Homeoffice, wo wird die Arbeit erbrach?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

 ich werde in die Niederlande umziehen

Damit begründest Du einen Wohnsitz und wirst in den Niederlanden unbeschränkt einkommensteuerpflichtig.

Wenn du den Wohnsitz in Deutschland aufgibst, endet hier die unbeschränkte Steuerpflicht mit dem Ende des Jahres in dem Du den hiesigen Wohnsitz aufgibst. (Wegzugbesteuerung)

Wenn Du die Anstellung ganz normal hast, so wird es tatsächlich so sein, dass Du "in Deutschland arbeitest" auch wenn Du im Homeoffice sitzt.

Damit gelten die normalen Vorschriften.

Aus meiner Sicht hast Du zwei Möglichkeiten.

Von Deinem Wohnsitzfinanzamt in den Niederlanden eine Ansässigkeitbescheinigung holen udn dem Arbeitgeber vorlegen.

Dann wird Dir keine Lohnsteuer mehr abgezogen udn Du zahlst in den Niederlanden.

Oder Du stellt den Antrag auf unbeschränkte Steuerppflicht in Deutschland und es bleibt alles wie es ist.

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kleine Korrektur:
Die unbeschränkte Steuerpflicht endet am Tag des Wegzugs.

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@Petz1900

 Die unbeschränkte Steuerpflicht endet am Tag des Wegzugs.

Stimmt, aber die Einkommensteuererklärung ist eine Jahreserklärung, daher sind alle Einnahmen aufzunehmen.

Erst ab dem folgejahr ist eine Erklärung als "beschränkt Steuerpflichtiger" abzugeben, was hier aber vermutlich ungünstig wäre.

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Da er auch nach dem zuständigen Finanzamt fragt, bei der 2. Version ist dann für ihn das Betriebsfinanzamt des Arbeitgebers zuständig.

Auch bezüglich der Krankenversicherung sollte sich der Fragesteller schon mal bei seiner Krankenkasse informieren, denn seine deutsche Gesundheitskarte hilft ihm in den Niederlanden nicht viel weiter.

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@Snooopy155

Kommt auf die Gesundheitskarte drauf an. Die meisten Krankenkassen geben mittlerweile Europäische Krankenkassenkarten heraus (mit europäischem Logo auf der Rückseite) und die gelten in ganz Europa.

Aber ja, es wird empfohlen, in das einheimische Krankenkassensystem zu wechseln, zum einen, weil die Abrechner im Ausland meistens höhere Gebühren abrechnen (merkt man als Patient in der gesetzlichen Krankenkasse nicht) und zum anderen zahlen wir innerhalb Europas am meisten an Krankenkassenbeiträgen. 

Niederlande sind zwar auch nicht billig (1000€ Beitrag pro Person und Jahr + man zahlt 10% der Rechnungen selber), ist aber immer noch billiger als die 15,5%, die man bei uns bezahlt, da komme ich selbst bei einer Person, die auf Mindestlohn arbeitet, auf ca. 2.800€ Beiträge, noch viel mehr, wenn man mehr verdient. Er wäre also blöd, wenn er nicht wechseln würde.

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@Gorgonhead

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  3. Seit 2 Jahren bin ich in Deutschland als Freiberufler (im IT-Bereich) beim deutschen Finanzamt gemeldet und zahle in DE meine Einkommensteuer + Krankenversicherung
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