Hobby Rennradfahren - ist eine Unfallversicherung sinnvoll?

4 Antworten

möchte aber keine unnötigen Risiken eingehen.

Aus dem Grunde habe ich mein Fahrrad sicher im Keller verwahrt und gestatte ihm keinen Ausgang mehr.

Sinnvoll ist eine Unfallversicherung natürlich, aber Wunderdinge kann man auch nicht erwarten. Nur bei bleibenden Schäden ist ja mit der Versicherungsleistung zu rechnen und da kalkulieren viele Versicherungsnehmer den finanziellen Bedarf zu knapp.

Im übrigen habe ich in fernen Jugendtagen auch der Unsitte des Fahrradfahrens gefrönt und dabei die Erfahrung gemacht, dass des Radfahrers schlimmster Feind das Auto ist. Kraftfahrer aber haben zwangsläufig eine Haftpflichtversicherung und die in einer Deckungshöhe die nun wirklich jeden verursachten Schaden einschließt. Ob man da dann wirklich als Radfahrer noch eine eigene Unfallversicherung braucht, kann zumindest in Zweifel gezogen werden.

Ich finde, dass eine Unfallversicherung ganz allgemein Sinn haben kann, vor allem, wenn man Hobbies hat, die ein Unfallrisiko haben. Aber bevor du irgendetwas abschließt, solltest du vorher genau schauen, welche Versicherungen wirklich was in welcher Höhe absichern und dann sehen was das kostet. Vielleicht hast du dann ein besseres Gefühl für die Kosten-Nutzen-Relation.

Eine Unfallversicherung ist vor allem sinnvoll für die Nachsorge und finanzielle Versorgung nach einem sehr schweren Unfall, wie er bei Extremsportarten passieren kann, z.B wenn du gelähmt sein würdest. Ob Du sie fürs Radfahren brauchst musst Du selbst einschätzen, je nachdem wie du fährst und welches Risiko Du dabei in der Regel eingehst.

Das macht nur sinn, wenn bei einem Unfall ein Invaliditätsgrad von mind. 25% oder bei manchen Versicherungen ab 50% nachzuweisen ist. Wie hoch schätzt Du die Möglichkeit ein solch eine Verletzung zu bekommen? Es macht sinn darüber nachzudenken, ob es sinn macht dafür eine Versicherung abzuschließen musst Du selbst wissen. Meiner Ansicht nach kommt es bei einem Fahrradsturtz zu Schürfwunden oder sogar zu einem Knochenbruch. Beides ist über die Unfallversicherung nicht gedeckt, dafür bekommst Du kein Invaliditätsgrad.

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