Ich ahtte vor der Ehe eine Wohnung gekauft?

2 Antworten

Das kommt auf das Anfangsvermögen von DeinemNoch-Ehemann an.

Da Du die Wohnung kurz nach der Hochzeit verkauft hast und daraus 35.000,- Euro auf dem Konto hattest, war das Dein Anfangsvermögen für die Ehe.

Was Dein Ehemann hatte, wissen wir nicht.

Nun ist festzustellen, was hast Du bei Einreichung des Scheidungantrages udn was hat Dein Mann zum Zeitpunkt des Scheidungsantrags.

Das wird jweils mit dem Anfangsvermögen vergleichen.

Daraus ergibt sich der Zugewinn (der auch negativ sein kann).

Der, der den höheren Zugewinn hat, muss dem anderen "Zugewinnausgleich" zahlen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Wenn Du das Stichwort "ehebedingte Zuwendungen im Zugewinnausgleich" googlest, dann kommst Du zu einem Rattenschwanz von Aufsätzen und Gerichtsentscheidungen.

Hier würde ich sagen, Du hast im Rahmen der Aufteilung des Hausrats angemessenen Anteil an den Investitionen. Weitere Ansprüche geltend zu machen wird schwierig bis unmöglich, denn das da investierte Geld ist ja gerade nicht in das Vermögen des Ehegatten geflossen, sondern diente der Modernisierung des gemeinsam genutzten Eheheims.

Wenn man da anderer Auffassung sein sollte müßte man daran denken, dass Du für das Bewohnen der Wohnung ja auch keinen Obolus bezahlt hast und sich daraus entsprechende Gegenansprüche des Ehegatten ergeben würden

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