Hohe Rendite = hohes Risiko?

6 Antworten

Nehmen wir als einfaches Beispiel zwei Aktien. Einmal vom Öl Multi Exxon und die von Nokia. Wenn du die von Exxon kaufst kannst du am Ende eines Jahres (Krisen und ähnliches ausgeschlossen) einen Kurs von +-15€ erwarten. Kleines risiko kleine Rendite. Kaufst du jedoch Nokia Aktien hast du am Ende des Jahres die Gefahr das dein Geld weg ist (schlecht laufende Firma ->Konkurs) oder du erlebst eine positive Überraschung weil die firma als underdog voll durchgestartet ist und du einige 100% Performance erreicht hat. Es hängt alles davon ab ob dein Basiswert/underlying konservativ oder spekulativ ist. Natürlich gibt es Ausnahmen und das beispiel ist sehr vereinfacht aber im Grunde kann man es so erklären.

Je riskanter eine Geldanlage ist, desto höher müssen die Anreize für Anleger sein, um in sie zu investieren. Der Anreiz besteht in der Rendite. Je riskanter die Anlage ist, desto höher ist in der Regel die mögliche Rendite.

Die Frage ist wie sich die Rendite gebildet hat. Das Risiko wird durch den Hebeleffekt verstärkt. Liegt dein Kapitaleinsatz einfach unter dem eigentlichen Wert, so ist das Risiko alleine aufgrund des Hebeleffektes viel höher.

Wenn wir das auf eine Versicherung/Kredit beziehen, ist häufig die Rendite dann höher, weil an einigen Stellen das Risiko auf den Versicherungsnehmer/Kreditnehmer abgewälzt wurde.

Schreibe uns doch bitte in welchem Bereich es um die Frage einer Rendite geht. Danke

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