Ich bin Dipl.-Ing.(FH) und möchte eine selbständige Tätigkeit aufnehmen. Als Freiberufler?

4 Antworten

Solange die keine einzige Schraube verkauft ist das Freiberuflich

Ingenieurleistungen sind eindeutig freier Beruf.

§ 18, abs. 1 EStG

Diplom-Ingenieur ist ein "Katalogberuf", also vom Finanzamt grundsätzlich anerkannt. Im Einzelfall sende den Business-Plan dem Finanzbeamten mit der Bitte um Bestätigung des Freiberufler Status. Dann zahlst du KEINE Gerwerbesteuer, also ca. 17,53% des Gewinns. FREIberufler sind Gewerbsteuer FREI. Das ist der ganz große Vorteil gegenüber dem Gewerbetreibenden, bzw. der Kapitalgesellschaft. Das schreibt eine freiberufliche Künstlerin von XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

WWas ist wenn der Steuerberater falsch berechnet?

Ich 61,Frau, verheiratet kein Kinder selbständig als Freiberufler für ca 5 Std / Woche mit einem jährliche Brutto zu versteuern Einkommen vom nur ca 8000 pro nach Abzug von Betriebskosten. Mein Mann, Angestellter, Bruttoeinkommen von ca 30000 Euro im Jahr.

Vor jahren, als ich in meine selbständige Tätigkeit viel mehr verdiente, haben wir von der Steuererklärung immer eine Rückzahlung erhalten. Aber in die letzten Jahre mussen wir eine Nachzahlung leisten. wir sind vom Steuerberater immer zusammen gelegt für der Steuererklärung - früher manchmal getrennt. Ich bin Engländerin, kenne mich mich die deutschen Steuergesezte überhaupt nicht aus - dafür bezahle ich ein Steuerberater. Mein Bauchgefühl ist dass unser Steuererklärung - ausgeführt von die Fach-Gehilfin - unterschreiben vom Berater selbst - wegen die immer wieder Nachzahlungen ist vielleicht etwas schiefgegangen. Ich meine dass mit so eine geringe Einkommen (8000 brutto pro jahr) liege ich unter der erlaubte Freibetrag und dadurch keine EinkommenSteuer bezahlen mussen? Liege ich falsch mit meinem "Bauch-Gefühl" oder wenn nicht, was kann ich machen?

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Papierbuch versus E – book veröffentlichen: freiberuflich oder gewerblich?

Hallo, ich habe mal eine schwierige „Nuss zu knacken“ :) Ich habe dieses Thema schon in anderen Foren gelesen und bin auf konträre Meinungen gestoßen, aber eine klare Antwort konnte leider bisher niemand geben, weil es eine Art gesetzliche Grauzone zu sein scheint. Deswegen versuche ich hier mein Glück und hoffe, dass ein Experte es sieht.
Es geht um die Veröffentlichung von E-books, oder anderen E- Dokumenten, die man selbst geschrieben hat und die man bei Amazon oder anderen Plattformen zum Verkauf anbietet. Diese Plattformen übernehmen den Verkauf und möchten dafür eine Provision von ca 30% vom Verkaufserlös. In meinem Fall ist es so: Ich möchte mich in einem Katalogberuf (Psychologin) freiberuflich selbständig machen und zusätzlich in regelmäßigen Abständen selbst geschriebene Fachbücher als E-books bei solch einem Anbieter verkaufen. Mir ist bekannt , dass Schriftstellerei als freiberufliche Tätigkeit anerkannt ist.

ABER: Was ändert sich, wenn man das Buch über solch einen Anbieter auch VERKAUFT? Also man schreibt ja nicht nur, sondern übernimmt zum Teil die Tätigkeiten eines Verlages, was die Distribution des Buches betrifft. Ich würde sehr gerne wissen, welchen Unterschied es macht, ob ein selbst geschriebenes Buch von einem herkömmlichen Verlag verkauft wird, oder über einen Internetanbieter.
Genauer:

  1. Wer ist der Verkäufer?

  2. Handelt es sich bei meinem Verkauf um eine freiberufliche oder gewerbliche Nebentätigkeit?

  3. Wenn gewerblich: Muss ein Kleingewerbe (Nebenerwerb) angemeldet werden?

  4. Und wäre ich dann Freiberufler mit gewerblichem Nebenerwerb – oder wie heißt es dann?

Vielen herzlichen Dank für eine Antwort.

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Welche steuerlichen Verpflichtungen entstehen einer inländischen Betriebsstätte einer ausländischen Firma, sowie Ihren Gesellschaftern mit Wohnsitz in D?

