Hoffe, jemand kann mir helfen..brauche dringend einen Rat..!!!

2 Antworten

So ganz verstehe ich deine Haltung nicht.

In der Privatinsolvenz musst Du jegliches Einkommen welches über der Pfändungsfreigrenze liegt an den Treuhänder abgeben - der reguliert dann mit dem erhaltenen Geld deine Schulden bei deinen Gläubigern.

Ein P-Konto bei deiner Bank schützt Dich vor einer Pfändung über den Pfändungsfreibetrag hinaus - so ist gewährleistet, dass dir dein gesamter Pfändungsfreibetrag auch zur freien Verfügung steht.

Bei einem P-Konto überweist die Bank den überschüssigen Betrag an den Treuhänder. Das erspart Dir, dass ggf. Pfändungsbegehren bei deinem Arbeitgeber eintreffen. Außerdem hat der Treuhänder so - wie bei der Privatinsolvenz gewünscht - eine effektive Kontrollmöglichkeit, dass du keine Einkünfte an ihm vorbei realisierst.

Ein weiteres Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen ist nach der Eröffnung der Privatinsolvenz ziemlich aussichtslos und macht m.E. auch wenig Sinn - außer Du willst Deinen Gläubigern Geld vorenthalten. Wenn das jedoch raus kommt (und es kommt in den sechs Jahren der Wohlverhaltensphase bestimmt raus) ist die an die Wohlverhaltensphase anschließende Restschuldbefreiung zum Teufel und deine Privatinsolvenz ist definitiv gescheitert.

Im Übrigen ist es heutzutage relativ einfach für den Treuhänder herauszufinden wo du welche Konten hast. Verschweigen oder Verschleiern nützt da allenfalls temporär etwas.

Spiel dem Treuhänder gegenüber mit offenen Karten. Du wirst sehen, aus dem überheblichen, arroganten Menschen wird ein Freund. Schließlich ist er auch nur ein Mensch der etwas Anerkennung braucht. Er holt schließlich für Dich die Kastanien aus dem Feuer in die du sie reingeworfen hast, als Du Schulden gemacht hast, die dich nun überfordern.

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