Home office steuerlich absetzen

2 Antworten

DEine Frage ist nicht ganz eindeutig.

Ich bin Berater

Das sagt leider nicht, ob freiberuflich, oder angestellt.

Als Freiberufler wäre es eindeutig Dein Büro und die anteiligen Kosten wären Betriebsausgabe.

Als Angestellter wird es problematisch. Wenn Dein Arbeitgeber einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellt, gibt es keine Notwendigkeit für ein Arbeitszimmer in der Wohnung.

Wenn ich Dein Berater wäre, würde ich vorschlagen, ob Dein Arbeitgeber Deinen Schreibtisch in der Firma nicht einem anderen Zuteilt, weil sich das sowieso nicht lohnt wegen eines Arbeitstages in der Woche den Arbeitsplatz zu blockieren. Du arbeitest den einen Tag im häuslichen Arbeitszimmer. Wenn mal etwas in der Zentrale zu besprechen ist, dann macht ihr das im Konferenzzimmer.

.. und außerdem heißt das Wort "absetzten" und nicht "absetzen".

Jedenfalls wenn man darauf geiert, dass ich die Frage NICHT öffne, muss das überflüssige T zwingend ins Wort.

Also, bitte beachten. Danke.

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@EnnoBecker

.. und außerdem heißt das Wort "absetzten" und nicht "absetzen".

Stehe ich auf einem großem Schlauch? Meinst Du das andersherum?

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@gandalf94305

Jedenfalls wenn man darauf geiert, dass ich die Frage NICHT öffne, muss das überflüssige T zwingend ins Wort.

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steuerlich absezten könnte

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Hmm... nicht Berater für Rechtschreibung.

§4 Abs 5 Nr 6b EStG sagt, zu den Werbungskosten gehören "Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sowie die Kosten der Ausstattung. Dies gilt nicht, wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. In diesem Fall wird die Höhe der abziehbaren Aufwendungen auf 1 250 Euro begrenzt; die Beschränkung der Höhe nach gilt nicht, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet".

Mit anderen Worten: der Mittelpunkt Deiner Arbeit ist nicht im Home Office, da ein Berater seine Hauptleistung bei den Kunden erbringt. Dies entspricht auch der zeitlichen Aufteilung (die übrigens nur ein Indiz für den Schwerpunkt der Tätigkeit ist). Weiterhin ist das Arbeitszimmer Teil Deiner Wohnung. Also könnten zunächst max. bis 1.250 EUR geltend gemacht werden.

Nun hast Du zwar einen Arbeitsplatz, aber der ist in einer unzumutbaren Entfernung von Deiner Wohnung. Mind. zwei Stunden Fahrt für einen Weg würden nämlich mit 8 Stunden Arbeitszeit die Grenze von 10 Stunden am Tag überschreiten, d.h. Du könntest eher sogar eine doppelte Haushaltsführung argumentieren - vor allem, wenn der eine Tag im Büro dann nicht immer der gleiche Wochentag ist, sondern flexibel festgelegt wird.

Also solltest Du auf jeden Fall versuchen, bis zu 1.250 EUR abzusetzen. Arbeitsmittel für das Arbeitszimmer können auf jeden Fall als Werbungskosten abgesetzt werden (und zählen nicht zu den 1.250 EUR). Sollten Deine Kosten über 1.250 EUR gehen (z.B. aufgrund von Schuldzinsen), dann würde ich auf jeden Fall alle Kosten angeben und erst auf die Reaktion des Finanzamts warten. Erst dann wäre zu prüfen, ob ein Einspruch sinnvoll ist.

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