Ich bin Schwerbehinder 50% plus G .Ab dieser Woche soll ich von meiner Wohnung in Köln nach

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Warum sollte das nicht zulässig sein?

Solange Du nicht stark gehbehindert bist, wovon man bei 50 % ausgehen kann, dürfte es Dir nicht schwerfallen, die Bahnhöfe aufzusuchen und in den Zug zu steigen.

Mir ist jemand bekannt, dem ein GdB von 80 + G anerkannt wurde und mit der Bahn täglich von Gelsenkirchen nach Düsseldorf fährt.

Du siehst also, dass man wissen müsste, in wie weit Deine Behinderung Dich in der Bewegung einschränkt, um Deine Frage beantworten zu können.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Zitterbacke
23.08.2013, 13:34

Endlich mal jemand der sagt wo es langgeht . Von Schalke nach Fortuna !!! ;-)))

Da ist aber ein Abstecher nach euren Bahnschrankenfußballern ausgeschlossen.

1

Deine Frage kann man so nicht beantworten. Man müßte nicht nur wissen, in welchem Rechtsverhälnis Du zu Deinem Arbeitgeber stehst, sondern auch, wie vertragliche Bestimmungen lauten. Selbst bei der Schwerbehinderung müßte man nähere Details über die Art der zugrundeliegenden Erkrankung wissen und schließlich müßte man zum Grund der Versetzungsmaßnehme so einiges an Kenntnissen haben. Bis dahin kann die Info leider nur lauten: Keine Ahnung ob das zulässig ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es hindert dich niemand daran, deinen Wohnort von Köln nach Gelsenkirchen zu verlegen oder dort ein Zimmer zu nehmen, wenn die Fahrt zu lang ist.

Vielleicht findest du eine Fahrgemeinschaft, mit der du über die Autobahnen schneller zum Ziel gelangst.

Falls du gegen die Versetzung vorgehen willst, wende dich an den Personal- oder Betriebsrat und lass dir helfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn du eine Stelle für einen Schwerbehinderten in einem Unternehmen in NRW besetzt, ist eine Einbindung des Integrationsamtes eigentlich möglich-das steht irgendwo im SGB IX. Es geht um die Auslegung des § 81. Normalerweise beraten in solchen Fragen die Integrationsämter Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Ich befürchte, dass ist aber nicht der Fall. Deshalb musst du zuerst die Anerkennung der Gleichstellung durchsetzen.

Übrigens - NRW Nahverkehr ist nun mein besonderes Hobby: Sicherlich ist der RE 1 und der RE 3, im Berufsverkehr überfüllt, aber zumutbar ist das schon. Viele Arbeitnehmer pendeln diese Strecke jeden Tag - zu empfehlen ist ein Ticket der 1. Klasse, da ist das Platzangebot besser - und der RE 3 ist nun sogar rollstuhlgerecht ausgestattet, da gibt es eigentlich nix zu meckern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mit deinen dürftigen Angaben wird man dir deine Frage wohl nicht beantworten können. Um was für ein Vertragsverhältnis handelt es sich (Verbeamtung, Angestellter, Werkvertrag, ...)? Ist im Arbeitsvertrag ein fester Arbeitort definiert? Handelt es sich hier um eine Versetzung innerhalb der Firma?

Die beste Möglichkeit der Klärung wäre hier sicherlich der für dich zuständige Betriebsrat / Personalrat (wenn es einen gibt).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?