Meine Partnerin und ich haben vor 5 Jahren eine Beratungsfirma (Informations-Design) in Neuseeland (NZ) gegründet und haben hier auch unseren festen Wohnsitz. Dabei handelt es sich um eine "Limited" nach neuseeländischem Recht, von der wir als Gesellschafter-Geschäftsführer unser Gehalt beziehen. Nun planen wir, bald unseren Wohnsitz (zumindest vorübergehend / etwa 2 Jahre vielleicht) wieder zurück nach Deutschland (D) zu verlegen, würden aber am liebsten unsere Firma zumindest vorläufig weiter in NZ betreiben und zeitweilig auch vor Ort sein, vor allem um die entstandenen Kundenbeziehungen aufrechtzuerhalten.

Zum einen würden wir damit persönlich in beiden Ländern steuerpflichtig und zum anderen entstünde eine Betriebstätte in D.

Für uns würden sich aus dieser Konstellation mehrere Fragen stellen:

  • Gelten Vertriebstätigkeiten und Kundenbetreuung in NZ als "vorbereitend" oder "Hilfstätigkeit"? In diesem Fall würde nach dem Doppelbesteuerungsabkommen vermutlich keine Betriebstätte in NZ mehr vorliegen und Unternehmensgewinne müssten voll in D versteuert werden.
  • Ensteht durch die Betriebsstätte in D eine Umsatzsteuerpflicht und wenn ja auch für Aufträge von ausländischen Kunden?
  • Ensteht durch die Betriebsstätte in D eine Gewerbesteuerpflicht?
  • Kann der Berechnungszeitraum in D an den des Firmensitzes angepasst werden? In NZ ist das Steuerjahr nicht das Kalenderjahr sondern geht von 1.4. - 31.3.
  • Ist es richtig, dass eine Gesellschafter-Geschäftsführer-Tätigkeit in D als unselbständige Tätigkeit gilt? In NZ wird dies glaube ich in der Regel als selbständige Tätigkeit ausgelegt.
  • Müssten die Gesellschafter-Geschäftsführer-Gehälter anteilig in D und NZ versteuert werden? Wäre es möglich, sich für die Vertriebstätigkeiten und Kundenbetreuung in NZ kein Gehalt auszuzahlen um der anteiligen Besteuerung vorzubeugen?

Vielen Dank für jegliche Hinweise und Informationen.

Herzliche Grüsse,

T

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Muss ein Selbständiger/Freiberufler Geldgeschenke vom Opa in der Steuererklärung angeben?

Hallo, es geht um jemanden, der selbständiger Webdesigner ist. Aus gesundheitlichen Gründen lagen die Einnahmen n den letzten Jahren nur im Bereich von ca. 4000 - 6000 Euro p.a.. Dazu kamen noch ein paar Kapitaleinkünfte. Zusammen ergab beides vielleicht knapp 10000 Euro. Der Selbständige hat einen Opa, um den er sich fast täglich kümmert. D.h., er fährt zu Ihm ans andere Ende der Stadt, bringt Einkäufe und Essen mit, fährt den Opa zu Ärzten, erledigt Behördenkram usw, usw. Das alles rechnet er aber nicht im Detail mit dem Opa ab (nach dem Motto. gib mir mal 20,87 Euro für meine Einkäufe bei Aldi!). Stattdessen gibt der Opa dem Enkel öfters mal pauschal und großzügig ein paar Hunderter auf die Hand. Was davon nun für die Kosten (Einkäufe, Fahrten etc.) ist, die dem Enkel entstanden sind und was geschenkt, lässt sich kaum auseinander rechnen. Unter dem Strich hat der Enkel im Jahr knapp 10000 Euro Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit und ebenfalls knapp 10000 Euro von dem Opa. DAS PROBLEM:früher oder später wird wohl mal ein Finanzbeamter auf die Frage kommen, wie der Enkel Jahr für Jahr von knapp 10000 Euro (manchmal auch weniger) leben konnte. Und da der Enkel meist das von dem Opa erhaltene Geld bar auf seinem Konto eingezahlt hat, wird dann vermutlich die Frage kommen, woher das Geld stammt. Der Opa würde natürlich bestätigen, dass es seine Geldgeschenke war. Die Frage ist nur: muss der Enkel das vom Opa erhaltene Geld auch Jahr für Jahr in seiner Steuererklärung angeben? Also ungefähr so: Webdesign Firma XY 700 Euro, Unterricht Herr ZZ 200 Euro, Kostenerstattung und Auslagen von meinem Opa 500 Euro, usw, usw. ? Und müsste er (schlimmstenfalls) wirklich immer ausrechnen, was nun Auslage für seine Kosten waren, die der Opa Ihm wieder gegeben hat und was Geldgeschenke waren? Hat jemand einen Tipp oder einen fachkundigen Rat für solch einen Fall? schon mal danke im Voraus!

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