Home Office, Doppelte Haushaltsführung, was steuerlich geltend machen?

1 Antwort

Ich finde Deine Fragen geradewegs durchtrieben. Du stellst Dich auf dumm - dümmer als Du in der Realität bist. Du meinst vll, dass wir oder auch das Finanzamt so ein bisschen mala & bala sind. Dem ist nicht der Fall. Das Du aus Sachsen-Anhalt stammst, wundert mich nicht. Ossis sind für Tricks & Kniffe gegenüber dem Staat ja bekannt. Das hat etwas mit der Historie zu tun. Das kommt natürlich auch im Westen vor.

Der Arbeitgeber muss Dir eine Bescheinigung ausstellen, dass es überhaupt ein HO gibt. Ohne Nachweis geht beim Finanzamt gar nichts.

Die (kostenlosen!) Übernachtungen bei Freunden interessieren niemanden. Das Leasing-Fahrzeug ist und bleibt Privatvergnügen.

Dokumentation: Du musst den umständlichen Nachweis erbringen, an welchen Arbeitstagen Du genau von zu Hause aus gearbeitet hast und an welchen Tagen nicht. Aber wenn ich so recht überlege: den brauchst Du eigentlich nicht, denn die hauptsächliche Arbeit führst Du von zu Hause aus.

Eine Doppelte Haushaltsführung kommt natürlich nicht in Frage, denn es gibt in Bayern ja keinen zweiten Wohnsitz, sonst hättest Du uns das großmütig erzählt.

Die Hotelkosten in Bayaern übernimmt ja der Betrieb eh über die Spesenabrechnung. Diese kannst Du nicht erneut über die Steuer absetzen.

Gleich habe ich fertig ....

Die Entfernungspauschale von Bayern nach Sachsen-Anhalt müsste eigentlich ohne Probleme für 0,30 € / km geltend gemacht werden können. Es gilt stets die einfache Strecke. Nur hin oder nur zurück, nicht aber Hin & Zurück. Das war´s.

Hier wird genau erklärt, wie man ein Home Office steuerlich absetzt: https://www.finanztip.de/haeusliches-arbeitszimmer/

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Wow.....meine erste Frage und dann so freundlich empfangen.

Mir geht es lediglich darum, ob ich "echte" Kosten geltend machen kann.

1.) Natürlich gibt es den Nachweise vom Arbeitgeber (die HO-Lösung steht genau so im Arbeitsvertrag)

2.) die Frage wegen den Übernachtungen. In der Regel schlafe ich im Hotel (da habe ich die Rechnung als Nachweis für das FA), wenn ich bei Freunden schlafen KANN, dann mache ich das natürlich (was aber nicht ständig vorkommt, weil ich niemandem auf den Nerv gehen möchte) . Ein Zweitwohnsitz in München macht bei 4 Übernachtungen jetzt nicht wirklich Sinn.

3.) Die Frage mit dem Fahrzeug ist doch berechtigt, wenn ich das Fahrzeug nur zum Pendeln nutze, hätte es doch sein können, dass ich es auch ansetzen kann oder nicht?

4.) Nochmal der Nachweis ist vertraglich im Arbeitsvertrag geregelt. Es kann nur variieren, dass ich vll. mal in einem Monat 2 Wochen da bin und im nächsten dann gar nicht. Oder, dass ich mal die erste Woche im Monat da bin und im nächsten die dritte Woche.

5.) Mein Arbeitgeber übernimmt keinerlei Kosten, weder Fahrtkosten noch Hotelkosten.

6.) Wie Du mich in dem Beitrag angehst ist einfach nur frech und diskriminierend. Und nur zur Info, ich komme aus Hamburg und lebe jetzt seit 6 Monaten in Sachsen-Anhalt.

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@Hilfegesucht20

Es gibt keine Doppelte Haushaltsführung. Du kannst das Thema komplett knicken.

Allein das Home Office kann steuerlich geltend gemacht werden. Und das ist hier in jedem Fall anzuraten, denn Du zahlst bei diesem Arbeitsplatz eigentlich drauf, weil der Betrieb diese blöden Hotelkosten nicht übernimmt.

Mein Arbeitgeber übernimmt auch keine Fahrtkosten, welcher Betrieb macht das denn? Dafür gibt es ja die Entfernungspauschale.

Im Grunde genommen dient es nur dem Zusammenhalt, dass Du nicht immer im HO arbeiten musst. Zwingend erfoderlich sind ist die monatliche Audienz in München ja eigentlich nicht.

Die Frage zu den Hotelkosten kann ich nicht im Detail beantworten, dazu kenne ich mich zu schlecht mit der Konstellation aus. Im Zweifel muss der Betrieb die Notwendigkeit der Audienz in München dem Finanzamt nachweisen. Das Finanzamt könnte stutzig werden, wenn Du nur Quittungen einreichst. Denn der Grund des Besuches in München könnte ja ebenso gut eine Liebschaft sein und eben kein Arbeitsaufenthalt.

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Warum sollte eine doppelte Haushaltsführung hier nicht in Betracht kommen? Hast du dich schon mal mit den gesetzlichen Bestimmungen dazu auseinandergesetzt? Ein Zweitwohnsitz am Ort der Tätigkeit ist z.B. gar nicht nötig. Der Wohnsitz ist ja "zuhause".

