Höhe der Verwaltungskosten einer Lebensversicherung ausschlaggebend für Qualität der Versicherung?

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8 Antworten

Das Kriterium Verwaltungsquote sagt rein gar nichts über die Qualität aus. Da die Debeka als Beispiel genannt wurde gerne an dem Beispiel der Gegenbeweis. Dort werden Personalkosten und die Kosten der Verwaltung unter der Rubrik Schaden gebucht. In den Verwaltungskosten findest Du IT Kosten und Bestandsprovisionen für Kunden! Um beim Beispiel zu bleiben, so ist weniger bekannt, dass die Debeka hohe Anlagen bei der Eurohyp hat und einen Kurs fährt den man branchenintern auch als hart am Wind bezeichnet. Wenn schon Kennzahl, dann bitte Eigenkapital, denn unterkapitalisierte Versicherer werden durch Solvency II höhere Refinanzierungskosten haben die zu Lasten der Performance gehen. Wichtig ist was im Vertrag als Garantie steht. Nach VVG sind die Abschlusskosten bzw Maklercourtagen auszuweisen und werden unter Abschlusskosten gebucht und keinesfalls unter der Verwaltungskostenquote. Fazit..die Kennzahl ist Schmarrn und nur reines Marketing.

Das Kostenmanagement der Verwaltung einer Versicherungsgesellschaft ist heute meist strickt getrennt vom Standing der Finanzkraft und der Produkte / Bedingungenwerke..also ist die Aussage "Vertreter" subjektiv..denn der Umkehrschluß wäre, die günstigsten (Verwaltungskosten) Versicherer haben die besten Bedingungen ?? ..ist aber beleibe nicht so..die günstigsten Versicherer machen eher die meiste Werbung..von was die demnach eher ablenken wollen ? HG DerMakler

Höhere Verwaltungskosten sind kein Indiz für Qualität. Das ist eher ein Indiz für eine zu große oder aufwendige Verwaltung.

Mit die geringsten Verwaltungskosten (ca. 1,5%) hat die Debeka. Im Bereich von Risikolebensversicherungen dürfte Asstel in Frage kommen, die als Direktversicherungstochter der Gothaer ebenso durch schlanke Verwaltungskosten glänzen.

Ha! Frage doch mal den Makler, welcher Anteil an den "Verwaltungskosten" in seine Tasche wandert, wenn Du die Versicherung abschließt :-)

alfalfa 10.05.2011, 01:20

Courtagen werden unter Abschlusskostenquote erfasst und nicht in der Verwaltungskostenquote.

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alfalfa 10.05.2011, 01:24

Bei Risiko LV wäre für mich die Prozesskostenquote interessant, sprich der Anteil der Leistungsfälle die nicht erstattet werden. Und da sind Direktversicherer nicht grade die Creme de La Creme. Da gibt es bessere Bedingungswerke als die Asstel.

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Lassen Sie sich von dem "unsäglichen" Makler doch für sein "beratenes" Produkt die Gesamtkostenquote nennen. Danach können Sie sich ja noch einmal melden. Dies ist nicht das erste Mal, dass ich die Dä...... von einigen in der Maklerzunft verfluche.

Nein, leider gibt es keinen Zusammenhang zwischen den Kosten einer Lebensversicherung und deren Leistung. Dies wäre zumindest eine Rechtfertigung für die hohen Kosten, aber praktisch gesehen gibt es keine nachvollziehbaren Gründe für unterschiedliche Kosten gleicher Verträge außer der Effektivität des Konzerns.

Natürlich sollte man auf die Kosten der Verträge achten und sich diese aufschlüsseln lassen – Sie werden erschrocken sein wie hoch diese tatsächlich sind. Bis zu 40% der eingezahlten Beiträge fallen teilweise für den Kosten- und den Risikoanteil weg! D.h. nur noch 60% Ihres Geldes wird auch wirklich angelegt und mit dem garantierten Zinssatz verzinst. Am Ende bleibt den meisten nur die Ernüchterung, dass Lebensversicherung i.d.R. alles sind – außer rentabel.

Informieren Sie sich doch auch über rentablere Altersvorsorgeprodukte, die nicht so kostenintensiv sind und nach Möglichkeit nicht Jahrzehnte bedient werden müssen! Es sei denn Sie benötigen als Familienernährer eine Absicherung der Hinterbliebenen beim Eintreten eines plötzlichen Todesfalls, denn dann sind Risikolebensversicherungen sinnvoll.

Bei der Auswahl der Versicherung solltest du auf die Parameter achten, die 100% garantiert sind: Garantiezins und Abschluss- und Verwaltungskosten.

Alles andere sind (leere?) Versprechen.

ich nehme an, wir sprechen über eine Kapitallebensversicherung?! Ihr Makler erzählt Quatsch, aber was soll man von jemandem auch erwarten, der heutzutage noch KLVs verkauft! Andererseits - solange er einen Dummen findet...

Den Zusammenhqang zwischen hohen Vewaltungskosten und Qualität kann ich nicht nachvollziehen.

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