Hypothek oder Grundschuld? Was ist besser? Sind die Kosten gleich hoch?

1 Antwort

Zu diesem Thema ist schon viel geschrieben worden, weshalb ich mich auf das Wesentliche konzentrieren möchte:

Einziger Schuldnerschutz gegen eine Abtretung der Grundschuld/Hypothek: Die Abtretung wird zwischen Gläubiger und Schuldner ausdrücklich ausgeschlossen (§ 399 BGB). Es bedarf der Eintragung im Grundbuch. Das trifft sowohl für die Grundschuld als auch für die Hypothekenforderung zu. Tilgt der Grundstückseigentümer die Grundschuld ganz oder teilweise geht sie ganz oder teilweise auf den Grundstückseigentümer über. Zahlt der Eigentümer auf die gesicherte Forderung, bleibt die Grundschuld weiterhin als Sicherheit für die Geschäftsverbindung zwischen Schuldner und Kreditinstitut verfügbar. Zahlt der Eigentümer auf die Hypothekenforderung, entsteht in Höhe der Zahlung auf das Kapital eine Eigentümergrundschuld, über die nur der Eigentümer verfügen kann. Eine freie Verfügung über diese Eigentümergrundschuld wird von Nachrang- oder Gleichrang-Gläubigern über die sog. Löschungsvormerkung erschwert/verhindert. Dadurch, dass die Grundschuld abgetreten wird, ändert sich nicht ihr vereinbarter Sicherungszweck. Auch der Neugläubiger ist den Beschränkungen unterworfen.

Noch unklar, dann empfehle ich ein klärendes Gespräch mit dem Notar vor Beurkundung der Grundschuld-/Hypothekenbetellung.

Was möchtest Du wissen?