Ich bin seit Maerz 2016 verwitwet, mein Mann war Beamter. Welche Abzuege erhalte ich nach Umzug nach Thailand und ist St.kl. VI erforderlich?

3 Antworten

NachArtikel 18 des DBA (Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung) mit Thailand, werden Ruhegehälter, Renten und Pensionen fast immer in dem Land besteuert aus dem sie gezahlt werden. Dafür sind sie dann im Wohnsitzland steuerfrei.

Wenn Du also in Thailand wohnst, wird in Deutschland, nicht in Thailand besteuert. Da Du bei Deiner Steuererklärung als beschränkt Steuerpflichtige (in Deutschland nur mit den Einkünften in Deutschland steuerpflichtig) Hast Du den Grundfreibetrag nicht. Daher bleibt für den Lohnsteuerabzug im laufenden Jahr nur die Steuerklasse VI.

Du bist ohnehin verpflichtet eine Einkommensteuererklärung abzugeben.

Sie zieht 2016 aus DE weg. Wegzug! 

Klingelt da was?

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@EnnoWarMal

Na klar, für 2016 Wegzugbesteuerung. Für 2016 hat sie ja noch die Besteuerung als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig, sowie auch Ehegattensplitting.

Ich bezog die Frage auf die kommenden Jahre, wenn sie nur in Thailand lebt.

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Abzüge erhält man nicht. Sie werden abgezogen, deswegen heißt das so. Von was auch immer.

Der Umzug selbst ist kein Steuertatbestand in Deutschland. Aber die Aufgabe des Wohnsitzes in Deutschland zieht die Wegzugsbesteuerung nach sich, und die (Lohn-)Steuerklasse ist eher das, was einen in diesem Zusammenhang eigentlich am wenigstens interessiert.

Die steuerliche Planung solltest du hier wohl einem Steuerberater anvertrauen - hier geht es wegen der Wegzugsbesteuerung um viel Geld.

Danke, wfwbinder, meine Frage ging allerdings darum, ob meine Witwenrente mit St.kl. VI besteuert wird, wenn ich in Thailand lebe. Danke fuer Deine Antwort.

Das habe ich doch geschrieben, der Lohnsteuerabzug wird nach Steuerklasse VI vorgenommen. Die endgütige Steuerfestsetzung erfolgt nach Abgabe der Einkommensteuererklärung.

Du bist mit dem Wohnsitz in Thailand, in Deutschland nur mit deinen Einkünften in DEutschland steerpflichtig.

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Wie erhalte ich als Werkstudent in Semesterferien (welche Steuerklasse?) zu hohe Abzüge aus einer falsch abgerechneten Entlohnung in der Steuererklärung zurück?

Hi Leute,

ich brauch eure Hilfe und bin euch schon jetz dankbar :)

Ich mache gerade meine Steuererklärung zum ersten mal mit einer kostenlosen Software dafür. Nun hatte ich als Student bei einem meiner verschiedenen Nebenjobs 2016 ein Arbeitsverhältnis, bei dem ich als Werkstudent (unterzeichneter Vertrag liegt vor) mit der falschen Steuerklasse abgerechnet wurde, da ich sehr sehr viele Stunden innnerhalb zwei Monaten gearbeitet hatte und daher hohe Abgaben von ca. 30% an Staat und Krankenkasse leisen musste. Nun war die Beschäftigung in den Semesterferien und mir ist bekannt, dass in diesem Fall eine Ausnahmeregelung der 20 Std./Woche Grenze für Werkstudenten gilt. Angebilch kann ich diese zu viel bezahlten Abzüge zurückholen, nur wie? Denn ich kann sie in dem Programm wie auch direkt manuell in den Formularen nirgends konkret angeben. Oder geschieht dies von selbst bei Abgleich der Steuerklassen? Muss ich hierzu bei Ausfüllen der Steuererklärung an einem bestimmten Punkt darin etwas konkret beachten, egal ob 1. manuell oder 2. per Software ausgefüllt?

Und welche Steuerklasse ist die richtige als Werkstudent in Semesterferien?

