Ich bin als Angestellter freiwillig in der GKV versichert. Ist die Steuererklärung auch hier maßgeblich?

3 Antworten

Hallo,

die Sozialversicherungsbeiträge werden immer von dem Bruttoarbeitsentgelt nach § 14 SGB IV berechnet. Spätere Abzüge oder Freibeträge haben keine Auswirkungen auf die beitragspflichtigen Einnahmen. Eine Beitragsverringerung erfolgt nur durch eine steuerbegünstige Altersversorgung, die direkt vom Bruttoentgelt abgezogen wird (z.B. Direktversicherung) und das Entgelt dann unter die Beitragsbemessungsgrenze drückt..

Gruß

RHW


Negative Einkünfte aus einer Einkunftsart bleiben bei der Einnahmeermittlung der Krankenkasse unberücksichtigt.

Im Gegensatz zum Steuerrecht gibt es keinen vertikalen Verlustausgleich.

Interessant.

Negative Einkünfte haben ja meistens den Nebeneffekt, dass da auch die Liquidität weg ist. 

Also wenn ich 100.000 als Manager von Dings&Bums verdient habe, aber nebenher 100.000 mit meinem Brennholzverleih in den Sand gesetzt habe, muss ich mir das Geld für meine Brötchen von Oma borgen.

Wie geht denn die Krankenkasse damit um? Die kann doch einem nackten Mann auch nicht in die Tasche greifen.

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@EnnoWarMal

Ich habe die Regel auch nicht gemacht.

Ich denke, sie stammt aus einer Zeit vor dem § 15 b EStG. Da wollte der Gesetzgeber scheinbart zur Dummensteuer nicht auch noch eine Dummen-Krankenversicherung.

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Die Krankenkasse benötigt das Brutto Jahreseinkommen. Ob und was Sie danach steuerlich geltend machen ist Ihre private Angelegenheit. Die Beiträge zur KV sind unter anderem als Vorsorgeaufwendungen absetzbar. 

super. Ich freue mich auch schon auf den kompletten Höchstbeitrag ab 2027, von dem die Rentenversicherung dann weniger als ein Viertel übernimmt, weil die gesetzliche Rente so ist, wie sie ist. Natürlich auf den dann geltenden Beitragssatz. Hat Ulla Schmidt damals richtig gut gemacht.

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Hallo,

Ich befinde mich in einer krankenversicherungstechnisch etwas komplizierten Situation, durch die ich nicht durchblicke. Ich hoffe ihr könnt mich aufklären. Ich befinde mich zZ in der gesetzlichen KV, nur hab ich keine Ahnung ob das eigentlich Pflicht ist oder freiwillig.

  • Ich bin Student im 15. Semester
  • Ich habe ein Gewerbe, mit etwa 1500€ Einkommen/Monat
  • Ich habe zusätzlich einen Hiwi-Job an der Uni mit einem monatl. Einkommen von knapp 700€/Monat (19 Std/Woche)

Als Student über dem 14. Semester (und ja zusätzlich noch weil ich durch mein Gewerbe doch eig. selbstständig bin) wäre ich ja erstmal nicht in der Versicherungspflicht bei der GKV, oder? Allerdings habe ich jetzt halt diesen Hiwi Job. In meinem Hiwi-Vertrag steht, dass ab 400 Euro Einkommen pro Monat eine Versicherungspflicht besteht.

Also was gilt jetzt? Muss ich meinen Hiwi-Vertrag abändern sodass ich nicht mehr als 400 Euro verdiene, um als freiwillig versichert zu gelten und in die PKV wechseln zu dürfen? Oder kann ich den auch mit über 400 Euro weiterführen, und diese Klausel vonwegen über 400 Euro = Pflichtversichert ist quasi durch meine Selbstständigkeit aufgehoben? (Es gibt auf dem Vertrag immerhin ein Kätschen wo ich angebe dass ich hauptberfulcih selbstständig bin)

Vielen Dank schonmal!

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