Honorartätigkeit und Festanstellung (20 std. / Woche)

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2 Antworten

Halo,

die entscheidende Frage ist: Was überwiegt ?

Bei einer Festanstellung von 20 Std. sehe ich erstmal die Pflichtversicherung in allen Sparten dort. Auf die Selbstständigkeit fallen dann keine Beiträge an. Erst wenn Arbeitszeit und Einkommen der Selbstständigkeit höher sind als das Beschäftigungseinkommen, muss man sich ein eindeutig selbst versichern. Schwierig sind die Fälle, wo es auseinander geht Aber als Selbstständiger hat man ja keine nachweisbare Arbeitszeit.

Einfacher wäre es auf jeden Fall, wenn erst die Beschäftigung da wäre.

Arbeitslosenversicherung, aber auch Krankengeld decken nur die Beträge aus der Beschäftigung ab !

Viel Glück

Barmer

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Kommentar von christian300382
06.06.2014, 06:53

Die Arbeitszeit nachzuweisen wird schwer sein, aber anhand des mit dem Träger geschlossenen Vertrags wird man erkennen können, dass es eine Kinderbetreuung ist. Ich denke, dass dort eine höhere Arbeitszeit als 20 Stunden / Woche angesetzt wird. Und zudem ist das Einkommen auch 2,5 mal höher.

Ich werde jetzt die Beschäftigung annehmen und dann das Kind aufnehmen. Die Honorartätigkeit muss ich sicherlich beim Finanzamt angeben und bei der Rentenkasse und bei der Krankenkasse, oder?

Vielen Dank

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Dein Sachverhalt ist etwas unklar.

  1. Du möchtest Dich als Honorarkraft selbständig machen. OK.

  2. "von einem zweiten Arbeitgeber eine Festanstellung ...."

  3. Was ist denn erstmal mit Deinem ersten Arbeitgeber. Hast Du dort auch eine 20. Stunden Anstellung? Oder bezeichnest Du den/einen Auftraggeber für die Honorartätigkeit als Arbeitgeber?

  4. Das wäre aber kein Arbeitgeber, sondern ein Auftraggeber. Ausser, es wäre auf absehbare Zeit Dein einziger Auftraggeber. Dann könnte es Scheinselbständigkeit sein und es wäre wirklich Dein Arbeitgeber, mit allen Konsequenzen.

  5. In der Festanstellung werden auf jeden Fall alle Sozialversicherungsbeiträge erhoben.

  6. Neben einer Festanstellung wäre die Pflicht zur Zahlung von Krankenversicherungsbeiträgen für Nebeneinkünfte genau zu prüfen, insbesondere, wenn beide Tätigkeiten etwa den gleichen Umfang haben und auch vergleichbare Erträge bringen.

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Kommentar von christian300382
05.06.2014, 08:02

Zu 3. Ich habe einen Arbeitgeber 20 std. / Woche und einen "Arbeitgeber" eher wohl Auftraggeber mit dem ich einen "Honorarvertrag" o.ä. habe. zu 6. Festanstellung = 20 std. / Woche = 1.200 € brutto Honorar = 24 std / Tag + 7 Tage / Woche = 3.050 € Der Umfang ist somit also nicht gleich.

Ich hoffe es ist jetzt etwas besser erklärt.

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