Nicht jeder Betrieb übernimmt Spesen des Arbeitnehmers, leider sind wir nicht im Schlaraffenland.

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Ich finde Deine Fragen geradewegs durchtrieben. Du stellst Dich auf dumm - dümmer als Du in der Realität bist. Du meinst vll, dass wir oder auch das Finanzamt so ein bisschen mala & bala sind. Dem ist nicht der Fall. Das Du aus Sachsen-Anhalt stammst, wundert mich nicht. Ossis sind für Tricks & Kniffe gegenüber dem Staat ja bekannt. Das hat etwas mit der Historie zu tun. Das kommt natürlich auch im Westen vor.

Diese Vorurteile und Unterstellungen deinerseits sind eine unfassbare Unverschämtheit. Mit welchem Recht gibst du sowas von dir?

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@Wassonst

Ich kann es Dir genau erklären: Der Fragesteller ist ganz klar berufserfahren. Er würde sonst gar nicht in so einer Konstruktion arbeiten können und kein Leasing finanzieren können. Er fertigt also nicht seine erste Steuererklärung an. Er stellt Fragen, die er sich mit dem vermuteten Bildungshintergrund selbst beantworten kann und er ist nicht der erste und nicht der letzte, der hier mit vielen schönen Hintergedanken Fragen reinkippt in der Hoffnung, dass das jemand hier unterstützt.

Ich war - es ist lange her - mehrere Jahre mit einem Mann aus dem Osten (Thüringen). Ich habe dort seine Verwandtschaft und andere Leute kennengelernt. Ich kann als schon ein wenig beurteilen, wie die Leute dort so ticken. Ich weiss als Wessi-Frau auch, wie wir im Westen ticken. Ich habe übrigens großen finanziellen Schaden durch den Thüringer erlitten, aber das tut nichts zur Sache. In der DDR mussten ganze viele Bürger das Regime vernatzen, das wor dort Volkssport - aus der Not heraus geboren.

Am nächsten Samstag fahre ich nach Sachsen für zwei Wochen in den Urlaub. Ich kenne den Osten besser als viele Wessis, die noch nie dort waren. Auf Political Correctness gebe ich nicht viel. Nicht vor 10 oder 15 Jahren, nicht jetzt undnicht in 10 oder 15 Jahren.

Mit Deinem Urteil kann ich ganz gut leben. Es macht mir nicht soviel aus.

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@Maerz2019

Es ist nicht ok, dass du deine persönlichen schlechten Erfahrungen mit Menschen, die zufällig aus Thüringen stammen auf alle "Ossis" überstülpst. Du hast rein gar keine Ahnung, was irgendwer aus welchen Gründen in der DDR machen musste oder nicht, du hast da nicht gelebt. Und auch das, was damals war, hat sich nicht automatisch auf die nachfolgende Generation vererbt. Es ist ja nett, dass du damit leben kannst, dass du andere verletzt und zu Unrecht angreifst.

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@Wassonst

Du hast rein gar keine Ahnung, was irgendwer aus welchen Gründen in der DDR machen musste oder nicht, du hast da nicht gelebt.

Das ist defintiv falsch. Man muss nicht in dem Regime (2020 = 30 Dt. Einheit!) gelebt haben, um zu verstehen wie es den Menschen ergangen ist. Es gibt 1. Bildung zB Bücher & Ausstellungen und 2. Menschen, die man aus dem Osten kennt, zumindestens ich.

Man braucht zB auch nicht in in Belarus zu leben, um zu verstehen, was den Demonstranten dort gerade in Minsk oder woanders widerfährt.

Und auch das, was damals war, hat sich nicht automatisch auf die nachfolgende Generation vererbt.

Ja, das ist richtig, auf jeden Fall zum Teil richtig.

Tja, niemand ist ganz frei von seinen Erfahrungen und Erinnerungen. Natürlich lässt es sicht nicht immer verhindern, dass persönliche Erlebnisse in so eine Fragestellung mit reinspielen.

Jeder Mensch hat Urteile - und bei fast allen vermehren sich die Vorurteile mit zunehmenden Alter. Bei Dir - bei mir - beim Nachbarn und Arbeitskollegen. Wachsam bleiben ist angesagt. Auch bei Dir! :-) Überlese dabei nicht Deine eigene beleidigende Art und Weise hier in Thread. ;-)

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@Maerz2019

Was ist denn eigentlich mit Dir los? In jeder Deine Nachricht sind Vorurteile zu lesen.

Ja, ich bin berufserfahren. Die Home Office Lösung ist neu für mich, da ich davor normal im Büro in Hamburg gearbeitet habe, wo ich auch geboren bin

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@Hilfegesucht20

In jeder Deine Nachricht sind Vorurteile zu lesen.

Hey Hamburger-Sachse-Anhalt-Bayer, :-) lese vollständig. Es könnte vll Erhellendes dabei sein. Vll verstehst du dann. Ich versteh Dich ja auch. Ich konnte Dir nicht präzise alle Fragen beantworten. Eine Frage des guten Willens? Was meinst Du?

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