährungskonten und auch horizontal mit den Zinseinnahmen verrechenbar sind. Auch ist die Frage, ob hier Abgeltungssteuer und Sparerpauschbetrag gelten und ob für Währungsgewinne/-verluste aus unverzinsten Fremdwährungskonten die Anlage „KAP“ oder „SO“ gilt.

Ich würde mich freuen, wenn mir da jemand weiterhelfen kann und danke bereits im Voraus.

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Privatkredit von Bank an privat weitergeben ohne verlust

Mahlzeit zusammen,

angenommen Person A möchte Person B bei der Firmengründung unterstützen. Person A nimmt einen Privatkredit von der Bank und möchte den so weiter geben, dass Person A keine Kosten damit hat (A hat alleiniges Risiko)

Wie könnte man das am Besten anstellen?

Beispiel: Person A nimmt einen Privatkredit von 10000 von der Bank mit einem Zinssatz von 5% auf 3 Jahre

A macht mit B einen Darlehensvertrag, da aber A die Zinseinnahmen versteuern muss und nicht auf den Kosten sitzen bleiben möchte ist angedacht, die Zinsen zu verdoppeln.

  1. A muss die Zinsen in Anlage KAP versteuern, ich gehe mal davon aus, nicht mit 25% Abgeltungssteuer, sondern mit dem Persönlichen Steuersatz richtig?

  2. Wie hoch dürfen die Privaten Zinsen sein, dass es nicht als wucher gilt, sollte der Zinssatz von der Bank doch höher ausfallen (zb.10%) müsste A Theoretisch 18% nehmen um nicht drauf zu zahlen.

Danke für eure Anmerkungen

MfG

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