Dazu sei erwähnt, dass der damalige Chef trotz Vorlegens und farbiger Markierung zur Hervorhebung der genannten Ausnahmeregelung uneinsichtig ist, da er sich diese Regelung aus Unwissenheit nicht eingestehen möchte. Das heißt schon mal, dass ich die zu viel bezahlten Beiträge an die Krankenkasse nicht zurückfordern können werde, ohne dessen Unterstützung/Einwilligung. Habt ihr auch hierzu Lösungsvorschläge oder eine Idee wie das dennoch funktionieren könnte?

Besten Dank Markus

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Hauptbeschäftigung nicht beim Finanzamt gemeldet, was tun?

Hallo zusammen ...

Ich suche nun schon seit Stunden, finde aber nichts, was mit weiter hilft. Folgendes Problem:

Mein Mann arbeitet seit Januar 2016 bei seinem jetzigen Arbeitgeber. Ende des Jahres hat er dann auch einen Ausdruck der Lohnsteuerbescheinigung bekommen. Nun wollten wir zum ersten Mal überhaupt seine Steuererklärung machen, haben uns entsprechende Unterlagen besorgt, alles ausgefüllt und die Zettel persönlich zum Finanzamt gebracht. Mein Mann hatte auch eine Kopie seiner Lohnsteuerbescheinigung gemacht, die er mit abgeben wollte, nur für den Fall, dass es notwendig sei.

Nun hatten wir versehentlich auch meine Lohnsteuerbescheinigung eingesteckt und gaben zunächst die falsche ab. Die Dame sah das natürlich sofort und gab den Zettel zurück. Dann bemühte sie ihren Computer. Sie meinte, wenn alles im System sei, bräuchte sie den Wisch gar nicht.

Sie gab also die ID-Nummer meines Mannes ein und fand: NICHTS! Zumindest nichts über ein Beschäftigungsverhältnis meines Mannes. Mir konnte sie direkt sagen, wo ich arbeite, aber mein Mann war offenbar nie von seinem Arbeitgeber beim Finanzamt angemeldet worden. Und es handelt sich hier nicht um einen Minijob, sondern um seine Hauptbeschäftigung, bei der er weit mehr als 450€ verdient!

Er fand schließlich auch seine eigene Lohnsteuerbescheinigung und gab sie der Frau. Diese stellte fest, was mir vorher nie aufgefallen war: Oben in der Überschrift "Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung" war das Wort "elektronisch" durchgestrichen. Nicht nach dem Ausdruck, sondern mittels Textformatierung schon für den Druck.

Sie teilte uns mit, der Arbeitgeber hätte meinen Mann nie für das ELStAM Verfahren registriert, weshalb seine Steuererklärung so nicht bearbeitet werden könnte und sagte, wir sollten der Firma sagen, sie solle dringend noch die Anmeldung vornehmen und alle Daten von 2016 übermitteln, denn so sei das Ganze sogar strafbar. Mein Mann habe daran keine Schuld, aber das müsse geklärt werden.

Jetzt hat mein Mann ein Gespräch darüber mit dem Büro seiner Arbeit gehabt und alles genauso weitergegeben, wie es uns gesagt wurde. Es hieß, man würde sich darum kümmern. Jetzt, drei Wochen später, haben wir beim Finanzamt angerufen und nachgefragt, bekamen aber die Auskunft, es sei bisher nichts eingegangen.

Mein Mann möchte nun nicht noch einmal mit dem Büro darüber reden, denn es kommt bei dieser Firma immer wieder vor, dass gesagt wird, man würde sich um etwas kümmern, doch es passiert nichts. Stattdessen will er die Angelegenheit nun anwaltlich klären lassen.

Ich verstehe hierbei immer noch nicht alles daher nun meine eigentliche Frage: Was hat es mit dieser ganzen Sache auf sich? Handelt es sich um Steuerhinterziehung seitens der Firma? Wie gehen wir da am besten vor? Ich möchte morgen bei den Versicherungen nachfragen, ob die Abzüge tatsächlich stimmen. Macht das Sinn?

Ich hoffe, uns kann jemand aufklären und Tipps geben. Vielen Dank im voraus.

Schöne Grüße Meowsa

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Pfändung/Titel rechtens?

Folgendes Szenario.

Meine Freundin und ich sind 2013 zusammengekommen. 2015 ist sie dann letzendlich zu mir gezogen, da ich als Freund nicht akzeptiert wurde und sie sich entscheiden musste (andere Geschichte).

So.

