Hochzeitsfotograf, bei Absage der Hochzeit zur Rückzahlung verpflichtet?

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3 Antworten

In meinem Vertrag steht, dass ich die Anzahlung bei einer Absage einbehalten werde.

Diese Vertragsklausel hat das Brautpaar bei Vertragsunterzeichnung akzeptiert / unterschrieben. Hinzu kommt, dass derlei Planungen sehr langfristig erfolgen, sprich für Dich kein Ersatzauftraggeber vorhanden sein dürfte.

Wenn du das im Vertrag hast, dann ist doch alles OK. Und wenn sie nur verschieben, dann ist die Anzahlung ja nicht weg. Würde mich nicht darauf einlassen. Bei einer stornierten Reise gibts auch nicht alles zurück.

Natürlich musst Du das zurückzahlen. Die Absage erfolgt ja nicht aus privaten Gründen, sondern weil diese Veranstaltung gesetzlich verboten sind. Ist halt ähnlich wie bei Konzerten. Die müssen die Preise für Konzertkarten ja auch erstatten, weil keine Konzerte stattfinden können.

Das wäre ja eine feine Sache, wenn Du jetzt den Betrag behalten dürftest, ohne das für Dich ein Aufwand entstanden ist. Es ist ja nur eine Vorauszahlung für eine Leistung gewesen, die Du nicht erbringen konntest, eben weil die Veranstaltung verboten ist.

Das Vertragsrecht kommt doch nur zum tragen vor gesetzlichen Regellungen. Verstösst Dein Vertrag gegen gesetzliche Regellungen, hat er eh keinen Bestand.

Das ist hier der Fall.

"Als Grund haben sie genannt dass sie keine Hochzeit mit 50 Personen feiern wollen."

Also, nicht, weil sie nicht dürfen, sondern, weil sie nicht wollen

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@NMAFFM

Nein geplant war eine Hochzeit mit mehr als 50 Personen. Man akzeptiert keine Reduzierung der Personenzahl, die ja gesetzlich vorgeschrieben ist.

Wenn ich ein schwarzes Auto bestelle, der Hersteller mir anbietet ein rotes zu liefern muss ich das auch nicht akzeptieren.

Du machst Dir da die Welt wie sie Dir gefällt, ganz nach Pipi Langstrumpf.

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