Hypothek und Eigenleistung

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3 Antworten

klmcu:

Die Bank geht ausnahmslos davon aus, dass das projektierte Haus fach- und sachgerecht innerhalb einer bestimmten Zeit fertiggestellt wird und nach Vollendung die Immobilie die volle Realsicherheit bietet. Für die Konditionsgestaltung ist es unerheblich, ob das Objekt von fremden oder eigenen Fachleuten erstellt wird.

Die Bank erkennt also nur max. 10 % als Eigenleistung an. weil sie vermutlich befürchtet, dass bei einer höheren Quote die Fertigstellung nicht sicher ist und sie damit Gefahr laufen könnte, auf einer Bauruine sitzen zu bleiben. Man könnte es auch positiv sehen: Eigene Fachleute garantieren eher eine mängelfreie Ausführung und zügige Fertigstellung als fremde.

Lösung, damit der Banker ruhig schlafen kann: Vollvalutierung erst nach Fertigstellung, während der Bauphase eine etwas treuere Zwischenfinanzierung wählen.

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Es gibt noch zwei Möglichkeiten die Darlehenshöhe an Eure Vorstellungen anzupassen. Erstens zu den von der Bank anerkannten 10 % Eigenleistung weitere 10 - 20 % der Darlehenssumme als Eigenkapital leisten. Eine weitere Möglichkeit wäre die Darlehenshöhe den voraussichtlichen Bau- und Erwerbskosten anzupassen, d.h. das Haus würde ohne die geschenkten Bauleistungen eine Summe X € kosten, in Eurem Fall hingegen X € minus Lohnkosten.

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Dies siehst du in der Tat falsch. Nur weil das Haus durch Eigenleistung oder geringe Lohnkosten durch das Bauunternehmen die Fremdmittel sich verringern, wird die Bank den Darlehenszins- sowieso günstiger als früher- nicht verbessern wollen.

Als Faustregel, mindestens 30% -gleich welcher Art- sollen es schon sein-günstigere Baukosten eingeschlossen.

MfG.

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