2014 als sie noch zuhause wohnte, hatte sie sich wegen ihres Abiturs und da sie noch kein Einkommen hatte, irgendwie Schulbücher über die Stadt geliehen. Da musste man dann nur ein Pfand von 50€ zahlen. Das hat ihr Vater noch getan.

Bei Abgabetermin 2016 hat sie schon bei mir gelebt und war auch bei mir gemeldet. Jedoch hatte ein Buch bei Rückgabe gefehlt. Sie dachte sie würde dann bescheid bekommen wegen den Kosten. Da aber dann eine Ewigkeit nichts kam. Weder von ihren Eltern noch an sie direkt. Dachte sie das Buch wurde mit Sicherheit von den 50€ Pfand abgezogen.

Jetzt, März 2019, kam eine Pfändungs- und Überweisungsverfügung bei ihr an. Aber eine Mahnung oder irgendetwas vergleichbares hat SIE nie erhalten. Und falls Mahnungen an ihren Vater gingen, landeten die mit Sicherheit direkt in der Tonne.

Aber da sie ja bereits 2 Tage nach umzug zu mir auch bei mir gemeldet war, müsste doch eigentlich alles bei uns angekommen sein. Was aber definitiv nicht der Fall war!

Kann man noch irgendetwas da unternehmen um eventuell Schufa o.ä. abzuwenden. Die Hauptforderung waren übrigens 18€ und jetzt sollen wir 38€ zahlen. Ich würde bzw. hätte auch 200€ gezahlt wenn wir es gewusst hätten, da ich ja schon ausgelernt war und gearbeitet habe.

Ist das nun also alles unanfechtbar ohne das man irgendetwas machen kann?

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Lohnt sich bei mir ein Mini-Job mehr als mein Teilzeit-Job mit 20 Stunden?

Hallo zusammen,

mein Mann arbeitet Vollzeit (Lohnsteuerklasse 3) und ich Teilzeit mit 20 Stunden (Lohnsteuerklasse 5) Er verdient Brutto das 3-4 fache von meinem Bruttogehalt. Dazu habe ich natürlich bei Lohnsteuerklasse 5 monatlich einige Abzüge und wir müssen nun trotzdem für 2014 eine hohe Summe nachzahlen, sowie gleichermaßen eine hohe Summe vorauszahlen für 2015, sowie in 2015 quartalsmäßig Vorauszahlungen für 2015 leisten.

Zum einen habe ich mir überlegt, die Lohnsteuerklassen auf 4/4 oder 4/4 mit Faktor zu wechseln. Somit hätten wir zwar die monatliche Einbußen, aber dafür nicht alles auf einen Schlag per Nachzahlung / Vorauszahlung!

Dann wiederum überlege ich mir, ob es sich für mich überhaut noch lohnt auf Steuerkarte zu arbeiten, oder doch lieber einen Mini-Job anzunehmen. Denn mein geringer Netto-Lohn, abzüglich Fahrtkosten, abzgl. unserer Nachzahlung auf den Monat verteilt, kommt das Ganze unterm Strich so etwa einem Minijob-Gehalt gleich, nur das ich somit weniger Stunden arbeiten müsste und mehr Zeit für unser Kind hätte.

Ich sehe das in etwa so, dass ich 10 Stunden pro Woche für den Staat arbeiten gehe.

Mir ist schon klar, dass ich somit auch in die RV, AV, KV und sonstige Dinge einbezahle. Allerdings bin ich doch eigentlich durch unsere Heirat auch familienversichert, eine zusätzliche Rentenversicherung habe ich sowieso. Jetzt meine Fragen:

Wenn wir nun doch zum Dezember unsere Steuerklassen wechseln würden, käme uns dies zu Gute?

Und sollten wir uns nun doch beispielsweise im 1. Quartal 2016 für die Lösung Mini-Job entscheiden, bleiben dann auch weiterhin die Vorauszahlungsansprüche des Finanzamtes bestehen?

Würden wir nochmals zur Steuer veranlagt werden, wenn mein Mann Lohnsteuer 3 behält und ich Mini-Jobe und meine Abgaben an die Knappschaft leiste?

Ich glaube ich habe das Ganze etwas verkompliziert, hoffe aber dennoch das mir jemand zeitnah helfen kann.

Zaubermaus29Trier

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