Ich beziehe volle Erwerbsminderungsrente. Es geht mir besser. Ich möchte die EU-Rente in eine Teilerwerbsminderungsrente ändern und umschulen. Geht das?

3 Antworten

Eigentlich stuft dich die Rentenversicherung von selbst als teilweise erwerbsgemindert ein, wenn du wieder drei Stunden oder mehr arbeiten kannst und die das wissen.
Ist deine Erwerbsminderungsrente denn befristet oder unbefristet?

Vielen Dank für die Antwort. Die EU-Rente ist auf drei Jahre befristet.

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@GibNieAuf

Sollte der Gesundheitszustand stabil bleiben oder besser werden, wird die Rentenversicherung das dann wohl spätestens bei der Nachprüfung selber korrigieren.
Ob du bis dahin aktiv werden möchtest oder nicht, musst du selber wissen.
Bezüglich Alter... ich finde ja, man ist nie zu alt um nochmal was neues anzufangen. Solange du daran Spaß hast, ist doch alles ok.
Ob die Rentenversicherung dir eine Umschulung gewährt oder ob das über die Agentur für Arbeit laufen könnte, kann ich so pauschal jetzt nicht sagen.
Falls du das alles nicht alleine in Angriff nehmen möchtest, würde ich einen Rentenberater empfehlen. Die kosten zwar ein bisschen was, vertreten dich aber in allen Belangen rund um die Rentenversicherung.

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Vielleicht wäre eine Mitgliedschaft beim VdK sinnvoll? Der müßte sich damit auskennen. Ohne vorherige Beratung würde ich persönlich gar nichts beantragen, damit der Schuß nicht nach hinten losgeht. Kostet ca. 5,-€ pro Monat.

Ich bin dort Mitglied. Unser OV ist leider träge, kommt nicht zum Punkt bzw. lässt mich zuletzt doch alles allein schreiben und verhandeln :-( D.h. selbst ist der Mann :-)

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Nein, das geht nicht.

Man kann keinen Antrag auf Teilerwerbsminderung stellen.

Das entscheidet die DRV.

6 Monate vor Ende der Befristung kannst du statt einen Verlängerungsantrag einen Antrag auf berufliche Rehabilitation stellen.

Die Teilerwerbsunfähigkeitsrente habe ich bereits beantragt. Den Bescheid habe ich erst letzte Woche rückwirkend zum 1.10.2017 erhalten. D.h. dem Bescheid "volle Eu-Rente" widersprechen?

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Welche Konsequenzen hat Begründung für Teilerwerbsminderungsrente für Hartz IV Bezieher?

Hallo, Community, hoffe, hier kennt sich jemand aus und weiß Rat.

Habe 50% SB und eine genehmigte Teilerwerbsminderungsrente von unter 100 Euro. Dazu beziehe ich Hartz IV und bin selbständig. Kann allerdings nicht voll arbeiten, weil die Hilfsmittelversorgung nicht abgeschlossen ist und ich dadurch de facto arbeitsunfähig bin.

Im Rentenbescheid wird mir Berufsunfähigkeit attestiert, gleichzeitig jedoch ein Leistungsvermögen von mindestens 6 Stunden täglich nach den allgemeinen Bedingungen des Arbeitsmarktes. Ich bin aber auch auf dem normalen Arbeitsmarkt nicht mindestens 6 Stunden täglich einsetzbar. Ebenso wenig wie in meinem Beruf. Wie kommt der Gutachter nur darauf? Völlige Verkennung der Tatsachen. Ich kann in meinem erlernten Beruf durchaus 15-20 Stunden wöchentlich arbeiten, kein Thema. Aber das muss eben sehr flexibel sein, was die Arbeitszeiten angeht, weil mein gesundheitliches Befinden starken Schwankungen unterliegt. Manchmal geht eine Woche lang gar nichts und dann wieder kann ich voll durcharbeiten. Deshalb auch selbständig, dann kann ich das steuern.

Meine Sorge ist jetzt, dass das Jobcenter sich dieses Gutachten der Rentenanstalt zunutze macht, um mir irgendwelche komischen Vermittlungsbemühungen angedeihen zu lassen, die an meiner gesundheitlichen Realität völlig vorbeigehen.

Ist diese Sorge berechtigt? Gibt es da irgendwelche Erfahrungen? Sollte ich gegen diesen Bescheid besser Widerspruch einlegen?

Vielen Dank!

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