Hunde-Gassi-Runde auf Friedhof?

5 Antworten

Wenn bei Euch lt. Friedhofssatzung Hunde auf dem Friedhof erlaubt sind, gibt es mMn nur zwei Möglichkeiten:

1. Den Hundehalter freundlich (! Nicht mit Vorhaltungen, denn es ist ja erlaubt!) ansprechen und bitten, sich auf Grund dessen, dass er die Gefühle Angehöriger verletzt, eine andere Runde zu suchen.

2. Bei der Gemeinde anregen/ erwirkem, dass die Friedhofssatzung entsprechend geändert wird. Das wird aber Arbeit machen und seine Zeit brauchen (den Antrag kann man stützen z.B. durch Unterschriftensammlung, die Vorlage von Friedhofssatzungen anderer Gemeinden, vorzugsweise aus der Nähe etc.)

wenn es ein städtischer Friedhof ist, wende dich mal ans Ordnungsamt bzw. die Friedhofsverwaltung und hake dort nach

Sich darüber zu ärgern ist so sinnvoll, wie sich darüber zu ärgern, dass sich andere auf dem Friedhof unterhalten oder kleine Kinder mitbringen.

Auch beliebt ist, dass Motorradfahrer, alternativ Menschen bestimmter Weltanschauung nicht nur einzeln auftreten, Nachbarn ein Kindertrampolin haben, Menschen im Garten ihre Wäsche aufhängen oder sonst was.

Das ist nur für dich etwas anderes als Hunde auf dem Friedhof. Es ist erlaubt und wenn man es nicht machen soll, hätte man es verbieten müssen. Sonst sollte man den, der tut was erlaubt ist, das wie er es macht, ihm überlassen.

Wenn du denkst, dass es nicht nur dich stört, kannst du Verbindung zu der Stelle in der Gemeinde aufnehmen, die für die Friedhofsordnung zuständig ist und die fragen, ob sie das ändern wollen. Weil vielen Menschen, die den Partner verloren haben, wenigstens noch der Hund geblieben ist, die oft auch trauern, wünsche ich dir keinen Erfolg dabei.

Du hast den Kern in der Sache leider nicht ganz erfasst-es geht mir ausschließlich um den Schutz einer sakralen Einrichtung-von generellem Hundeverbot halte ich persönlich nichts! Wenn sich mein Hund an geeignetem Ort gelöst hat, besuche ich „anschließend“ mit ihm das Grab meines Vaters. Ich sage einmal danke mit der Einschränkung, als dass ich an dem, was Du mir wünscht, kein Interesse hätte/habe.

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Wenn es gerade kein Hundeverbot auf den Friedhof gibt und der Besitzer die Hinterlassenschaften seines Tieres einsammelt, bewegt er sich im Rahmen seiner Rechte.

Auch wenn es dich stört, was ich persönlich nachvollziehen kann, hast Du wohl keine Möglichkeiten.

Es geht um den Missbrauch eines Friedhofes als grds. Hunde-Gassi-Runde.

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Hundekot auf Friedhöfen ist mittlerweile mindestens ein deutschlandweites Problem. Die legalen Möglichkeiten in vorliegender Sache sind, wenn überhaupt vorhanden, dünn gesät. Danke für die sachliche Antwort.

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Ist das Deine Aufgabe, den Friedhof zu überwachen?

Melde diese Person der Friedhofsverwaltung, gut ist.

Weitere rechtlichen Möglickeiten hast Du nicht.

Entweder kümmern die sich dann oder halt nicht.

Nein, es ist nicht meine Aufgabe. Jedoch ist ein Friedhof als sakrale Einrichtung durchaus schutzwürdig. Ich empfehle an dieser Stelle, sich die Werte Anstand, Moral, Sitte, Totenwürde einfach einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Bitte keine weiteren Antworten-danke!

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@Sashi

Und Du denke mal darüber nach, aus welchen Gründen die Friedhofsverwaltung es gerade nicht verbietet, Hunde mit auf den Friedhof nehmen zu dürfen!

Bist Du das Gesetz?

Hast Du das Recht über Anstand, Moral, Sitte, .... zu entscheiden und darüber zu urteilen.

Weißt Du, wie die Toten, viele ehemalige Besitzer von Haustieren, darüber denken und ob die überhaupt DEINE Meinung teilen?

Und im Übrigen schreibst Du, dass er, wenn der Hund sein großes Geschäft macht, diesen sogar entsorgt! WO ist das (DEIN) Problem??

Und sorry, auch in diesem Punkt bist Du nicht das Gesetz, ICH LASSE MIR BESTIMMT NICHT VORSCHREIBEN, OB ICH ANTWORTE ODER NICHT!

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